Mittwoch, 26. März 2008

Mein Freund boma wurde beleidigt

In dem Forum "Spruchreif" wurde er von einem Mitglied aufs Übelste beschimpft. Der Kommentar spricht für sich. Boma sagte mir: "Felix, stelle ihn einfach so ein ..."
Manchmal ist es besser, wenn man keine Anklage formuliert.
Hier der Text, um den es geht:

"Ich finde, bOMa,

dass es nun reicht.

Deine Verständnistour und "Keiner-kann-mich-aus-der-Ruhe-bringen-Masche" ist ausgelatscht und es will nun keinere mehr hören.

Wie oft soll man sich noch fragen, ob Du unter Drogen stehst? Ich wäre hundertmal geplatzt, würde man mich derart angehen. Das ist eben verdächtig. Und es wir keinenfalls dadurch besser, dass Du gestandene Schriftsteller und Akademiker angehst, nur weil sie unmissverständlich sagen, wes Geistes Kind Du bist. - Übrigens, lass Hildegard endlich in Ruhe, sonst werde ich unruhig ... hört Du den Jetturbinenton? -

Solltest Du jemals, was ich bezweifel, einen anderen Lyriker oder Schriftsteller gelesen haben, wäre es an der Zeit, Dich zu fragen, warum deren "Ergüsse" besser sind, als Deine Gestammele. Das hier "diskutierte" Werk ist noch schlechter, als der Fettfleck von Josef Beus. Jede Kunstform formt sich selbst, aber Müll ist und bleibt Müll. Da brauchst Du Dir kein Ohr für abzuschneiden!

Du bist eben schlecht und wenn wir noch so viel diskutieren, es wird nicht besser. Denn egal, was jemand berechtigt oder unberechtigt sagt, Du ignorierst alles. Jemand, der so tumb ist, braucht normalerweise ärztliche Hilfe. Deswegen machen wir uns Sorgen um Dich und denken berechtigt - ich bin Arzt! - dass Du unter Drogen stehen musst, wenn Du ernsthaft Deine veröffentlichten Werke verteidigst.

Wenn Kurier schon andeutet, dass Kunst von Können kommt, dann füge ich hinzu, gut gemeint, aber nicht gut gemacht! (Und das ist moderat, sehr moderat.)

Bitte hör auf zu schreiben oder schreib Gebrauchsanweisungen, da lernt man Schreiben! Aber schreib sie nur für Dich und zeige bitte keinem. Es ist eine Zumutung ohne Gleichen. Schlechteres ist mir noch nicht untergekommen.

Kariologiker"



Keine Ahnung, wer dieser Kariologiker im wirklichen Leben ist - er lehnt sich aber viel zu weit aus dem Fenster. Findet ihr nicht?

...

Die Beleidigungen fanden leider ihre Fortsetzung. Ein Moderator des ehrenwerten Forums "Spruchreif" schrieb in einer Diskussion um obigen Kommentar folgendes:

"Das hier ist ein Autorenforum, nicht die Bonanza-Ranch, wo jemand lautstark „Herrgott, Margot!“ ruft und dabei wild um sich ballert. Irgendwann ist das Maß der Toleranz voll und als Betreiber dieses Forums sehe ich mich veranlasst, die Angelegenheit wie folgt zu beenden:

Mit Äußerungen wie solchen, die nur dazu dienen, die gewachsene Gemeinschaft aufzumischen, hast du dich selbst disqualifiziert. Offenbar hast du nichts anderes im Sinn, als dich selbst in den Mittelpunkt der Welt zu stellen: Viel Erfolg damit, der Radius wird sich in engen Grenzen halten.

Die von dir kritisierten Mitglieder, deren berechtigten Zorn du dir zugezogen hast, haben mehr für die Gemeinschaft getan, als du dir vermutlich vorstellen kannst; nicht zuletzt, weil sie den Sinn dieses Forums verinnerlicht haben und keine Bühne der Selbstdarstellung benötigen.

