Dienstag, 13. Dezember 2011

Die Wahrheit ist ein Furunkel, das man liebgewinnen muss


Man sollte der Wahrheit ins Gesicht sehen und nicht auf den Arsch. (Dasselbe gilt für Frauen.) In Drei Teufels Namen: Wer noch nicht alt und krank ist, der wird`s früher oder später! Ich kann den Spruch, dass Alter keine Krankheit ist, nicht mehr hören. Natürlich ist das Alter keine Krankheit, aber im Alter zerfallen Körper und Geist – mehr oder weniger schnell. In der Fachsprache nennt man es Alterserkrankungen. Letztlich ist`s nichts anderes als Verschleiß und Abbau gemeint. Jedes Lebewesen besitzt eine natürliche Lebenserwartung. Katzen und Hunde werden in seltenen Fällen älter als 20 Jahre, wenn sie nicht gerade Johannes Heesters heißen. Die biologische Uhr läuft bei allen Kreaturen unweigerlich ab. Das ist ein Fakt, an dem sich vorerst nichts ändern wird – egal wie gesund wir leben, oder welche Kunstgriffe wir sonst anwenden …
Ich schlittere unweigerlich auf das Alter zu. Es ist heute für mich ein anderes Gefühl, die Altenheimbewohner zu pflegen als noch vor 20 Jahren. Ich spüre sozusagen, wie ich ihnen näher rücke. Das erhöht auf der einen Seite meine Empathie ihnen gegenüber – auf der anderen Seite zeigt es mir persönlich, dass ich nun auch langsam alt werde: Die Jugend ist unwiederbringlich vorbei. Das merke ich auch im Verhältnis mit den jungen Leuten. Mir schlägt oft eine Achtung nur aufgrund des Altersunterschieds entgegen, der sich offensichtlich an meinem Erscheinungsbild und Benehmen peu à peu manifestierte. Klar, ich kriegte schon auch mit, dass sich mein Körper veränderte, dass z.B. die Haare ergrauten …, aber ich selbst sehe mich immer noch in einem anderen Licht. Ich verstehe die Veränderungen nicht – wie damals in der Pubertät: Der körperliche Prozess überholte den psychischen. Meine Psyche wehrt sich noch vor dem Unabänderlichen, aber ich hoffe, dass sich das langsam gibt. Jedenfalls will ich mir nicht selbst in die Tasche lügen. Und außerdem habe ich noch einige Jahre bei relativer Gesundheit vor mir, wenn alles gut läuft (so Gott will).
Mit einer neunzigjährigen Bewohnerin, die ich abends ins Bett bringe, witzele ich manchmal, dass ich, wenn ich in (18 Jahren) Rente gehe, mich am Besten gleich um einen Platz im Altenheim kümmere …

In den nächsten Tagen habe ich Geburtstag. Eine Sonnenumrundung bleibt bis zur Vollendung der fünften Dekade. Habe ich Angst? Ja, ich gebe zu, dass ich Angst vor dem Alter habe. Und sowieso vor dem Sterben. Der Tod selbst bedeutet dann oft nur noch Erleichterung, Gnade und Friede. Ich erlebe es seit einem Viertel Jahrhundert im Altenpflegeheim: Es gibt kein schönes Sterben. Wir können die Schmerzen dämpfen, und wir können der Angst und der Einsamkeit mit menschlicher Zuwendung begegnen … Das ist alles. Und das wäre schon `ne Menge, wenn es in allen Fällen geschehen würde!

Meine Eltern kommen ins Greisenalter. Bei jedem meiner Besuche rücken sie den Alten, die ich im Heim betreue, näher. Kein leichtes Thema zwischen (erwachsenen) Kindern und Eltern ... Besser man schaut der Wahrheit ins Gesicht.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Abhänger


