Freitag, 15. Februar 2008

Der Lifter

Wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig

aus der Altenpflege nicht mehr wegzudenken - rückenschonend und sicher arbeiten.

Dienstag, 12. Februar 2008

Müde

...
Die 96jährige bewohnt mit ihrem ein Jahr älteren Lebensgefährten das letzte Zimmer unterm Dach. Sie war lange im Krankenhaus, TB, und kam vor wenigen Tagen zurück, ganz die Alte. Ihr stechender Blick und trockener Humor sind etwas gewöhnungsbedürftig. Sie klingelte für ihre Schlaftablette und ließ sich von mir Trinken und eine Chipstüte ans Bett reichen. Sie hatte eine Menge zu erzählen.
Die Greisin spricht stets etwas hastig und nervös. Ihr ausgezehrter Körper bringt gerade noch 32 kg auf die Waage. Bei ihr sei alles kaputt, der Arzt hätte gesagt: "Sie sind nicht krank, Frau B., Sie haben alles."
Ja, meinte ich, solange man es mit Humor nehmen könne. Ich stand am Fußende ihres Bettes und wollte mich langsam entfernen.
"Sind sie empfänglich für Witze?" fragte sie da, und ich antwortete, dass ich schon Humor hätte.
"Dann hören Sie zu ... eine Frau wartet auf die Rückkehr ihres Mannes, der auf Jobsuche ist. Sie steht auf dem Balkon und sieht ihn rufend näherkommen: Liebling, ich habe eine neue Stellung! Worauf sie erwidert: Hättest du besser eine Arbeit! ..."
Ich lachte. Nicht nur aus Höflichkeit. Nicht nur wegen des Witzes. Ich fand die alte Frau einfach köstlich. Obwohl ich ihr noch gerne etwas Gesellschaft geleistet hätte, riß ich mich los und wünschte ihr eine gute Nacht.

Heute Vormittag war das Gesundheitsamt im Haus. Das ganze Personal wird wegen Frau B. auf TB getestet. Ich verschlief. Keine zehn Pferde hätten mich aus dem Bett gekriegt. Da werde ich wohl extra beim Gesundheitsamt antanzen müssen. Die Nächte schlauchen, obwohl die Arbeit nicht mehr wird. Ich werde alt und müde.
...

Samstag, 9. Februar 2008

Dieter Hildebrandt "Nie wieder achtzig!"



50 plus Feierabend

Den Fünfzigern ist mit der Bezeichnung 50 plus eine deutliche Grenze gesetzt. Von jetzt an sind die Alten ein großes Problem in der Gesellschaft. Und das scheint ein noch größeres zu sein als das des Kindes. Kinder kann man verhüten.
Wie will man Alte verhüten? ...

Und man gibt ihnen, den 50-plus-Oldies, den treffenden Namen: "Silver-Gamer".
... aus den Reihen der Silver-Gamer kommen immer wieder Vorschläge für neue Spiele.
...
Heiminsassen jagen Heimleiter und ungeliebte Pfleger. Es kommt niemand zu Schaden, heißt es, aber es würde Spaß machen. Der Silver-Gamer jagd arroganten Heimleiter, der ihn angeschnauzt hat, durch das Heim, erwischt ihn, tut ihm nichts, aber der Heimleiter verschwindet unter einem Berg nasser Windeln, die aus einer Klappe über ihn herunterfallen.
...