Kariologiker hat versucht, dich mit harschen, aber angesichts der vorangegangenen Ereignisse und Wortverdreher deinerseits durchaus angebrachten Worten auf das zurecht zu stutzen, was du bist: Ein Egozentriker, dem nichts an einem Gedankenaustausch, sondern vielmehr an Selbstdarstellung liegt. Ausgangspunkt seiner „Attacke“ war im Übrigen deine Wortverdrehung und bewusste Fehlinterpretation, die du in (...)s Aussage gelegt hast. Für einen Altenpfleger ein denkbar schlechtes Zeugnis und dennoch symptomatisch für deinen Charakter. Ich verbeiße mir weitere Vergleiche mit deinem Beruf, selbst wenn sie sich geradezu in erschreckender Weise aufdrängen.

Du willst keine konstruktive Kritik, äußerst dich (wie in solchen Fällen nicht anders zu erwarten) nur zu deinen Ergüssen und versuchst darüber hinaus auch noch – wenn auch ziemlich einfallslos und durchschaubar – Entgegnungen so zu verdrehen, wie sie dir genehm sind.

Ich schließe jetzt diese Diskussion, weil ersichtlich ist, dass alle Appelle an dich nutzlos sind. Gleichzeitig lege ich dir dringend nahe, deine Aktivitäten im Kreise derjenigen fortzuführen, die dir die eingangs zitierten, kolportierten Informationen zukommen ließen; es gab schon einige wie dich hier, die wir gerne weiterziehen ließen, du bist dort sicher in bester Gesellschaft.

Lösche bitte deine Mitgliedschaft hier, sonst werde ich es tun. Für deinen Dünnschiss musst du dich nicht entschuldigen; den Geruch kennen wir inzwischen. Also drück' die Taste und spül dich mitsamt deinen Fäkalien fort."




Boma meint dazu: "Dem geht wohl einer ab, wenn er sowas schreibt ..."

Dienstag, 18. März 2008

Mit Tibor in den Dschungel der Vergangenheit


Ich vergleiche das Leben mit einem Haus. Mittlerweile wurde das Haus zu einem Hochhaus, und ich lebe in der 45. Etage. Stehe ich auf dem Balkon und beuge mich über die Brüstung, wird mir ganz schön schwindelig. Lieber hefte ich meinen Blick an den weiter werdenden Horizont. Ich registriere: In dieser Höhe ist nicht mehr ganz so viel los wie ehemals, dafür wuchs der Ausblick.
Im Hintergrund laufen "The Lords" - das waren noch Zeiten. Damals begeisterte mich Tarzan, und ich verschlang Tibor-Comics und Gespenstergeschichten. Mein Vater schickte mich in den Keller, um eine Kanne Öl für den Wohnzimmerofen hoch zu holen oder Kartoffeln aus dem Kartoffelbunker. Die Gerüche sind fast wieder präsent in meiner Einbildung. Es müffelte dort nach meinem Vater. Er war oft im Keller. Ich musste ihn holen, wenn meine Mutter mit dem Essen fertig war. Zeitweise war das Leben eine heile Welt. Die Mutter war die Mutter, der Vater der Vater; und ich träumte mich weg in die Abenteuer meiner Comichelden. Ich hatte sogar eine Zeit lang Spaß in der Schule. Es gab viel zu entdecken, und mir war noch gar nicht bewusst, dass sich das Leben bald in eine Spaß- und eine Ernstseite splitten sollte. Es war für mich gleich, und ich war von Geburt an ehrlich. Drum erinnere ich mich auch so gut an meine ersten Lügen. Ich log umso mehr, desto ernster das Leben wurde.
Inzwischen sind alle diese Erinnerungen wie die Kartoffeln damals verstaut im Keller des Hauses, das sich "mein Leben" nennt. Heute greife ich in den Bunker meiner Erinnerungen und hole ein paar hoch. Ich bekomme Lust auf Pellkartoffeln, der Vater schälte sie uns mit seinen Arbeiterhänden. Es gab viele solcher Gesten, an die ich gerne denke. Deswegen legte ich auch "The Lords" auf den Plattenteller. Mit ihrer Musik fällt mir das Zurück in die Vergangenheit leichter. Ein komischer Zustand ist das, als würde ich mit einem Bein in der Gegenwart stehen und mit dem anderen hinunter in den Keller steigen.
Eine Menge Stockwerke überspringe ich, bis ich in meiner Kindheit ankomme. Es ist noch alles da, aber ich weiß gar nicht, wo ich hinfassen soll. Vor mir die Werkbank meines Vaters, Sägen, Feilen und allerlei Werkzeug. Stundenlang war ich manchmal im Keller, um aus einem Holzscheit den Rumpf eines Schiffes zu sägen. Es klappte nicht immer besonders gut - wie jetzt, wenn ich an Texten und Gedichten feile. Aber trotzdem übte der Platz an der Werkbank eine magische Anziehungskraft auf mich aus.
Ich versank in andere Welten. Der Keller gehörte meinem Vater - wo würde einmal mein Platz sein? Der Ernst des Lebens saß mir zusehends im Nacken, da halfen mir alle Tibors und Tarzans nicht. Ich kämpfte in einem anderen Dschungel, wo das Böse nicht einfach von dem Guten zu trennen war. Ebenso verwischten sich Lüge und Wahrheit.
Zurück kann ich nicht. Ich weiche einen Schritt von der Balkonbrüstung zurück. Der direkte Weg wäre tödlich. Ich will lieber noch aufstocken. Aber mir ist bange, wenn ich an das Dachgeschoss denke. Schließlich bin ich Altenpfleger.