In knapp zwei Wochen ist Weihnachten. Da ich letztes Jahr über Weihnachten arbeiten musste, habe ich diesmal frei. Langsam muss ich mir überlegen, wie ich Weihnachten nicht feiere – ohne dass mir die Feiertage auf den Kopf fallen. Für zuhause habe ich absolut keinen Plan. Die Liebe ist futsch. Und auf irgendwelche Kaffeekränzchen habe ich keinen Bock. Vielleicht sollte ich einen Städtetrip mit der Deutschen Bundesbahn unternehmen … Ne, die Vorstellung, im Winter alleine durch eine fremde Innenstadt zu strolchen, haut mich nicht wirklich vom Hocker. Wahrscheinlich würde ich an einer Bar versumpfen. Da ließe sich genauso gut in Heidelberg was finden. Früher traf ich mich mit meinen Kumpels, und wir fuhren nach der Bescherung in der Familie mit dem Taxi in die Stadt, um einen drauf zu machen. Die wenigen Kneipen, die offen hatten, waren gut gefüllt …
Heute liegt mir Getümmel nicht mehr. Ich brauche einen Ort, wo ich gemütlich in lockerer Gesellschaft einen trinken kann – und der "Weihnachtsmann" würde sich neben mich setzen, und wir plauderten `ne Runde; und der Weihnachtsmann würde mir gefallen, weil er gar nicht wie der Weihnachtsmann aussähe sondern sich als sexy Engel entpuppte. Okay, ich weiß, das ist wie die Hoffnung auf einen Sechser im Lotto. Mit etwas Glück komme ich aber nett ins Gespräch, und der Heiligabend entwickelt sich kurzweilig. Also werde ich nächste Woche mal das Weihnachtsprogramm der Heidelberger Gastronomie abchecken ... und, wenn`s so weit ist, nach Lust und Laune entscheiden.
Wie bereits gesagt: Scheiß auf Weihnachten! Es ist für mich immer die blödeste Zeit im Jahr. Vor allem, wenn ich solo bin. Was soll`s. Eigentlich Gedankenverschwendung. Alles geht rum - wie die Nachtdienste. Und ich komme irgendwann wieder besser drauf.






auf Verdacht ein Päckchen Kondome ziehen

Freitag, 9. Dezember 2011

Passt!


Scheiß auf Weihnachten! Scheiß auf die Liebe!

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Wie man im Leben auf den Hund kommt


Das Karussell symbolisch für das Leben



...

Allles dreht sich, und wir drehen uns mit: Kindergarten, Schule, Beruf ... Feierabend!





Intelligenz und Größe des Geschlechtsteils sind einem Menschen nicht unbedingt anzusehen





Wuff! Das wollte ich auch gerade fragen. Wo ist eigentlich die Bedienung??



Sie telefonierte. Und sie telefonierte lang. Da half alles Bellen nichts.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Dummschwätzer ist nicht gleich Dummschwätzer


Ich beginne Henryk M. Broder zu mögen, obwohl er ein ziemlicher Dummschwätzer ist. In über 30 Jahren Kneipe lernte ich die Dummschwätzer zu unterscheiden. Einige haben nämlich wirklich was auf dem Kasten.
Mit ein paar Bier in der Birne werde ich selbst zum Dummschwätzer. Also, wenn ich herausgefordert werde. Die Ohren reichen nicht immer als Überdruckventile für meinen gedankenvollen Kopf. Zischschschsch!
Dann und wann muss ich die Abfälle meiner Intelligenz ungeschminkt und in Wortbrocken über den Mund entsorgen.
So gesehen steckt in jedem von uns ein Dummschwätzer ...
Ein Prosit auf Herrn Broder! Er ist diesbezüglich begabt und wirkt authentisch. Das kann man von wenigen sagen. Die meisten strahlen Scheinheiligkeit aus.
Zu mitternächtlicher Zeit war er mit Abdel Hamed Samad fünf Folgen lang in der ARD Mediathek zu sehen – auf Deutschland-Safari.
Ich fand die Reihe recht lustig: Zwei Kasper in einem bunten Auto unterwegs im Kasperle-Land. Irgendwie war ich an das Konzept der Sendung mit dem Typen im Bademantel, der ewig Bier trinkend an einer Imbisstheke rumhampelt, erinnert … Wie heißt die Sendung nochmal?
"Dittsche - Das wirklich wahre Leben" Genau! Dittsche ist wahrlich der beste Dummschwätzer der Republik! Da muss sich Henryk M. Broder noch ins Zeug legen. Aber für den Anfang gar nicht übel – auch weil er einige prominente Zeitgenossen realsatirisch mit einbezog. Bestnote dafür von mir!
Selbst wenn von dem Dummgeschwätz nichts im Kopf haften bleibt ...
Es hat etwas befreiendes, reinigendes. Ich kann darin baden, und danach schlafe ich mit einem Grinsen im Gesicht ein.