Mittwoch, 6. Februar 2008

Mein Herz schlägt am Fenster

Vielleicht ist das Leben wie die Straße, die vor meinem Haus den Berg hoch führt. Eine Sackgasse. An ihrem Ende ist ein Wendekreis. Von meinem Fenster aus sehe ich die Autos den Berg hoch fahren und weiß: irgendwann müssen sie zurückkommen. Wenn ich hier lange genug sitzen bleibe, sehe ich sie alle wieder vorbeikommen. Und das ein paar Mal am Tag. Die Leute sind sehr geschäftig, während ich den Diogenes mime. Im Wintergarten des Nachbarhauses bügelt wie immer die dicke Frau. Manchmal sehe ich schemenhaft ihre Titten durch das Badfenster das Stockwerk drüber. Sie erinnert mich an eine Barfrau in Basel. Ewig gemütlich, beinahe stoisch verrichtet sie ihr Tagewerk, wie die Wolken heute, die langsam vorbeiziehen. Alles hat seine Richtung. Man bügelt Hemden oder fährt den Berg hoch oder putzt Staub. Professor Lech erklärte gestern, dass auch die Zeit nur ein Ball ist, den Basketballspieler tanzen lassen. Nein, er erklärte es anders. Ich weiß nicht mehr. Die Zeit ist halt auch nicht das, was sie zu sein scheint ... nur dort, wo man ist. Aber da wir uns nur so verdammt langsam bewegen können, ist es eigentlich egal. Für unsere Wirklichkeit. Wenn man davon absieht, dass alles nur darum so ist, wie es ist, weil es sich mit der Zeit und dem Raum genau so verhält, wie es sich Einstein in seiner speziellen Relativitätstheorie ausdachte, und nicht anders. Ich denke gern über diesen Irrsinn in meinem Zimmer nach, und wenn ich Autogeräusche höre, schaue ich aus dem Fenster. Oder einfach mal so wegen der Wolken am Himmel und der Dicken am Bügelbrett. Ein ziemliches Durcheinander. Ich könnte jetzt die Zeit beinahe berühren; derart nahe bin ich ihr, dass sie mir unter die Finger kommt. Ich tippe sie in die Tastatur des Laptops. "Hallo Zeit", sage ich, "gerade schrieb ich dich nieder. Ich habe dich festgehalten. Ich habe dich berührt. Es ist komisch. Du bist wie eine Frau, die sich anbietet und ewig entzieht. Doch ab und zu kriege ich deine Nippel kurz zu fassen . Meine ganze Phantasie steht und fällt mit dieser Berührung."
Mein Herz schlägt am Fenster. Regen fällt im Februar, an einem bedeutungslosen Aschermittwoch. Ich stehe auf, weil ich Bier und Käse kaufen muss.

Sonntag, 3. Februar 2008

Abgefuckt

DIE WAHRHEIT ÜBER VOLL ASSI TONI

http://video.google.de/videoplay?docid=-1916321977168063891

Sonne, Staub und Lethargie

Während meiner Nachtdienste im Winter lebe ich im Halblicht. Morgens fahre ich im Dunkeln nach Hause, und wenn ich am Nachmittag aufwache, dämmert es bereits wieder. Nach vier Nächten wache ich an einem sonnigen Sonntag auf. Ich freue mich auf die freien Tage und sollte guter Laune sein. Als ich den Rollladen hochziehe, blinzle ich verschlafen in die Wintersonne. Der ganze Raum ist auf einen Schlag ausgeleuchtet. Trilliarden Staubpartikel tanzen in der Luft. Meine Haut ist bleich. Erstmal einen Kaffee trinken, denke ich. Ich traue mich noch nicht in den Spiegel zu schauen. Dafür sehe ich eine dünne Staubschicht auf allen Oberflächen: auf dem Schreibtisch, dem Desktop, dem Dielenboden, auf den Regalen ... . Während das Kaffeewasser kocht wische ich mit der flachen Hand über einige Flächen und sammele Staubflocken ein. Es ist zu viel! Ich nehme das Staubtuch und fange an, einiges oberflächlich abzustauben. Umso mehr ich mache, desto mehr rückt in mein Blickfeld! Vorallem hinter den Dingen, in den Winkeln, den dunkleren Ecken, auf den Leisten und Kanten, unter dem Bett, an den Stuhlbeinen, zwischen und auf den Büchern. Der Staub klebt an den Dingen: an den Strom- und Verbindungskabeln, alter Staub, verkrustet, fossil, an den Bilderrahmen und in den Winkeln mit Spinnenhuddeln. Ich raufe mir die Haare. Ich schüttle das Staubtuch ein paarmal aus. Ich wische feucht nach. Ich schmeiße mit Krümeln und Haaren vermengte Klumpen Staubs in Abfluss und Abfalleimer. Stühle und andere Möbel werden verrückt; auf den Knien robbe ich über den Fußboden und sehe, was ich gar nicht sehen will.
Der Kaffee ist längst kalt. Wie ich diese Sisyphusarbeiten hasse! Die Sonne wanderte inzwischen hinter den Bergrücken. Meine Wohnung ist wieder in weiches Halblicht getaucht. Der Staubspuk ist vorbei. Für heute soll es genug sein! Natürlich ist mir bewusst, dass mein Putzanfall gleich einem Tropfen auf den heißen Stein war. Ich kann mich einfach nicht aufraffen, jeden Tag artig Staub zu putzen und zu saugen. Ich verstehe nicht, wo der ganze Dreck herkommt. Viel zu viele Dinge stehen herum und ziehen den Staub an. Ekelhaft. Ganz von alleine. Es zeigt mir, wie alles unweigerlich dem Zerfall ausgeliefert ist, wenn man es nicht erneuert. Nach wenigen Jahren Nichtputzens und Nichtaufräumens könnte ich mich als Archäologe in meinen eigenen vier Wänden betätigen.
Kaum aufgestanden bin ich bereits wieder müde. Der Tag nach den Nachtwachen ist seltsam. Kraftlos sitze ich am PC. Mein Tagewerk bestand aus einer Stunde Staubwischen. Wozu? Ich schlurfe zum Kühlschrank und öffne mir ein Bier ...