Mittwoch, 12. März 2008

Die Fremde in Zimmer 103



meine Kollegin sah sie
um 21 Uhr 30 das erste und
letzte Mal
lebend
"sie kommt zum Sterben", sagte man
dann ging es ein paar Tage länger, als ich
erwartet hatte
ihre Fußzehen waren bereits schwarz
und die Sauerstoffbrille riss sie sich vom Kopf
mit einer fahrigen Armbewegung
kraftlos
ihr Blick sagte nur: "Lasst mich ..."
sie hatte große Augen
und schöne, edle Gesichtszüge
fiel mir sogleich auf
sie war sicher eine stolze Frau
zu uns kam sie, ausgezehrt und mit dem Tode
ringend
ihre blutleeren Lippen verschwanden in
der zahnlosen Mundöffnung
ich hielt
zwischendurch
die Hand der Fremden
ich verfolgte ihren letzten Kampf
ein paar Nächte lang
sie war der dritte Todesfall
in einer Reihe
bei allen kam der Tod anders
doch konsequent
der erste starb im Krankenhaus
ich hatte ihn ein paar Tage zuvor eingewiesen
er hatte große Angst
"Lass mich nicht allein ..."
"Ja", ich sprach ihm Mut zu
der zweite
er war so weiß wie das Bettlaken
als ich ihn fand
Erbrochenes lief ihm aus dem Mundwinkel
mein Gott, ich hatte ihn gemocht
der Tod nahm ihn im Vorbeifliegen mit
und vorgestern SIE
die bereits in Agonie auf ihn wartete
ich schloss ihre Augen
nichts wussten wir von ihr
sie lag in Zimmer 103
zum Sterben
der Arzt, der den Tod feststellte
hatte einen Schnupfen




(boMA, 12.03.08)

