Sonntag, 23. Dezember 2012

Einsamer Feierabend




Ich blickte zu den zwei Übernächtigten gegenüber. Der junge Mann war gerade aufgewacht. Seine Freundin lag ihm zu Füßen noch auf dem Boden und schlief. Kurze Zeit später sah ich sie lustig und Arm in Arm ihrer Wege gehen.



Ich saß am Bahnhof und schaute wahrscheinlich dumm und müde aus der Wäsche. Erst trank ich einen Kaffee, der so heiß war, dass ich zehn Minuten warten musste, weil ich mir Zunge und Gaumen nicht verbrennen wollte. Danach schlenderte ich durch die Bahnhofshalle, beobachtete die Reisenden und Übernächtigten, ging im Bahnhofsbuchladen Gucken und kaufte ein paar Kleinigkeiten in der Drogerie ein. Schließlich drängte mich die Müdigkeit, den Nachhauseweg fortzusetzen. Es war gegen Halb Neun Uhr am Morgen. Halb Sieben hatte ich Feierabend vom Nachtdienst gehabt. Da an Sonn- und Feiertagen morgens keine Busse in Richtung meines Bettes fahren, machte ich diesen Schlenker über den Hauptbahnhof. Aus normalerweise zwanzig Minuten Heimweg wird dann eine Odyssee von gut drei Stunden.
Das Blöde an den Nachtwachen ist, dass ich mich zwar auf den Feierabend freue, ihn aber nie wirklich als Feierabend genießen kann. Es ist immer ein einsamer Feierabend.

Samstag, 22. Dezember 2012

TV-Tipp:

"Kleines Arschloch", 22 Uhr 5, RTL2

Der Tag danach


Es ist schon seltsam, dass die Welt immer noch nicht untergegangen ist. Kein Verlass auf diese Untergangsprophezeiungen! Da ist mein jährlicher Winterschnupfen verlässlicher. Eigentlich hätte er gut zum Weltuntergang gepasst. Denn immer wenn ich Schnupfen habe, passiert irgendwas besonderes. Dieses Jahr ist es dann wahrscheinlich nur eine stinknormale Weihnachtserkältung.
Zu den verpassten Weltuntergängen gebar meine Matschbirne eine absonderliche Theorie: Was wäre, wenn in Wirklichkeit tatsächlich die Welt untergegangen wäre? Und wir wurden (nur jedes Mal) von Menschen gerettet, die aus der Zukunft kamen? Die machen nämlich nichts anderes, als ständig durch die Zeit zu reisen, damit sie überhaupt eine Daseinsberechtigung haben. Wenn unsere Welt unterginge, würde ihre Wirklichkeit in der Zukunft wie eine Seifenblase platzen. Ständig müssen sie die Zeit reparieren. Ganz schön stressig!
Der Stress entsteht automatisch, wenn man den Dingen nicht ihren Lauf lässt. Ruckzuck verwickelt man sich in einen unübersichtlichen Haufen von Widersprüchen. Das weiß jeder, der mal liebte, oder als Kind mit Lego spielte. Auch in der Altenpflege leistet man so eine Art Sisyphus-Arbeit. Aber wenn man mal damit anfing, kann man schlecht wieder aufhören. Es ist wie ein Fluch. Oder bildhaft: Kabelsalat.
Vielleicht ist die gesamte Weltgeschichte von Eingriffen aus der Zukunft getürkt ...
Es gibt einfach einen ganzen Haufen von unerklärlichen Dingen. Wer nachts den Fernseher laufen lässt, weiß das. Ich bin bin voll auf der Höhe, was Verschwörungstheorien und Weltuntergangsprophetien angeht.
Wie dem auch sei. Das verrückte Leben geht weiter. Wenn ich persönlich an der Zeit etwas korrigieren könnte, dann wäre das meine Zeugung, die ich verhindern würde.
Da ich mich nicht fortpflanzte, dürfte dies für die Zukunft keine größeren Folgen haben. Auch bin ich kein genialer Erfinder, habe nichts neues entdeckt und keine Machtposition inne. Und einige Frauen hätten wahrscheinlich sowieso besser auf meine Bekanntschaft verzichtet. Na ja, und ich erst … ich meine, mir wäre natürlich auch einiges erspart geblieben. (Zum Beispiel müsste ich heute Abend nicht zum Nachtdienst ins Altenheim, und ich hätte keinen Schnupfen.)