Ein überaus prominenter Dummschwätzer macht mal wieder quer durch alle Medien von sich reden, ehemals Verteidigungsminister und Plagiator. Er musste gleich ein ganzes Buch veröffentlichen. Schaut her, ich kann auch selbst schreiben! Gähn! Nichts für mich, denn der meint das ernst, was er von sich gibt. Sich zu ernst zu nehmen, ist ein echtes No-go für Dummschwätzer!
Karl-Theodor, Karl-Theodor, was ist nur los mit dir?
„Adel verpflichtet …“, wird er sich vielleicht gedacht haben. Nein, das muss man nicht verstehen.
So wird das nie was.
Es würde mich nicht wundern, wenn er tatsächlich eine neue Partei gründete – zusammen mit anderen miesen Dummschwätzern, wie z.b. dem Herrn Sarrazin. Gott behüte uns davor! Denn das wäre nicht mehr lustig!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Alleinsein ... das ist das Leben


Am Abreisetag hatte ich noch ein paar Kronen in der Tasche. Im Prager Hauptbahnhof kaufte ich mir darum noch 2 Stangen Hartwurst, ein paar Dosen Bier und „Stranger Than Fiction“ von dem amerikanischen Autor Chuck Palahniuk, eine Sammlung wahrer Geschichten. (Er schrieb u.a. das Buch „Fight Club“, welches von David Fincher verfilmt wurde.) Chuck Palahniuk – für mich eine kleine literarische Entdeckung. Seine Geschichten sind flott geschrieben, teilweise skurril, obskur – eben wie der Titel ankündigt stranger than fiction, darunter einige Porträts bemerkenswerter Zeitgenossen, z.b. Marilyn Manson. Auf dem Klappentext lese ich: „Jede Geschichte zeigt einzigartige Facetten menschlicher Existenz, wie sie von einem der kompromisslosesten und talentiertesten Autoren unserer Zeit gelebt oder beobachtet wurden.“
Dieser Chuck Palahniuk wurde im selben Jahr wie ich geboren. Warum erwähne ich das? Ja, warum erwähne ich das eigentlich?
Nur so am Rande. Vielleicht träume ich insgeheim doch von einer Karriere als Schriftsteller.

Er porträtiert einige zeitgenössische Autoren (Andrew Sullivan, Amy Hempel) und schreibt über das Schreiben – was ich natürlich als literarisch ambitionierter Mensch sehr interessant finde.

Ich zitiere aus dem Porträt „Andrew Sullivan“ Worte, die er ihm in den Mund legt, oder die Sullivan selbst sagte, bzw. schrieb:

„Ein Mensch, der für sich allein steht, hat etwas Reizvolles – und sicher beziehe ich das in gewisser Hinsicht auch auf mich selbst. Ein Mensch, der einfach da ist und sich durch nichts beirren läßt. Man fragt sich: `Warum wankt der nie? Was geht da vor? Warum? Warum? Warum?`“

„Das ist die große Frage: `Warum bis du allein?` Ich meine, wir sind doch alle allein. Alleinsein … das ist das Leben. Entscheidend ist, wie wir allein sind. Ob unsere Einsamkeit eine gewisse Qualität hat. Ich bin ein Einzelgänger. Schon immer gewesen, auch als Kind. Es fällt mir schwer … es verlangt mir einiges ab, jemanden an mich heranzulassen.“

„... Ich stelle mir gerne vor, dass ich nur für mich selbst denke und schreibe, und das bringt es manchmal mit sich, dass man Leuten auf die Füße tritt, ziemlich oft sogar. Einsamkeit ist die natürliche Situation eines Schriftstellers. Und keines meiner Vorbilder war der Kopf irgendeiner Gruppe.
Orwell zum Beispiel war sehr für sich allein. Wenn jemand Anhänger hat, macht mich das sehr mißtrauisch.“

Ich strich mir diese Textstellen an, weil sie so oder so ähnlich aus meiner Feder stammen könnten. Es ist immer wieder faszinierend und berührend, wenn man seine Gedanken von fremden Menschen/Autoren widergespiegelt sieht.

