Verlorenheit

der Mensch fällt wie ein Puzzleteil aus dem Bild / wo ist mein Bild? / nichts passt mehr / die Zeit erlischt wie eine Kerze / die Orte fremd / dein Gesicht ist ein lachender Stern / deine Hand legt sich auf meine Seele / wo bin ich? / seit wann bin ich hier? / du führst mich und bist sehr freundlich / ich bin dir dankbar / wo bin ich? / seit wann bin ich hier? / auch grobe Hände kommen zu mir / und Gesichter wie Teufel / in meinem Niemandsland / in meinem Labyrinth bin ich verloren ohne die Liebe / die Nacht macht mich besonders verloren ...

Freni - 10. Dez. 07, 21:00

du steckst

voller Widersprüche.

Bis dann
Freni

bonanzaMARGOT - 11. Dez. 07, 09:51

Wie kommst du darauf?

Bezogen auf diesen Text?
Vielleicht kann ich die Widersprüche auflösen.
Freni - 11. Dez. 07, 15:25

nun ja

inzwischen kenne ich dich ja schon ein wenig. Als Herzsmaler entdecke ich wieder etwas neues an dir. Ich hätte dir das nicht zugetraut. Das beziehe ich auch auf den geschriebenen Text. Sehr oft lese ich aus deinen Beiträgen Wut, Hass, Verzweiflung und Sinnlosigkeit.

Du sehnst dich nach jemand der dir Liebe und Geborgenheit gibt um aus dem Labyrinth zu entkommen?

Sobald sich jemand versucht dir zu nähren schlägst du aber wild um dich. Möglicherweise bist du einfach nur launisch. Keine Ahnung.

Bis dann
Freni

bonanzaMARGOT - 11. Dez. 07, 15:40

Hallo Freni,

in dem Text "Verlorenheit" versuche ich die Lage eines Demenzkranken in Worte zu fassen ... wie er sich in der Welt nicht mehr zurechtfindet.

Das Herz ist sein Herz, und es ist ebenso mein Herz, wenn ich ihn an die Hand nehme und führe ...

Es ist richtig, dass ich vieles in Gesellschaft und Welt ablehne, kritisiere, sogar hasse. Viele meiner Mitmenschen gehen mir ziemlich auf den Senkel. Ich habe große Schwierigkeiten, mich in dieser Welt wohl zu fühlen.
Aber meine Liebesfähigkeit habe ich nie verloren ...
In diesem Zwiespalt lebe ich, und das kann schon mal launig machen. Dabei bin ich wie jeder Mensch auf Zuneigung angewiesen.

F.

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