Montag, 17. September 2018

TV-Tipp

"Gruppenbild mit Dame", 22 Uhr, Arte

Sonntag, 16. September 2018

Wort zum Sonntag

Ich wusste nichts über den Teufel, ich wusste nicht, dass der Teufel auch eine Moral hat.

Gedanken zum Marathon


Heute ist ja Zombielauf! durchfährt es mich und meine damit den Berlin-Marathon. Soll ich Gaffen gehen? Am Ende kommt einer von den Zombies vom Weg ab und fällt mich an. Sicherheitshalber könnte ich die Machete mitnehmen. Wozu habe ich sonst die Machete?! Wenigstens ein paar von denen den Garaus machen, bevor sie einen am Boden haben…
Schon lange hege ich den Verdacht, dass unsere Gesellschaft von Zombies unterwandert ist. Schwer zu sagen, wer alles zu den lebenden Toten gehört, und wer nicht. Eine andere Theorie ist, dass die Körperfresser Besitz von den Körpern der Menschen ergriffen haben. Wie das genau geht, kann man heute auf Tele 5 im Spielfilm „Die Körperfresser kommen“ sehen. Ob nun Zombies oder von Außerirdischen gelenkte Marionetten spielt eigentlich keine Rolle. Jedenfalls stimmt etwas nicht mit dieser Welt, und es wird meiner Meinung nach immer schlimmer. Bereits als Kind fiel mir auf, dass die meisten Erwachsenen sich äußerst seltsam verhielten… Ziemlich gruselig die Erwachsenenwelt. Besser man wappnet sich. Von mir kann ich sagen, dass ich es irgendwie schaffte, nicht von innen ausgehöhlt werden. Aber ich spürte zwischenzeitlich schon, dass es da etwas gab, das mir meinen Willen und meine Seele rauben wollte. Offensichtlich gibt es einige Menschen, die wie ich dagegen immun sind. Nicht ganz einfach, die zu erkennen oder gar zu treffen, weil die sehr vorsichtig sind. Heute beim Marathon ist`s freilich ganz einfach, zumindest einige der Zombies als solche zu identifizieren, denn da sind sie nummeriert. Und wenn du den Läufern in die Augen schaust, kannst du`s auch sehen: dieser abwesende Blick, wie in Trance. Ganz typisch für die Untoten.
Aber soll ich mir das Elend wirklich anschauen? Wenn ich ehrlich bin, tun sie mir leid. Schließlich können sie nichts dafür, dass eine fremde Macht Besitz von ihren Körpern ergriff. Nein, ich will nicht zu den Gaffern gehören. Das Gaffen ist auch so eine grassierende Unart. Keine Ahnung, wo ich das einordnen soll. Ebenso eine Form der inneren Leere. Lieber bleibe ich zuhause, da bin ich am sichersten. Der Kühlschrank ist voll. Genug Bier und Wein, und der Blues schallt durchs Zimmer. Jeden Tag feiere ich, dass meine Seele noch mir gehört.

TV-Tipp

"Die Körperfresser kommen", 22 Uhr 5, TELE 5

Samstag, 15. September 2018

Rückfall


Die erste Woche nach dem Urlaub zurück im Büro überstanden. Alles befand sich noch an seinem Platz. Lediglich eine Pflanze sah merklich mitgenommen aus. Bei meiner Kollegin konnte ich nicht nachfragen, weil die ihren Sommerurlaub antrat, kurz bevor ich zurückkehrte. Das heißt, ich werde noch einige einsame Bürotage haben. Ab und zu besuchen mich zwar die Hühner, oder ich besuche sie an ihren Wirkungsstätten, aber das ist nicht dasselbe. Ich vermisse meine Kollegin.
Und sonst? Zwei neue Hühner im Sortiment, um die Flut der Tumormeldungen zu bewältigen. Die Panzerschränke sind nach wie vor gestopfte voll. Wir hinken rettungslos mit der Dokumentation hinterher. Aber davon lassen sich die Hühner weitgehend die Laune nicht verderben, und das finde ich gut! Nach meinen von Einsamkeit geprägten Urlaubstagen hörte ich sie gern gackern und lachen.
Die Rückkehr an meinen Arbeitsplatz verlief also ganz passabel.