Freitag, 7. März 2008

Die Arschwischmaschine macht sich Gedanken über Politik

Wie soll ich es sagen? Ich fühle mich beschissen, wenn ich sie debattieren höre im Bundestag; oder zuschaue, wie sie sich in zig Talkrunden erklären, jeder mit seiner eigenen politischen Farbenlehre im Kopf - und sonst nichts. Ich fühle mich beschissen im Sinne von "betrogen", und ich fühle mich beschissen, weil mir schlecht wird, wenn ich ihren Ausführungen folge. Und müde werde ich dabei. Begriffe wie "soziale Marktwirtschaft" und "soziale Gerechtigkeit" werden hin und her geschleudert, nachdem sie ein jeder im Mund hatte und mit seinen schleimigen, politischen Vorstellungen besabberte. Die Moderatorin in der Mitte sieht nicht übel aus, denke ich, warum macht sich keiner an sie ran? Stattdessen fliegen Schleimbrocken durchs Studio wie bei einem imaginären Ballspiel. Jeder kämpft für sich, und am Ende fühlt sich jeder als Gewinner, nur dem Zuschauer geht`s schlecht, zumindest mir. Ich klatsche auch nicht. Ich frage mich sowieso, ob das Publikum nicht bei solchen Polittalks vom Sender fürs Klatschen bezahlt wird. Ich bin hinterher so klug als wie zuvor. Nein, das stimmt nicht ganz. Ich ärgere mich über meine Biografie - warum ich Arschwischmaschine wurde und nicht Politstar und Arschkriecher in Personalunion. Blöder als diese Figuren, die da auf dem Bildschirm ihre Statements abgeben, bin ich bestimmt nicht; und außerdem sehe ich dazu noch besser aus als die meisten. Ich sollte doch noch in die Politik gehen. Ich bin Mitte Vierzig, "reifer wird`s nimmer". Die Linke formiert sich gerade in Westdeutschland. Vielleicht könnte ich bei denen einen Fuß in die Tür kriegen ... Ja, ich würde dann auch große Reden schwingen zur Frage der sozialen Gerechtigkeit, und ich könnte dazu noch aus dem Nähkästchen plaudern von meiner Zeit als Arschwischmaschine. Ich würde ihnen erzählen, wie beschissen man sich fühlt, wenn man ihren Reden zuhört; und wie demütigend sich für einen Kleinverdiener, der ohne Rücklagen leben muss, der sich den sauer verdienten Urlaub vom Munde absparen muss, wie demütigend sich in seinen Ohren ihre Plattitüden anhören. Ich würde mit diesen feinen Herren Tacheles reden ... So oder ähnlich gerate ich ins Träumen, während auf dem Bildschirm immer noch die imaginären Schleimbrocken herumfliegen. Es herrscht eine gute Stimmung. Die Moderatorin ist auch zugeknöpft sexy, und das Publikum applaudiert bei jedem Treffer. Noch zutreffender als ein Ballspiel ist das Bild einer Schneeballschlacht. Die Beteiligten haben schon ganz rote Ohren. Vorallem Lafontaine. Der ist gar nicht so schlecht, wie er hingestellt wird. Ich bin müde und drehe mich rum, muss sowieso gleich vorbei sein. Die Moderatorin stellt die letzte Frage: "Wer von Ihnen würde mich sofort hier im Studio flach legen?" ... Träumen darf man.

