2015 - Reisen

Sonntag, 20. Dezember 2015

Es weihnachtet sehr




Stettin, 12. - 13.12.2015





Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei und auf dem Breitscheidplatz

Montag, 30. November 2015

In Magdeburg
























Samstag, 21. November 2015

Aquarium




Bei Schmuddelwetter eintauchen in die skurrile und bunte Unterwasserwelt

Sonntag, 25. Oktober 2015

Hamburg-Trip


Der Fernbus fuhr durch den Morgennebel. Es blieb trübe und feucht. Hamburg ist eine der Großstädte, welche mit solch einem Schmuddelwetter kokettieren, wie z.B. auch London. Wir fuhren drei Stunden. Die Atmosphäre unter den Reisenden war entspannt. Ein Tag wie in Watte gepackt.
Der Portier unseres Hotels hatte den Charme, den man sich bei einem Hamburger Original vorstellt – kantig aber herzlich.
Wir tigerten zum Hafen, die Landungsbrücken entlang im Strom der anderen Touristen. Andenkenläden und Fischrestaurants reihten sich aneinander, im Hintergrund düster die Elbphilharmonie und die Hafenkräne. Seeschwalben kreisten über unseren Köpfen.
Bald durchquerten wir die Speicherstadt und befanden uns flugs in der Stadtmitte bei Rathaus, Gänsemarkt und Jungfernstieg. Kneipen kann man in der Innenstadt vergeblich suchen. Es gab die üblichen Café-Ketten und etwas abseits ein Hofbräuhaus. Wiedermal fiel mir unangenehm die Markenuniformität auf - die „Monstermarken“, die alles andere auffressen. Und da mich Kirchen nicht interessieren, gab es für mich wenig von Interesse. Trotzdem genoss ich den Spaziergang, - das gemeinsame Erkunden der Hamburger City.
Im Hotelzimmer ruhten wir uns ein wenig aus, bevor wir uns am frühen Abend auf die Suche nach einem annehmbaren Fischlokal machten. Fisch sollte es schon sein, wenn wir hier am Fischmarkt waren. Es waren nur wenige Gehminuten vom Hotel aus. Das „Fischerhaus“ genügte unseren kulinarischen Ansprüchen. Satt und müde vom langen Tag drehten wir noch eine Runde hin zur Auktionshalle und durch die Gassen und Straßen St. Paulis. Da fiel uns erst auf, dass unser Hotel in der Parallelstraße zur „Herberstraße“ lag. Das Nachtleben dort war inzwischen im vollen Gange. Anders als in der Innenstadt reihte sich hier eine Kneipe neben der anderen. Horden von Männern waren auf der Pirsch. Das Ganze hatte was von „Ballermann“ - ziemlich widerlich (nach meinem Empfinden).
Wir hatten unser Tagessoll erreicht und gingen zu Bett, - nicht zu spät, weil wir früh am Morgen zum Fischmarkt wollten.
Im Dunkeln machten wir uns auf den Weg. Wir waren nicht die Einzigen. Ein Geisterstrom, zombiehaft, bewegte sich zu noch nachtschlafender Zeit am Elbufer hin zu Fischmarkt und Auktionshalle. Die Hafenlichter spiegelten sich im Wasser. Einige Marktstände wurden noch mit Waren aufgefüllt. Marktschreier scherzten mit Kollegen. Wir gingen stracks zur Halle. Die Morgenluft war recht frisch und zugig. Es herrschte bereits ordentlich Betrieb. Eine Coverband spielte Rocksongs aus den Achtzigern. Gut genug für die vielen Angetrunkenen und Übernächtigten. Wir tranken unser Bier und sahen uns an den Menschen um uns herum satt. Am Abend vorher hatte in der Halle noch ein Oktoberfest stattgefunden, und alles war in blauweißen Farben geschmückt. Im Dämmerlicht kehrten wir zum Hotel zurück und frühstückten gemütlich...
Fazit unseres Trips nach Hamburg: Mit Ausschlafen war nichts, aber wir verbrachten schöne Stunden in der Hansestadt, nicht zu viel und nicht zu wenig. Ein paar Sachen, die wir an diesem Wochenende erlebten, wären einer extra Erwähnung wert.




