Freitag, 21. Dezember 2012

TV-Tipp:

"Charade", 1 Uhr 20, Das Erste

Vor Ort Pisswetter


Mich würde interessieren, wie viele Menschen heute ernsthaft auf den Weltuntergang warten. Ich hörte, dass es einen Ort in Frankreich gibt, wo sich Menschen einfinden, um von Ausserirdischen gerettet zu werden. Es gibt eben nichts, was es nicht gibt. Für die allermeiste Erdbevölkerung wird dieser 21.12.2012 ein hundsnormaler Tag sein.
Das Wetter hier sieht ganz nach Weltuntergang aus: düster, kalt, nass. Die Wolken hängen tief. Die Berghänge verschwinden in ihnen. Der Schnupfen tobt sich in meinem Kopf aus, so dass mir alles noch nebulöser erscheint. Der Tag präsentiert sich wie in schmutzige Watte gepackt.
Es kann jederzeit passieren. Niemand und nix lebt ewig. Aber heute, das spüre ich, passiert nichts außer diesem hinrverbrannten Weltuntergangsspektakel, das journalistisch in den Medien rauf- und runtergeleiert wird.
Pisswetter!
Und das UFO kam nicht. Schade.
Schade, schade. Besser man gibt sich die Kante. Im Delirium könnte das mit der Abholung durch die Ausserirdischen noch klappen. Ich wusste gar nicht, dass die weiße Kittel tragen …

Nein, ich will mich nicht über die Weltuntergangsgläubigen lustig machen. Ich mache mich doch auch nicht über die Moslems lustig. Oder über die Christen – und was es sonst noch an Gläubigen gibt. Um Gottes willen! Jeder soll glauben, was er will. Also, solange er auch die anderen ihr Zeugs glauben lässt. Das Universum ist groß genug. Da passen sogar Nichtgläubige wie ich hinein.

Eines Tages, darüber sind sich alle Wissenschaftler einig, wird die Welt untergehen. Nur Geduld!
Ich bin nicht unbedingt scharf drauf, es (wirklich) zu erleben. Mir reicht es, wenn ich meinem ganz persönlichen Ende ins Auge schaue. So sind wir Männer halt: wir fühlen uns bereits mit einer Erkältung sterbenselend.
O Gott! Gerade hatte ich wieder einen Niesanfall!

Macht`s gut, Leute, - bis nach dem Weltuntergang.





(you can`t make this shit up)

Donnerstag, 20. Dezember 2012

TV-Tipp:

"Vertigo - aus dem Reich der Toten", 22 Uhr 25, 3sat

Harmonie 2012


Guten Morgen Erkältung. Ich wunderte mich schon, wo du diesen Winter bleibst. Danke für die beschissene Nacht, die Niesanfälle, die laufende Nase, den Husten und den dicken Kopf. Ja, ich weiß, den habe ich auch so. Jedenfalls hast du mir gerade noch gefehlt. Ach so, du wolltest nur eine physisch-psychische Harmonie herstellen. Ich würde sagen: das könnte dir fast gelungen sein. Der Seelen-Katarrh ist allerdings ausdauernder. Danke also für den zwischenzeitlich harmonischen Zustand. Haaaatschi!
Wer wünscht sich nicht Harmonie? Selbst ein Skeptiker und Hinterfrager wie ich sehnt sich (ab und zu) nach diesem heilvollen Zustand der Ausgeglichenheit. Dort stelle ich es mir warm, kuschelig und friedvoll vor. Wie im besten Falle an der Seite meiner Freundin. Nein, nicht bei jeder Frau empfinde ich diese Ruhe und das Gefühl, mich fallen lassen zu können … Als Kind vermisste ich es oft. Stattdessen entwickelte sich der Drang wegzulaufen. Kaum zu glauben, wie sich so was über Jahrzehnte konserviert. Ich versuchte im Allein-Sein Schutz zu finden. Von mir drohte keine Gefahr. Ich war mit mir eins. Nur in mir selbst fand ich Verständnis und Geborgenheit. Ein schöner Ort des Rückzugs in Kindertagen war der Wald. Später wurde es die Kneipe, oder ich saß mit einer Flasche Wein in der Tiefgarage. Der Katarrh der Seele hat eine lange Geschichte. Ich würde sagen, er ist chronisch. Mal bin ich mehr, und mal bin ich weniger gebeutelt.
Ich frage mich manchmal, wie ich es überhaupt so weit geschafft habe – weit nicht im Sinne von dingsbums, - sondern einfach überhaupt so alt geworden zu sein. Einige meiner langjährigen Kneipenkumpane blieben auf der Strecke. Sie brachten sich um, kriegten Krebs, kotzten Blut oder wurden totgeschlagen. Zumindest beinahe. Uns war damals nicht bewusst, wie dünn das Eis war, auf dem wir uns bewegten (bzw. es war uns egal). Die meisten aber kriegten die Kurve und wurden brave Familienväter.
Ich bin sozusagen einer der letzten Mohikaner. Es geht dabei schon lange nicht mehr um Stolz.
Haaaatschi!
Hallo!
Aufwachen aus der Vergangenheit!

Die Sonne steht tief. Wir haben bald (äh - morgen schon!) Wintersonnenwende. Die würde ich gern überleben. Die Welt geht noch nicht unter. Vielleicht kriegt sie einen Schnupfen. Das Gleichgewicht muss wieder hergestellt werden.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Der Gast ist König


Der Bus erreicht das Dorf, wo das Altenheim steht, etwa eine Stunde vor Arbeitsbeginn. Drei Gaststätten und ein Döner Kebab Imbiss stehen mir für meine Verköstigung zur Verfügung. Wobei zwei Gaststätten nur am Wochenende geöffnet haben. Unter der Woche bleibt mir nur der türkische Imbiss. Das Essen dort ist reichlich und günstig, aber ich liebe die Abwechslung, so dass ich, wenn sich die Gelegenheit bietet, eins der Gasthäuser aufsuche.
In der Regel gehe ich in die Kupferkanne. Im Sommer kann man schön auf der großen Terrasse sitzen und in die untergehende Sonne schauen. Jetzt im Winter sitzt man drinnen auch ganz gemütlich. Na ja, die Einrichtung ist Geschmackssache. Aber darauf kommt es mir weniger an. Ich brauche ein schnelles und schmackhaftes Essen, und das kriege ich meistens. Die Wirtsleute begrüßen mich freundlich. Ich werde bevorzugt bedient – denn meist bin ich der einzige Gast!
Die Speisekarte strichen sie schon zusammen. Und außer dem Koch brauchen sie kein Personal. Mit der Heizung sparen sie, glaube ich, auch. Vor fast genau einem Jahr übernahmen sie die Gaststätte. Auch der vorherige Pächter hatte mit dem Lokal Pech. Ich überlegte schon, ob es an mir liegt, weil auch bei ihm war ich Stammgast. Wahrscheinlicher ist, dass es heute einfach schwer ist, in der Gastronomie Kundschaft zu gewinnen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und wenn man es in der ersten Phase verpasst, die Gäste, die aus Neugierde kommen, mit einem guten Angebot und einem guten Service zu überzeugen, wird man es in der Folgezeit und vor allem im Winter schwer haben, den Laden zu füllen. Irgendwie versiebten die Wirtsleute der Kupferkanne das Sommergeschäft, und nun hängen sie durch.
Nur der Döner Kebab Imbiss läuft richtig gut. Der ist die reinste Goldgrube. Und dann gibt es noch einen bürgerlich biederen Gasthof, der mehr oder weniger den Rest des Gastronomiegeschäftes in der kleinen Ortschaft abschöpft.
Ich kann das nur aus der bescheidenen Sicht eines Gastes beurteilen. Das Essen in der Kupferkanne ist nicht übel. Inzwischen auch günstig. Ich werde satt. Oft schaffe ich es gar nicht ganz. Da ich meist der einzige Gast bin, sind sie sehr besorgt darum, ob denn bei mir bzw. mit dem Essen alles in Ordnung sei – was ab und zu nervt.
Ich bin gespannt darauf, wie ihr Betrieb weiterläuft. Ob sie sich noch berappeln können? Ich kann es mir kaum vorstellen. Es ist ein wenig traurig, da ich nun schon das zweite Mal hintereinander mitverfolge, wie dieses Lokal eingeht. Jedenfalls drücke ich ihnen die Daumen, - damit mir die Kupferkanne noch ein Weilchen erhalten bleibt!