Dienstag, 29. Januar 2008

Der Traum von der fliegenden Schuhschachtel

Fast hätte ich meinen Traum von der fliegenden Schuhschachtel vergessen. Er ist ganz schnell erzählt: In einen Pappkarton stellte ich ein halb gefülltes Glas mit Wasser. Es könnte als Behältnis für Erbsen oder ein anderes Gemüse gedient haben. Ich folgte dabei einer Eingebung. Im Traum wusste ich nicht, dass ich träumte. Nachdem ich den Deckel auf die Schachtel gesetzt hatte, wartete ich ...
Tatsächlich, der Karton bewegte sich. Er rutschte über den Boden! Aber das war noch nicht alles - er hob ab und flog eine Strecke durch mein Zimmer! Scheinbar hatte ich einen neuartigen Flugapparat erfunden. Leider konnte ich das Ding nicht steuern. Sofort wollte ich meinen Leuten das sensationelle Experiment vorführen. Alle schauten wie gebannt auf den Schuhkarton, in dessen Mitte ich das Gemüseglas mit Wasser positionierte - ich dachte, das müsse eine geheimnisvoller Antrieb sein. Tatsächlich rutschte der Karton wie beim ersten Mal über den Boden und flog dann unter dem Staunen der Zuschauer einen eleganten Bogen durch den Raum.
Im Traum grübelte ich noch eine Weile, wie ich dem Geheimnis des Antriebs am Besten auf die Schliche kommen könnte.

Hat das eigentlich schon mal jemand ausprobiert? Habe ich einen alten Schuhkarton und ein leeres Gemüseglas zuhause? Nein, ich probiere es nicht im Ernst aus. Aber toll war der Traum von der fliegenden Schuhschachtel schon, besser als die Show "The next Uri Geller". Und er war 100% echt.

