Nach der Nachtwache ist vor der Nachtwache

Dienstag, 20. Mai 2014

Worte versagen


Inge liegt im Sterben. Mein Vermieter ist kräftig am Ausmisten. Es tut sich was. Das Wetter sommerlich. Ob Inge am Abend noch lebt? „Wir hatten eine schöne Zeit“, meinte sie. Ich weiß nicht, was die 92-jährige Greisin in mir sah. Ihre Demenz nahm in den letzten Monaten merklich zu. Sie aß nicht mehr und magerte ab. Nun liegt sie im Sterben. Sie nahm meine Hand und drückte sie an ihre Wange. Ich saß bei ihr auf der Bettkante und flößte ihr die Nachtmedikamente ein, gab ihr einen Kuss auf die Stirn, bevor ich ging. Sie gehört zu den Bewohnern, die mir nahe gehen. Dreieinhalb Jahre. Sie forderte mich ganz schön – in menschlicher Hinsicht. Keine einfache Persönlichkeit. Ich glaube, sie war wirklich in mich verliebt. Verrückt. Einerseits fand ich es drollig, auf der anderen Seite war es mir unangenehm. Ich wünsche ihr, dass sie sich nicht noch tagelang quälen muss. „Inge, Inge“, sagte ich und lächelte sie an - auch etwas aus Verlegenheit. Das alles ist schwer auszuhalten.
Plötzlich ist Sommer. Die letzten Nachtdienste vor meinem Urlaub. Jetzt nicht schlapp machen.

Montag, 12. Mai 2014

Noch eine Nacht


Wie ferngesteuert verrichte ich meine Arbeit. Vielleicht bin ich ganz und gar ferngesteuert, überlegte ich mir. Die Terrassentür stand offen. Ich lauschte dem Regen. Weiße Wolkenschwaden sah ich in der Dunkelheit am Altenheim vorüberziehen. Ich zappte durch die Fernsehprogramme, um mich abzulenken. Jede Nacht sitze ich inmitten der Verlorenen und Verwirrten, um über sie zu wachen. Ich komme zu ihnen ans Bett und berühre sie mit kalten Händen.
I am the master of the night – lach! Mein Modus ist Funktionieren. Ferngelenkt von einer unsichtbaren Macht. Unwillkürlich lächele ich die alten Menschen an. Lächele ich für sie oder für mich? Manche nehmen meine Hand. „Bitte lasse mich nicht los“, scheinen sie zu sagen. Ich berühre sie zart an der Schulter oder ihren Armen, streichle über ihren Kopf. Sie sind mir ausgeliefert in ihren Betten. Es tut mir leid, dass ich das machen muss, sage ich den Dementen (wenn ich ihre Nachtruhe störe, um die Windeln zu wechseln oder sie zu lagern). Oder sage ich es zu mir selbst? Oder dem lieben Gott, an den ich nicht glaube? Oder den Geistern der Toten?
Man kann nie wissen.
Ich halte die ganze Nacht die Terrassentür offen, denn sonst habe ich keinen Empfang mit meinem Smartphone. Ich liebe die Kühle der Nacht. Und die Dunkelheit macht mir keine Angst.
Schlimmer ist das furchtbare Fernsehprogramm – lach! Gestern Nacht zum Beispiel. Ich zappte mit der Fernbedienung die Programme rauf und runter. Ich kam mir selbst wie in einem irrwitzigen Film vor. Von einer unsichtbaren Macht gelenkt. Am Morgen hörte es auf zu regnen. Ich schloss die Terrassentür und knipste den Fernseher aus. Der Tag dämmerte. Die Sonne brachte mir den Feierabend.

Dienstag, 29. April 2014

Tun oder lassen?


„Lieber heimlich schlau als unheimlich dumm“ stand in großen Lettern auf dem Abreißkalender des Altenheims, den ich nachts immer aktualisiere – RATSCH!
Ich weiß nicht warum, aber in mir legte sich beim Lesen dieses Spruchs ein Hebel um. Wer hindert mich eigentlich daran, dem Altenheim Lebewohl zu sagen? Ich grinste. Die Schnauze habe ich schon lange gestrichen voll von dem Laden. Es muss der Tag kommen, an dem man Butter bei die Fische macht, auch wenn unklar ist, wohin die Reise geht. Wenn nicht jetzt, wann dann?! Der Sommer steht vor der Tür …
„Aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen“ schrieb ich. Besitze ich den Mumm, den Brief heute schon abzugeben? Manchmal sitzt der Heimleiter noch in seinem Büro, wenn ich am Abend zum Dienst komme. Spätestens morgen bei der Nachtwachen-Besprechung, denke ich. Mist! Warum fällt es mir nur so schwer? Dabei weiß ich, dass ich unheimlich erleichtert sein werde.