Blick in den Gastraum

Dienstag, 18. Dezember 2012

Gedanken aus dem Sessel - 2012


Ich wohnte noch bei meinen Eltern
Manchmal stand mein bester Kumpel mit einer Plastiktüte voller
Bierflaschen vor der Tür
Meine Mutter machte ihm auf
Ich hatte Sorge, dass es zu offensichtlich war

Bevor wir in die Stadt gingen, tranken
Wir immer noch ein paar Bierchen
Zum Vorglühen
Wir hörten dazu Rockmusik
Police und
Später auch U2
Wir diskutierten darüber
Wen wir in der Stadt treffen würden
In der Bier Börse oder
Im Billard Café

Manchmal startete ich auch alleine durch
Ich erinnere mich an einen Abend
Ich hörte U2 und hatte den Fernseher
Stumm gestellt
Ein Bergsteigerfilm lief
Die Musik passte astrein
Nach einer Flasche Wein
Trieb es mich regelrecht hinaus
In den Abend
Zu den Anderen

Meine Eltern schauten im Wohnzimmer
Fern
Ich verabschiedete mich immer kurz
Bevor ich loszog

Das war Anfang der Achtziger
Ich wusste noch nicht wirklich etwas
Vom Erwachsensein
Wie sich die Jahre addieren
Und man nur von einem Gefängnis in ein
Anderes wechselt
Bis zuletzt
Aber vielleicht ahnte ich es

Und darum mag ich heute U2 nicht mehr
Jedenfalls nicht die aktuellen
Und ich mag die Menschen nicht
Die vergaßen, wer sie waren
Als es noch Hoffnung gab

Inzwischen ist es egal
Das Herz wurde grau
Das Blut wurde grau
Mein alter Kumpel besucht mich schon lange nicht mehr
Die Eltern sterben
Ich klammere mich an Worte
Fahl
Mein Wintergesicht

Nur mal so


Manchmal überlege ich, warum ich nie heiraten wollte. Wirklich. Da ist nichts in mir, was sich dies wünscht. Das letzte Mal, als ich von Heirat sprach, war das im Alter von Vier mit Mutter in der Küche, als ich ihr unleserliche Liebesbriefe schrieb, und sagte, dass ich nur sie heiraten will.
Aber bereits mit Sechs, meinte ich, dass ich nie heiraten werde.

Manchmal überlege ich auch, warum ich nie Bock auf eigene Kinder hatte. Wirklich. Da ist absolut nichts in mir, was sich Kinder wünscht. Vor Kurzem gebar eine Arbeitskollegin eine Tochter. Ich freue mich für sie. Aber ich kann es nicht nachempfinden, warum man Kinder haben will. Ich wollte ja nicht mal Eltern. Es sieht so aus, als wurde mir der Familiensinn irgendwann herausoperiert. Ich muss es verschlafen haben.