Samstag, 3. Oktober 2015

Ein Wochenende Szczecin


Das Wetter war (fast) so schön wie dieses Wochenende. Vor einer Woche tigerten wir durch Szczecin, ehemals Stettin genannt. (Die polnische Aussprache ist für mich ein Zungenbrecher.)
Zugfahrt und Unterkunft waren günstig. Die Regionalbahn fuhr zwei Stunden mit einmal Umsteigen in Angermünde. Gemütlich tuckerten wir durch die Heimat meines Vaters…, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Szczecin ist die einzige größere Stadt weit und breit in Pommern-Land.
Wir füllten die Zeit mit Spaziergängen hin zur Altstadt, wo am Alten Rathaus ein paar gemütliche Lokale und Restaurants zum Verweilen und Schmausen einluden. Bier und Essen ist dort deutlich billiger als in Berlin.
Die Touristen-Route ist mit einer gestrichelten, roten Linie markiert und bot uns eine Orientierungshilfe, aber Touristen begegneten uns kaum. Es gab auch so gut wie keinen Andenkenladen. Erst kurz vor der Heimreise entdeckten wir einen, um ein paar Postkarten zu erstehen. Außerdem waren Restaurants und Kneipen in der Innenstadt rar gesät (von den paar in der Altstadt abgesehen). Das fand ich seltsam – aus Berlin kommend, wo es von Imbissen, Kneipen und Restaurants nur so wimmelt. Dafür kamen wir an jeder Menge Kioske und Gemüsebuden, einigen Einkaufszentren und sehr viele Kirchen vorbei.
Für ein Wochenende ist Szczecin ein schönes Reiseziel, um dem turbulenten Multikulti-Berlin zu entfliehen, günstig einzukaufen und zu essen. Ich denke, dass wir diese Gelegenheit in Zukunft öfter mal wahrnehmen werden.























Montag, 3. August 2015

Wie schnell die Zeit verfliegt

...merke ich daran, dass bereits eine Woche verging seit unserem letzten Urlaubstag auf Kreta. Inzwischen kehrte auch in Deutschland der Sommer wieder ein. Am Wochenende fuhren wir zum Schlachtensee in Zehlendorf. Mit der U-Bahn oder S-Bahn kommt man sehr gut hin. Der Schlachtensee ist ein idyllischer, recht großer Waldsee, wo es viele Bademöglichkeiten gibt. Nur die Sonnenplätze sind wegen des Baumbewuchses bis ans Ufer rar.
Heute wollen wir mit dem Ruderboot auf den See…
Vor einer Woche gingen wir ein letztes Mal in der Bucht von Matala schwimmen. Abends ließen wir den Tag am Strand mit einer Flasche Wein ausklingen und schauten ins Abendrot. Die Sonne verschwand hinter den Kretischen Bergen. Das Meer färbte sich langsam nachtschwarz, und über uns funkelten die Sterne des Großen Wagens...





Samstag, 1. August 2015

Matala



















Matala - klein und beschaulich

Freitag, 31. Juli 2015

Zurück in Berlin, warmes Bier und Urlaubsbilder


Wie lange braucht man für ein neues Leben? – schafft man es, sein altes einfach abzuschütteln?
Ich hatte mich nach dem Frühstück mit O. nochmal hingelegt und in „Mr. Aufziehvogel“ gelesen. O. brach früh auf. Irgendwo am Rosa Luxemburg Platz sitzt sie den ganzen Tag in einer Privatwohnung des Bruders einer Arbeitskollegin und beaufsichtigt* irgendwelche Video-Dreharbeiten oder Fotoshootings für ein bekanntes Modelabel – die Wohnung soll von diesen Leuten wieder in ordentlichem Zustand übergeben werden; und da der Bruder irgendwo in der Türkei unterwegs ist, bat er seine Schwester um diesen Job, und die wiederum fragte O., ob sie einen Tag für eine immerhin dreistellige Summe einspringen könne. Ich denke an O., wie sie im Hinterzimmer sitzt und die Zeit totschlägt, während nebenan das Aufnahmeteam (ein Dutzend Leute) herumwerkeln…; demnächst wird sie mich anrufen und berichten, was da läuft.
Vorgestern kehrten wir von Kreta zurück. Alles lief glatt. Der Flughafen von Heraklion war überfüllt, ein einziges Menschengewühl - der ganz normale Wahnsinn, nicht mehr und nicht weniger. Es gab keine nennenswerten Zwischenfälle. Ich wundere mich oft, dass unter solchen Umständen nicht mehr schiefgeht. Andersherum passiert ein Unglück oft dann, wenn man es gar nicht erwartet, weil alles furchtbar normal und geordnet aussieht.
Die Waschmaschine läuft mit dem Rest der Urlaubswäsche. Bald gibt es von dem Urlaub nur noch Spuren im Kopf, einige schöne Bilder und Mitbringsel. Die Tage in Matala erscheinen wie ein schöner Traum. Zuerst fiel mir bei der Ankunft in Tegel freilich der Temperaturunterschied auf. Auf Kreta war es bis 35°C heiß, während uns in Berlin eine beinahe herbstliche Witterung empfing. Und dann das warme deutsche Bier – an das muss ich mich auch erst wieder gewöhnen. An unserem Urlaubsort wurden die Gläser gekühlt und das Bier eiskalt serviert. Daran denken die deutschen Gastronomen nicht mal, wenn hier die Hundstage sind. Na ja, Geschmäcker sind verschieden – ich jedenfalls mag`s gern kalt… Die Biermarken „Fix“ und „Mythos“ fand ich recht süffig.
Vom griechischen Bier abgesehen waren auch das Essen und der Raki lecker. O. aß jeden Mittag Fisch. Wir saßen auf einer Terrasse unter einem Dach, gedeckt mit Palmenwedeln, direkt am Wasser. Ventilatoren sorgten für etwas Kühlung. Nachmittags war die Hitze so groß, dass man es nicht lange in der Sonne aushielt. Eine Pause im Schatten tat gut. Danach gingen wir wieder an den Strand und ins Wasser. Ich genoss das Schwimmen im Meer wie schon lange nicht mehr. In der kleinen Bucht von Matala war nur wenig Wellengang und das Wasser wunderbar klar.
Die Bilder von unserem Urlaub treiben vor meinem geistigen Auge, durcheinander und verschwommen. Es gibt noch viel zu erzählen – wenn ich es schaffe, die Bilder zum Sprechen zu bringen. Da waren unsere Ausflüge in die Umgebung zum „Red Beach“ und zum „Comos Beach“... Jeder Tag brachte eine Vielzahl neuer Eindrücke.
Ist es nicht Wahnsinn, wie viele Erinnerungen im Verlaufe eines Menschenlebens zusammenkommen? Ist für all die Erinnerungen überhaupt Platz? Gibt es da eine Ordnung in unseren Köpfen? – und wer ordnet es? Irgendwann sieht man den Grund nicht mehr (selbst wenn das Wasser klar ist), die Dinge versinken einfach in der Dunkelheit, wo sie in Strömungen, die uns nicht bewusst sind, fortgetragen werden oder aber aus dem Dunkeln wieder auftauchen – willkürlich in Nacht- und Tagträumen.