Alles gut soweit. Aber dann hatte ich einen Liebesrückfall. Ich saß am Computer, fing gerade mit dem Dokumentieren an (Mamma- und Colon-Karzinome), da erwischte mich eine warme Welle Sehnsucht nach ihr. Und ich gab nach. Ich warf meine Bedenken über Bord und kontaktierte sie. Das erste Mal… seit Monaten. Ich glaube, ich schrieb: „Ich habe furchtbar sehr Sehnsucht nach dir.“ Nach ein paar Stunden antwortete sie: „Ich auch.“ Die Kommunikation verlief schleppend, aber schließlich keimte etwas Hoffnung bei mir auf. Vielleicht war es nicht falsch gewesen, der Sehnsucht nachzugeben. Meine Ratio hatte ich in diesem Moment weitgehend ausgeschaltet. Ich vertraute einfach meinen Gefühlen, so wie damals, als ich sie auf Mallorca kennenlernte. Warum auch nicht? Alle Probleme und Hindernisse können sich in der Liebe auflösen, als gäbe es sie nicht. Ich saß nach Feierabend im Biergarten und simste mit ihr, und hinterher fanden wir beide, dass es ein gutes Gespräch war.
Die Enttäuschung folgte auf dem Fuße. Wäre wohl auch zu schön gewesen – sowas wie eine Reunion. An mir lag`s nicht. Als ich nach einem baldigen Treffen fragte, kriegte ich gleich die erste Klatsche. Sie sei zurzeit total in die Arbeit eingespannt…, antwortete sie. Und bald darauf ließ sie durchblicken, dass das gut und wichtig für sie sei, vor allem finanziell, auch gesundheitlich, weil sie seitdem weniger Bier trinkt.
Sie schrieb: „Ich will nur Frieden.“
„Aber ich lasse dich doch in Frieden.“
„Ich meine den Frieden, den ich nur mit dir haben kann.“
Und da schafft sie es nicht, sich ein paar Stunden am Wochenende frei zu machen, um mich zu treffen!? Sie liebt mich nicht mehr…, alles ist ihr wichtiger als ich, sie braucht mich nur um des lieben Friedens willen. Rumms! Ich ging (innerlich) in die Knie. Die Tränen schossen mir in die Augen. Was hatte ich mir nur eingebildet? Wie dumm von mir, der Sehnsucht nachgegeben zu haben.
„Nein“, antwortete ich ihr, „es war ein Fehler, tut mir leid.“
Ich hatte die Deckung einen Moment lang aufgemacht, und schon hatte sich mein Herz eine blutige Nase geholt.

Mein Gedanke heute: Es hätte nie ein nach Mallorca für uns geben dürfen.

Mittwoch, 12. September 2018

Mittwochs-Worte

Die Grenzen seines Verständnisses sollte man ab und zu überdenken und neu erfühlen.