Manchmal kommt es mir vor, als ob ich gar keinen Platz in dieser Welt habe. Alles, was die Menschen machen, ist mir merkwürdig fremd, obwohl ich es doch gut kenne. Weihnachten erscheint mir besonders irreal. Und von Jahr zu Jahr wird es schlimmer.

Manchmal bin ich lebensmüde. Echt. Da frage ich mich, was ich hier eigentlich soll. Ich verstehe meine Mitmenschen nicht. Sie kommen mir vor, als wären sie von einem anderen Planeten. Das ist ziemlich anstrengend. Und macht einsam.

Manchmal wünsche ich mir einfach, dass man mich in Frieden lässt. Dabei brauche ich menschliche Zuneigung – wie jeder andere. Bin ich wirklich allein? Bin ich der einzige, dem es so geht?

Sonntag, 16. Dezember 2012

Für die Tonne


… fühle mich wie ein falscher Fuffziger heute. Am Liebsten würde ich im Bett bleiben, - mir irgendwelche Käsfilme reinziehen, bei denen man nichts denken muss, und die Welt erscheint einem wie unter einer Käseglocke. Aber es hilft nichts, denn ich kann nicht liegenbleiben. Es wartet noch eine Nachtwache auf mich.

Der graubärtige Angestellte im Reisezentrum heute Morgen war gut drauf. Erst zog er das Ausfertigen meiner Zugtickets mit ironischen Bemerkungen in die Länge, und danach begann er zu plaudern. Seine Frau arbeitete auch in der Altenpflege ... Wieso erzählte er mir das eigentlich? Ach ja, er verdrehte die Augen über eine Kundin am Nachbarschalter, die Ärger machte. „Und das am Sonntag“, sagte er. Ich erwiderte, dass ich auch in einem Beruf arbeite, wo man sonn- oder feiertags nicht verschont bleibt. Drum kamen wir darauf.
Also, seine Frau musste wegen Rückenbeschwerden umschulen. Sie wollte in der Kinderbetreuung arbeiten, aber vom Arbeitsamt bekam sie bloß die Umschulung zu einem dummen Bürojob finanziert. Irgendwas Spezielles. Nun hatte sie eine Ausbildung, die sie erstens nicht mochte, und mit der sie zweitens gar keine Arbeitsstelle fand. Haha! „Wahrscheinlich laufen hintenherum Absprachen zwischen Wirtschaft und Jobzentrum, welche Ausbildungsberufe für Umschulungen genehmigt werden, egal ob die gebraucht werden“, meinte der graubärtige Bahnangestellte. Über Umwege versuchte seine Frau nun doch in der Kinderbetreuung unterzukommen … Verrückte Welt!
Da der nächste Kunde mit Nummer 10XX auf einen freien Schalterplatz wartete, konnten wir das Thema nicht vertiefen. Zum Abschied reichte er mir die Hand. Seine Augen waren leicht glasig. Meine wahrscheinlich auch. Ich hatte einen anstrengenden Nachtdienst hinter mir.

Wollte ich sonst noch was sagen? Nein, nicht wirklich. Der Tag trist und grau. Inzwischen ist es sowieso dunkel. Was läuft da eigentlich für ein Scheiß in der Glotze!? Ah, was mit Ben Stiller. Umschalten oder nicht Umschalten, das ist hier die Frage. Oder: It`s a long way to Tipperary.

Samstag, 15. Dezember 2012

TV-Tipp:

"Lautlos im Weltraum", 2 Uhr, ZDF

Dem Tod ein Gedicht


Kurz und düster die Tage, beschissen die Lage.
Unter den Schatten allein. Mit einem Glas Wein.
Die Kälte kriecht in die Knochen, unaufhörlich seit Wochen.
Gefesselt im Leben.
Wie viel muss man geben?
Herzen, die klammern, Herzen, die jammern.
Trost versiegt wie ein Fluss im Sande.
Am Besten geb` ich mir die Kante.
Der Tod steht im Nimbus,
senkt sich nieder zum Kuss,
dem letzten.
Doch hetzen
lässt er sich nicht.

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