Donnerstag, 8. März 2012

Seide (17)


einfach, poetisch, kraftvoll



"Wie ist das Ende der Welt?" fragte ihn Baldabiou.
"Unsichtbar."
Seiner Frau Hélène brachte er ein Seidengewand mit, das sie aus Schüchternheit nie trug. Wenn man es anfaßte, war es, als hätte man das Nichts in Händen.


(aus "Seide" von Alessandro Baricco)



Manche Bücher in der Straßenbahn oder in der Dönerbude zu lesen - ist wie ein Tor zu einer anderen Welt vor Augen.
Als wäre man in einem Zwischenreich hin- und hergerisssen.
Um Danke zu sagen.

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