Freitag, 2. Dezember 2011

Weihnachtszeit, Erkältungszeit, Endzeit


Haaaatschiiii! Die Vorweihnachtszeit ist in vollem Gange mit Weihnachtsmärkten und Betriebsweihnachtsfeiern. Letzteres hasse ich. Hinzu kommen die Weihnachtsfeiern für die Altenheimbewohner. Leider habe ich dieses Jahr an diesen Terminen keinen Nachtdienst und muss wohl in den sauren Apfel beißen – d.h.: mich dort mal zeigen und sozusagen ehrenamtlich mitwirken. Es wird den Mitarbeitern, die frei haben, nahegelegt.
Die einzige Chance noch drumherum zu kommen, ist eine deftige Erkältung. Die ersten Bewohner sind bereits erkrankt. Heute morgen hustete mir einer beim Fiebermessen ins Gesicht. Ich fühle mich schon seit Tagen elend und quäle mich durch die Nachtdienste. Nein, nicht direkt Erkältungssymptome – mehr eine allgemeine Erschöpfung … Mein Gott, was für ein düsterer, hässlicher Tag heute!

Als ich gestern an der Bushaltestelle wartete, kam mir der Gedanke, dass es besser ist, wenn man sich nicht zu fit hält im Leben – denn wie frustrierend müsste es sein, mit absolut gesundem und gestähltem Körper und bei äußerstem Wohlgefühl das Zeitliche (notgedrungen) zu segnen. 2012 könnte meines Erachtens nämlich wirklich die Welt untergehen. Sowieso habe ich manchmal das dumpfe Gefühl, dass ich es nicht mehr lange mache. Die Apokalypse wäre mir freilich lieber … Nein, ich bin kein Egoist. Warum kommt denn der verdammte Bus wieder ewig nicht?
Aber im Ernst: wäre ich Arzt, hätte ich mit dem Patienten Menschheit einige ernste Worte zu wechseln. So wird es nicht lange weitergehen. Vielleicht ist das diesjährige Weihnachtsfest bereits unser letztes. Da wäre ich doch blöd, wenn ich mich noch besonders für meine Gesundheit und so abmühen würde. Ich glaube, dass man leichter stirbt, wenn man sich eh elend fühlt …
Man muss ja nicht gleich so kaputt aussehen wie Lemmy von Motörhead. Der könnte locker ohne Maske bei „Fluch der Karibik“ mitspielen … als einer dieser Zombie-Piraten. Auch bei uns im Altenheim würde er nicht auffallen.
Schließlich kam der Bus. Es ist immer das Gleiche: Beeile ich mich und erreiche die Haltestelle wenige Minuten vor dem fahrplanmäßigen Zeitpunkt, kommt der Bus zu spät; aber wenn ich pünktlich bin, kann es passieren, dass mir der Bus vor der Nase davonfährt.
Irgendwann schreibe ich mal speziell was über das Warten an Haltestellen …

Dienstag, 29. November 2011

Der Nachhaltigkeit das Fenster geöffnet


Der November endet im Nebel. Jedenfalls hier. Ich schaue – wie so oft – aus dem Fenster, sehe, wie immergrünes Efeu einen Baumriesen umschlingt, sehe hinunter auf den grauen Asphalt der Straße.
Die Äste des Baums ragen moosgrün, morsch und starr zu mir herüber. Kein Lüftchen geht. Die einzige Bewegung sehe ich auf der Straße, wo Autos wie Früchtebonbons entlang fahren.
In Ägypten haben sie das erste Mal freie Wahlen. Ich höre davon im TV und lenke mich ab. Dann reden sie über die Unterdrückung der Menschen in Syrien. Folter, Vergewaltigungen, Mord sind dort an der Tagesordnung. Ich mache mir einen Kaffee. Inzwischen thematisierte man die Euro-Krise. Worthülsen schweben durch mein Zimmer. Ich fange die „Nachhaltigkeit“ ein und betrachte sie eingehend. Sie ist ganz leicht – beinahe schwerelos. Ich öffne das Fenster und puste sie hinaus. Die „Nachhaltigkeit“ bleibt im Gestrüpp hängen und schmiegt sich an ein braunes Herbstblatt.
Mich friert ein wenig. Gleichsam von Innen und von Außen. Der Himmel rückt ganz nahe. Als wollte er alles durchdringen. Ich rieche mein Zimmer, während ich zwischen zwei Fenstern sitze: links die Autostraße – rechts der Fernseher. In der Mitte das Internet, das dritte Fenster. Na, und ich. Ich mit meinem Körper, dem Kaffee, der Verdauung, meinen Fingern auf der Computertastatur …
„Hallo“, ächze ich probeweise. Ich hörte mich. Ich bin da. Hier. Im Nebel.

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