Sonntag, 2. März 2008

... doch es sieht nicht nach Regen aus

Menschen gehen auf Wegen. Menschen verlassen ihre Häuser. Menschen strömen Berge hinunter und Berge hinauf. Menschen alleine und in Gruppen, Familien und Ausflügler. Es ist Sonntag. Dieser Sonntag ist ein besonderer Sonntag. Sonntage sind immer noch Sonntage. Die Läden haben geschlossen. Sonntage riechen nach Kaffee und gestärkter Wäsche. Immer noch. Und der Autolack glänzt, weil das Auto gestern in der Waschanlage war. Doch dieser Sonntag ist mehr als nur Sonntag - es ist Rummel! Das Dorf rüstete auf. Ein großer Fanfarenzug marschiert von der Unterstadt zur Oberstadt und die Sträßchen wieder zurück ... . Ich komme an alldem nicht vorbei, wenn ich das Haus verlasse. Ich muss nicht nur den Sonntag sehen sondern auch den ganzen Rummel, Schläuche aus Menschen und ich mittendrin. Menschen branden wie Fluten aus allen Richtungen in die Kleinstadt. Menschen stehen an den Fressständen. Menschen genießen das Bad in der Menge, trinken ihren Schoppen, grölen und lachen. Menschen stehen dumm herum. Kinder weinen. Kinder schreien. Kinder lachen. Kinder wollen zum Rummel, zu den Fahrgeschäften. Die Eltern wollen fressen. Ich weiß nicht, was sie sonst wollen. Ich quäle mich an ihnen vorbei. Ich will zum Bahnhof. Der Bahnhof ist am anderen Ende. Von dort fährt die Straßenbahn. Hauptsache raus hier, denke ich, woanders ist wenigstens nur Sonntag. Ich rieche abwechselnd Bratwurst, Parfumwolken, Schweiß und gebrannte Mandeln; manchmal alles gleichzeitig. Ich rieche nichts mehr, bilde ich mir ein. Ich sehe auch nichts mehr. Nur Trubel.
Während ich gehe, denke ich an eine Arbeitskollegin, die gestern in Urlaub flog. Drei Wochen Fernost. Das ist sehr weit weg. Ich weiß nicht, ob ich gern dabei wäre. Wenigstens wäre ich dann nicht hier. Ich sagte ihr: "Nehme viel mit aus dem Urlaub ... du bist früher zurück, als du denkst; und wenn du das Altenheim betrittst, wird es sein, als wärest du nie weg gewesen ...", und wir drückten uns kurz zum Abschied. Ich weiß nicht, ob ich gern mitgeflogen wäre. Wer weiß, wo ich dann jetzt wäre? Vielleicht in einem noch schlimmeren Rummel, und ich würde die Sprache nicht verstehen und die Kultur auch nicht. Irgendwann wollte ich aber schon mal ganz weit weg verreisen, weg von Altenheimen, Sonntagen und Rummel.
Ich hebe den Kopf und blicke in den Himmel, der verhangen ist ... doch es sieht nicht nach Regen aus.

Dienstag, 26. Februar 2008

Was ist Aufklärung?

"Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen (naturliter majorenes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht ward, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich ein Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt u.s.w., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft für mich schon übernehmen."

... schreibt Kant in seinem berühmten Aufsatz "Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?", Dezember 1783.

Vor 225 Jahren.
...

Sonntag, 24. Februar 2008

Himmel, Arsch und Zwirn


Ich wollt`, ich wäre eine Schnarchnase
und mir entwichen ständig Abgase
ich hätte morgens eine Latte
und ginge abends auf die Platte
mich lockte weder Frau noch Geld
ich wär` mir selbst genügend Held
und fände ich dennoch mein Glück
schickte ich es sogleich zurück

Ich hätte nicht mehr viel zu tun
genauso wenig wie ein Huhn
nie mehr bräuchte ich ins Altenheim
und schliefe stattdessen nur Daheim
ich hätte morgens eine Latte
und ginge abends auf die Platte
ich wollt`, ich schnarchte so durchs Leben
der Herrgott möge mir vergeben

Ein Altenpfleger macht`s keinem recht. Er buckelt wie ein Vieh, und geht`s ihm einmal schlecht, fickt man ihn noch ins Knie. Nach ein paar Jahren Fron hat er sich kaputt geschafft - bei geringem Lohn - und wird, weil er so blöde war, noch ausgelacht.

Samstag, 23. Februar 2008

Ja, ich weiß, aber wenn mir doch nichts besseres einfällt





Oder wie ginge es Euch, wenn eine Nachtwachenkollegin bei euch ihren Rausch ausschliefe? Ihren Nachtwachenrausch, meine ich. Es ist heute ein verdammt schöner Tag, dafür dass der Februar noch seine kalten Klauen hat. Hinter mir schnarcht meine Kollegin wie ein Goldfisch im Kissentümpel, und ich jage Staubflusen durch die Wohnung ...
Was soll ich auch machen? Mich dazulegen?

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