Montag, 10. September 2018

TV-Tipp

"La dolce vita", 20 Uhr 15, Arte

Ende


Der Sonntag wurde dann doch noch für mehrere Stunden sonnig. Fast bereute ich, dass ich am nächsten Tag die Rückreise antrat, denn bei solchem Wetter konnte man die wunderbare Natur an der Küste bei St. Peter Ording in vollen Zügen genießen. Ich unternahm eine kleine Wanderung an den Salzwiesen und Dünen entlang. Das schöne Wetter lockte viele Jogger, Radfahrer und Spaziergänger hinaus in die Natur. Aber anders als in Büsum verteilten sich die Menschen an der langen Küste besser, so dass ich mich nie von den Menschenmengen abgestoßen fühlte. Lediglich im Ortsteil Bad gab es eine Anhäufung vom üblichen Tourismus-Konsum, aber dort hielt ich mich nicht lange auf. Am liebsten trank ich mein Bier in einem Münchner Hofbräu Gasthaus im Ortsteil Dorf. Das lag etwa in der Mitte des wie Lakritze auseinandergezogenen St. Peter Ording. Jedenfalls hatte ich am Ende meines letzten Reisetages nochmal einen leichten Sonnenbrand.
Am Morgen meiner Abreise war dann das Wetter wieder beschissen, was mir den Abschied erleichterte. Erst ging`s nach Husum – die Bahn fuhr wieder, der Lokführer offenbar gesundet. Dort blieben mir ein paar Stunden, und ich trieb mich nochmals in Husum herum. Ich hatte im IC von Westerland kommend reserviert. Der fuhr durch bis Berlin und weiter nach Dresden. Er war sogar pünktlich. Der einzige Stress entstand, weil ich mich am Wagenstandanzeiger orientierend ans falsche Bahnsteigende gestellt hatte. Als ich dann am richtigen Ende ankam, stiegen vor mir einige Jungs mit ihren Rädern ein, die das ewig nicht gebacken kriegten, bis ich schließlich ein Machtwort sprach, sie sollten veflixt nochmal das Gepäck abnehmen – das mussten sie sowieso spätestens im Zug, sonst passten die Fahrräder nicht in die vorgesehenen Haltevorrichtungen. Die Jungs waren cool, nicht aus der Ruhe zu bringen, die Pizzaschachteln, die sie dabeihatten, waren ihnen wichtiger als alles. Okay, ich war froh, als ich auf meinem Platz saß.
Das wars also. Ende Gelände. Der Kreis schließt sich. Es war eine kurzweilige Tour, das muss ich sagen, mit allerlei Strapazen. Aber letztendlich ging alles gut. An die Nordsee muss ich so schnell nicht wieder.


(PS: Bilder zur Reise unter https://abendglueck.wordpress.com/)

Sonntag, 9. September 2018

TV-Tipp

"Le Magnifique", 21 Uhr 45, Arte

Ausflug nach Husum


In St. Peter Ording beließ ich das Fahrrad weitgehend auf dem Campingplatz. Mein geschundener Hintern verlangte dringend nach einer Pause. Es war auch nicht gerade Fahrradwetter. Nur selten kam die Sonne hervor. Der Wind nach wie vor heftig, und immer wieder Regenschauer. Ich war am Ende meiner Reise. Wozu sich bei diesen Bedingungen noch weiterquälen? Ich beschloss, drei Nächte übers Wochenende zu bleiben und am Montag per Zug zurückzureisen.
St. Peter Ording besteht aus mehreren Küstenörtchen, die zusammenwuchsen. Der Campingplatz befand sich am einen Ende, und die Musik spielte am anderen. Dazwischen lagen schätzungsweise fünf bis sechs Kilometer. Am ersten Tag nach meiner Ankunft war richtig mieses Wetter. Ich marschierte mit dem Schirm los. Was sollte ich den lieben Tag lang machen? Ich entschied mich für einen Ausflug nach Husum. Dummerweise fiel die Bahn aus. Ich stand mit ein paar anderen Figuren ratlos an dem kleinen Bahnhof herum. Dann kam plötzlich ein Bus um die Ecke – Bahnersatzverkehr. Klasse! Der Busfahrerin war es egal, ob wir Fahrscheine hatten oder nicht. Sie war echt gut drauf. „Ist jemand hier, der weiß, wie ich am Besten den nächsten Bahnhof anfahre?“ fragte sie durch die Lautsprecher.
Nach einer knappen Stunde erreichten wir Husum, wo bereits einige verärgerte Reisende warteten, die nach St. Peter Ording wollten. Im Bahnhof gab es ein kleines Reisezentrum, wo ich nachfragte, ob die Bahnverbindung den ganzen Tag ausfalle. Das wisse sie nicht, sagte die Dame hinterm Schalter, der Lokführer sei krank… Ich drückte mein Bedauern aus – „Oje...“
10 Minuten später stand ich in der Innenstadt. Da war ich also in Husum und sah mich um.


