Brasko und die Entführung des Bundespräsidenten


III


Sie trug ein durchsichtiges Seidennachthemd.
„Wie finden Sie mich, Mr. Brasko?“
„Sexy. Und Ihr Mann schläft?“
„Der schnarcht wie ein Murmeltier. In den letzten Martini kippte ich ein Schlafmittel.“
„Sie sind sicher, dass Sie es wollen?“
„Ja“, die Präsidentengattin ließ ihr Nachthemd sanft auf den Boden gleiten. Brasko war perplex. Sie war zwar nicht gerade Liz Taylor, aber es war alles an ihr dran, wie ein Mann es sich wünschte.
„An Ihnen ist alles dran!“ sagte er und zog sie zu sich an seinen Körper.
„Oh, Mr. Brasko!“
„Yeah!“
Sie fielen zusammen aufs Bett. Augenblicklich machte sich Brasko über ihre Nippel her. „Sind die echt?“ fragte er zwischendurch. Er meinte ihren fantastisch wohlgeformten Busen.
„Aber jaaaaaaa!“
Mit den Händen knetete er ihren Arsch. Brasko war ziemlich geil und wäre am liebsten gleich aufgesprungen. Auf die First Lady gesprungen. Wie ein Bock. Von Vorne oder von Hinten. Scheiß egal. Braskos Schwanz war gefühlte tausend Meter lang. Er durchstieß damit die Decke und kitzelte ein paar vereinsamte Wolken am Nachthimmel.
„Ohhhh! Mr.,Brasko!", hauchte sie ihm immer wieder ins Ohr.
Warum sollten Präsidentengattinnen nicht gut ficken können? Womöglich fickten sie sogar besonders gut. Oder man bildete es sich wenigstens ein. Wie auch immer. Brasko jedenfalls genoss es. Ein bisschen verliebte er sich sogar. Er kannte diese seine Schwäche. Er legte zu viel hinein in einen Fick. Er nahm die Frau aus allen Himmelsrichtungen. Wie konnte man danach wieder auseinandergehen, als wäre nichts passiert?

Plötzlich klopfte es an der Zimmertüre.

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