(* d.h. sie soll einfach nur da sein, wenn Fragen betr. der Wohnung auftreten)












Bucht und Strand von Matala

Dienstag, 21. Juli 2015

Fliegen


Das Taxi zum Flughafen ist bestellt. Wir müssen mitten in der Nacht los. Seltsam ist, dass ich noch kein bisschen aufgeregt bin. Im TV laufen Sitcoms… in der x`ten Wiederholung. O. ist unterwegs, noch ein paar Erledigungen machen. Ein schwüler Sommertag kriecht vor sich hin, während ich am Schreibtischstuhl festzukleben scheine.
In meinen Träumen fliege ich manchmal. Es ist relativ unproblematisch, aber es fordert einige Konzentration, und nach einer Strecke merke ich, dass ich nicht mehr kann. Ich fliege über die Köpfe der Leute hinweg – nicht ganz ohne Stolz - „was die wohl denken, wenn sie mich sehen“.
Wie im TV die immer-gleichen Sitcoms rauf und runter laufen, stellt sich in meinem Kopf das immer-gleiche Gedankenkarussell ein - obwohl es weniger ein Karussell als vielmehr ein wirres Durcheinander ist, in welchem sich Bilder der letzten Monate und Jahre und Gedanken über das Leben und die Welt wild durchmischen. Mein Inneres kommt mir vor wie eine Reisetasche, die am Zoll gefilzt wurde.
Das ganze Dasein erscheint mir nebulös. Mit einiger Konzentration schaffe ich es, den schweren Schleier vor meinem Geiste auseinander zu schieben. Dann kommen mir beispielsweise Gedanken über das Universum – dass der Makrokosmos und Mikrokosmos jeweils in ihren Größenordnungen Entsprechungen finden: das Universum wäre ein Gehirn oder sonst was - Filamente, Galaxienhaufen, Milchstraßen und Sonnensysteme wären also nichts anderes als Strukturen einer Sache, die wir ständig vor Augen haben… Der Kreis schlösse sich. Es ist eigentlich unvorstellbar, aber (für mich) noch vorstellbarer als Gott: Alles ist in sich alles. Ich liege noch schlaftrunken im Bett, wenn ich mir solcherlei Gedanken mache. Die Träume gaben gerade erst meinen Kopf frei.
Zurück in der Realität: Ich warte auf O.s Anruf. Ich schaue auf die Reisetaschen, die bereits gepackt vorm Bett stehen. „Wow! - Wir fliegen morgen Früh nach Kreta!“ Die Welt könnte mal wieder geölt werden, denke ich, sie quietscht ganz schön.

Montag, 16. Februar 2015

Teneriffa-Impressionen (6)




Sehnsucht

ein literarisches Tagebuch

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