(PS: Bilder zur Reise unter https://abendglueck.wordpress.com/)

Samstag, 8. September 2018

Durch den Wind


Die ersten Kilometer hatte ich Glück mit dem Wind. Ich hatte ihn im Rücken. Er beflügelte mich an diesem tristen Vormittag, und der Regen peitschte mir nicht ins Gesicht. Schließlich erreichte ich das Eidersperrwerk, eine fulminante Schutzvorrichtung gegen Sturmfluten an der Eidermündung. Als ich auf die See blickte, sah ich einen schwarzen Wolkenvorhang näherkommen. Der Regen wurde heftiger. Unterhalb der Schutzmauer lag ein Lokal mit einem Andenkenladen. Kaum hatte ich es erreicht, ging das Unwetter los.
Ich wärmte mich in der Gaststube auf und blickte hinaus auf das aufgepeitschte Wasser der Eider. Die Gastleute waren sehr freundlich. Als der Wind draußen meinen Bock mitsamt Gepäck, dass ich für den Halt nicht abgenommen hatte, umschmiss, machte mich der Wirt darauf aufmerksam und half mir beim Aufrichten und Sichern des Fahrrads. Eine gute Stunde verweilte ich dort, bis das Schlimmste vorüber war.
Auf der Weiterfahrt hatte ich den Wind gegen mich. Das war heftig. Ich strampelte wie ein Ochse, und kam doch nicht voran. Wenigstens regnete es nicht mehr, und sogar die Bewölkung riss stellenweise auf. Als ich endlich St. Peter Ording erreichte, war ich ganz schön durch den Wind…
Es war erst gegen 15 Uhr. Ich konnte das Zelt im Trockenen aufstellen. Bei diesen Windverhältnissen gar nicht so einfach. Muss ziemlich komisch ausgesehen haben, wie ich mit dem Zelt kämpfte.


(PS: Bilder zur Reise unter https://abendglueck.wordpress.com/)