Sonntag, 27. Januar 2008

Altenheime - Lügengebäude

Das Altenheim soll verkauft werden. Ich bin gespannt, wer den alten Bunker haben will, wo er bald auseinander fällt. Es ist schwer vorstellbar, dass es sich für ein Unternehmen rechnet, den gesamten Bau zu renovieren, was dringend anstände, um den Altenheimbetrieb weiterzuführen. Das Fußvolk (also das Personal) wird wie meist als letztes informiert werden, wie es um ihre Zukunft in dem "alten" Altenheim bestellt ist. Na ja, und die Altenheimbewohner haben schon gar nichts zu melden. Gerüchte kursieren freilich schon; und wer weiß, vielleicht schließt der Laden früher, als es uns allen lieb ist. Im Frühjahr will man uns über die Pläne in Kenntnis setzen.
Dreizehn Jahre harre ich nun schon an demselben Arbeitsplatz aus. Man wächst zusammen mit dem Personal, dem Haus, den Bewohnern, sogar mit den Chefs. Mit gemischten Gefühlen denke ich an eine bevorstehende Schließung oder an einen neuen Arbeitgeber. Einerseits würde ein neuer Wind dem Betrieb gut tun, andererseits vertraue ich der Volksweisheit, dass neue Besen besser kehren, nur mit Vorbehalt. Die Altenpflege wird mehr und mehr zum Geschäft. Das Personal und die Bewohner sind Zahlen in einer Kosten-Nutzen-Rechnung. Zum Glück müssen die Betreiber in ihre Berechnungen den Ruf des Hauses einfließen lassen. Um die Betten voll zu bekommen, braucht man auch in der Altenpflege eine möglichst gute Publicity. Drum wird dem Personal ein Schweigegelübde abgenötigt, dass nur nichts "ungehöriges" über die Zustände nach draußen dringt. Natürlich dringt es doch ..., und darum versucht man von oben die Angestellten und Arbeiter zu beruhigen und appelliert an ihr Gemeinschaftsgefühl. Dass den Alten und den Angehörigen zum Teil unmögliches versprochen wird, dass die Einrichtung für sich einen Pflegeleitfaden propagiert, der der Pflegewirklichkeit größtenteils Hohn spricht, daran gewöhnt man sich mit den Jahren. Es gehört zum Geschäft, denkt man, wie all die trügerischen Verpackungen und Werbeversprechen in der Wirtschaft. Die Kundschaft wird legal hinters Licht geführt.
Nun muss man nur noch irgendwie dem einfachen Arbeiter und Angestellten klar machen, wieso er für weniger Geld mehr und besser arbeiten soll, während die Preise steigen. Zu viel Unruhe und Unmut darf man in den Reihen der Beschäftigten nicht schüren, denn sie sind Mitwisser in dem großen Lügengebäude. Man erpresst sich gegenseitig ohne Worte. Der Arbeitgeber droht mit dem Verlust des Arbeitsplatzes, und die Angestellten drohen damit, den Dreck unter den Betten ans Licht der Öffentlichkeit zu kehren. Idealerweise entsteht eine Art Symbiose, solange beide Symbionten zufrieden sind - ein wackeliges Gleichgewicht.
In unserem Heim herrschen seit geraumer Zeit atmosphärische Störungen. Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kritisierten die Regentschaft der PDL (Pflegedienstleitung). Seitdem fliegen die Fetzen. Das sensible Gleichgewicht der Lügen droht zu kippen. Nun beraten die Direktoren, was zu machen ist.
Am Besten verkauft man den ganzen Laden, bevor alles aus dem Leim geht. Es muss nur sauber von der Bühne gehen, denn man hat noch andere Einrichtungen. Man will keine schlechte Öffentlichkeit. Man verkauft keine Handys wie Nokia ...

Mittwoch, 23. Januar 2008

Die Suche nach Trost

Der Schleim brodelte und spritzte bei jedem Hustenanfall aus der gebogenen Tracheakanüle. Wir mussten den Bewohner häufig absaugen. In den Nachtdiensten ließ ich seine Zimmertür offen, damit ich die Atemgeräusche hören konnte. Vor drei Tagen verstarb er. Wir waren auf dem Windelrundgang gewesen, und als wir zu seinem Zimmer kamen, um ihn zu lagern und zu versorgen, sagte meine Kollegin, die in der Tür stand: "Felix, komm mal ..." Wie meine Kollegin sah ich auf den ersten Blick, dass Herr H. gestorben war. Ich sah es nicht nur , ich spürte es irgendwie. Es war diese "Ruhe".
Nein, er war nicht erstickt. Seine Augen waren geschlossen, seine Gesichtszüge entspannt.
Ich war dem Leben dankbar, dass es diesen Menschen nicht mehr plagte. Niemals werde ich seine aus Angst aufgerissenen Augen vergessen, seinen verzweifelten Blick, wenn wir ihn windeln mussten, ihn drehen mussten. Oft lag er bereits blau angelaufen in seinem Schweiß und wäre fast an seinem Schleim erstickt. Niemals werde ich dieses Brodeln, sein Ringen nach Luft vergessen, sein blaurotes Gesicht und die Schweißperlen auf seiner Stirn. Mein Mitleid half ihm nicht viel. Es war ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn ich ihn in den Arm nahm, wenn ich ihn streichelte, ihn beruhigte, um ihm die Angst zu nehmen. Man gewöhnt sich auch an das Leid. Man gewöhnt sich an die Grausamkeit des Lebens.
Oft fragen wir uns, warum manche Menschen derart leiden müssen. Wir haben keine Antworten.
Die Angehörigen hoffen oft noch auf Besserung. Wer soll es ihnen verdenken? Im Falle von Herrn H. war der Tod eine Erlösung. Ich glaube, ich darf das sagen. Er schlief ein. Vielleicht ist er jetzt an einem Ort, wo er Antworten auf all die quälenden Fragen des Seins erhält.
Ich werde noch viele Menschen sterben sehen. Und auch die Angst, die Verzweiflung und die Ohnmacht dabei erleben. Und die Suche nach Trost.

ein literarisches Tagebuch

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