Freitag, 7. September 2018

Blablabla


Was ich witzig an Löws Analyse zum desolaten Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der Fußball WM 2018 finde, ist, dass ich auf die Grundaussagen, die er aktuell traf, als relativer Fußball Laie bereits kam, als die Deutschen noch im Turnier waren. Nichts als Blablabla von ihm.
Okay, wenigstens angestrengt haben sie sich gestern gegen den Weltmeister Frankreich. Sollte eigentlich selbstverständlich sein, bei dem horrenden Salär, das die Fußball Stars erhalten.
Stimmt, Fußball interessiert mich gar nicht besonders. Aber ich sehe doch einiges, was sich prima auf andere Gesellschaftsbereiche übertragen lässt. Ich schaue mir den Käse an, weil er exemplarisch für die gesamte Schieflage in unserer Republik ist (und weil ich nichts besseres zu tun habe). Ich meine nicht nur die Schieflage, dass das Geld stets hin zu den Reichen fließt, und die Armen weiter ausgebeutet werden. Was mir ebenso bitter aufstößt, sind diese blöden Analysen und Sprüche, die von den Verantwortlichen abgesondert werden - das ganze Blablabla. Niemand redet mal Tacheles, weil ein jeder an seinem Pöstchen klebt. Unsere Bundeskanzlerin ist darin Spitzenreiterin. Aber die anderen Politiker liefern auch jede Menge Verdummungsgeschwätz ab. Bestimmt glauben viele selbst dran, was sie da an Blablabla unters Volk bringen. Sie müssen dran glauben, oder sie gehen seelisch vor die Hunde. Ich gehe halt mal davon aus, dass jeder Mensch eine Seele hat, selbst Politiker, Funktionäre und Banker.
Der Jogi kommt ja bei vielen gut an, besonders bei Frauen. Kann mir mal jemand verraten, warum? (Ist es sein Dackelblick?)
Auch die Merkel hat einen Schlag bei… ich weiß nicht. Ich weiß es nicht. Bei wem nur??
Nun lief mal wieder ein Aufschrei durch die Republik, als sich in Chemnitz der Mob sammelte und von extrem Rechten und Neonazis angeführt seinen Ausländerhass herausschrie. Anlass war ein Tötungsdelikt am Rande eines Stadtfestes. Als Täter wurden Ausländer verdächtigt. Kann ja sein. Jeden Tag passieren in Deutschland abscheuliche Verbrechen von Einheimischen und eben auch von Ausländern. Der Mob zog also unter dem Deckmantel eines Trauermarsches durch Chemnitz und betrieb Hetze gegen Ausländer, verbal und… Ich war nicht dabei und weiß nicht, ob es zu regelrechten Hetzjagden gegen fremdländisch aussehende Mitbürger kam. Aber ich kann mir vorstellen, dass der Schritt dahin nur ein kleiner war. Immer mehr Stimmen machen sich breit, die sagen, dass es keine Hetzjagden gab. Dann vielleicht das nächste Mal? frage ich mich. Und was höre ich dazu über die Medien, in TV-Diskussionen etc.? Blablabla. Für mich ist schon lange klar, dass es in Deutschland eine latente Fremdenfeindlichkeit gepaart mit Rassismus und Antisemitismus gibt. Das ist keine fuckin` neue Erscheinung. Dieses krude rechte Gedankengut war zu allen Zeiten auch in der Mitte der Gesellschaft vertreten – man musste bei der ein oder anderen Stammtischdiskussion nur mal genau hinhören. AfD und Pegida schöpfen lediglich aus einem bereits vorhandenen Potential. Und im Osten haben sie aufgrund des dort teilweise immer noch vorherrschenden Minderwertigkeitskomplexes am meisten Erfolg.
Eigentlich sind die Zusammenhänge ganz einfach. Dazu muss man keine Experten und (fragwürdigen) Statistiken bemühen. Man muss sich dort, wo man lebt, nur mal umgucken… Die Hässlichkeit vieler menschlichen Umtriebe springt jedenfalls mir direkt ins Auge. Ich mache da keine Unterschiede zwischen rechts oder links, zwischen Deutschen und Ausländern. Wenn ich nur mal hier in Berlin die Machenschaften der arabischen Clans betrachte, wird mir ganz anders… Aber deswegen empfinde ich nicht automatisch eine Abneigung gegen alle Ausländer, Migranten oder Flüchtlinge.
Oder um auf den Fußball zurückzukommen: Wenn ein Spieler mit ausländischer Herkunft ein Tor schießt, ist er verdammt schnell integriert. Auf der anderen Seite: Wenn ein gut integrierter Ausländer auf dem Platz versagt, ergießt sich verbal-rassistische Hetze über ihn. So einfach sind wir Menschen gestrickt. Nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt.

Büsum


Büsum gefiel mir nicht. In der kleinen Innenstadt herrschte Gedränge. Die Lokale waren brechend voll. An allen Ecken schoben sich die Menschen Fastfood und anderen Mist rein. Danach sahen die meisten auch aus. So viele hässliche Menschen auf einem Fleck sah ich zuletzt… auf dem Alexanderplatz. Ich fühlte mich an eine dumme blökende Schafherde erinnert. Die Schafe taten den ganzen Tag nichts anderes als fressen und scheißen. Aber den Schafen konnte man deswegen keinen Vorwurf machen, weil es eben Schafe sind. Mich schauderte bei der Betrachtung meiner Mitmenschen. Wahrscheinlich hatte mich die Einsamkeit auf meiner Reise übersensibilisiert. Nein, in Büsum wollte ich nicht länger als notwendig bleiben. Überall nur schwachsinniger Konsum. Auch die Stadt selbst gab nicht das beste Bild ab. In ihrem Herzen gerade eine Großbaustelle…
Da das Wetter zunehmend schlechter wurde, war ich am hin und her überlegen. Im Regen weiterzufahren, machte auch wenig Sinn. Ich beschloss, meine Entscheidung spontan zu fällen.
Nach St. Peter Ording waren es gerademal 40 Kilometer. Die sollte ich auch bei Gegenwind schaffen. Also machte ich mich mit einem nassen Zelt im Gepäck auf den Weg. Der Tag begann wolkenverhangen und düster. Nichts wie weg!




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