Dienstag, 22. April 2014

In der Patsche


Die Seele fühlt sich an wie eine brüchige Eisdecke, auf der ich blöd herumsitze. Sie ächzt unter mir. Bald habe ich einen nassen Arsch. Es ist meine Seele, nur meine Seele. Ich habe keine Angst einzubrechen. Eigentlich nicht. Es ist, als ob ich in einer großen Pfütze Traurigkeit sitze. Ich kann nicht einfach aufstehen und weggehen. Ich klebe fest in dieser Stimmung. Nach vier Nächten im Altenheim bin ich leer und müde. Die Alten und Verwirrten – ihre Ängste, ihre Stimmen – hallen noch nach in mir. Ihr Klammern und Anschmiegen. Ihre Verzweiflung und ihre Einsamkeit.
Am Abend scherze ich noch mit den Kollegen auf der Terrasse. Sie sind guter Dinge, weil sie Feierabend haben. Das Lachen - eine surreale Befreiung. Oder einfach nur menschlich.
Die Kollegen vom Frühdienst kommen niedergedrückter daher. Ihre Worte drehen sich im Kreis. Oft frage ich mich, wer gefangener im Altenheim ist – die Bewohner oder das Pflegepersonal?
Warum gehe ich nicht einfach fort?
Die Luftblasen unter dem Eis wirken wie lebendig und glucksen dumpf. Behäbig richte ich mich auf und schaue mich um. Es ist später Nachmittag. Unwirklich. Das Grün. Die Sonne. Ich schaue auf meine Hände auf der Computertastatur.

Sonntag, 20. April 2014

Am Besten schlucken


Feiertage wie Ostern lassen sich unmöglich nüchtern ertragen. Eine andere Möglichkeit, dem ganz normalen Feiertags-Irrsinn zu entfliehen, ist die Arbeit. Drum arbeite ich nicht ungern an Wochenenden und Feiertagen. Die Arbeit schert sich nämlich einen Dreck darum, ob Weihnachten, Ostern oder Silvester ist. Sie muss einfach gemacht werden. Und sowieso die Nächte. Ich meine, den Nachtdienst erlebe ich ein wenig geschützt oder abgeschottet von all dem Krampf, welchen sich die Menschen tagsüber ausdenken. Es geht darum, zur Ruhe zu kommen. Ich behüte den Schlaf der Alten. An Ostern muss ich dabei so gut wie gar nicht denken. Ich kriege es nur nebenbei durch die blöde Deko in den Aufenthaltsräumen mit.
Die normalen Wochentage habe ich lieber. Da macht niemand so als ob. Schlimm genug, die Menschen ganz normal zu ertragen. Diese ganze Hirnverbranntheit.
Schon seltsam: für viele Menschen bedeutet das Tageslicht Trost, und in der Nacht kommen ihre Angstgespenster hoch – bei mir ist es eher umgekehrt. Nicht, dass ich Angst vorm Tag hätte, nein. Ich wurde nicht zum Nachtmenschen, obwohl ich seit Jahren Nachtdienst schiebe. Ich liebe die Sonne und die Farben. Aber die Nacht ist einfach darum sehr tröstlich, weil sie über dem Irrsinn nicht noch das Licht anschaltet. Außerdem können schlafende Menschen nix blödes anstellen. Dummerweise schlafen die Alten nicht die ganze Nacht … Hm, aber darauf wollte ich nicht abheben. Ich wollte erklären, warum ich Feiertage wie Ostern hasse. Möglicherweise weiß ich es selbst nicht genau. Man hat halt solche Abneigungen gewissen Dingen gegenüber und kann sie nur schwer reflektieren. Es gibt Menschen (hauptsächlich Frauen), die vor Mäusen fliehen – dabei finde ich die ganz niedlich. Ist schon komisch.
Mein Verstand sträubt sich gegen solche irrationalen Abneigungen oder gar Ängste. Ostern ist nicht einfach scheiße, es muss Gründe haben. Wahrscheinlich wirken die Feiertage wie ein Katalysator in Hinsicht auf gewisse menschliche Eigenarten. So werden Hohlheit und Idiotie irgendwie verstärkt freigesetzt.

Freitag, 18. April 2014

Frohe Ostern!


Fuck! Und wieder geht es zurück in die Monsterburg. Wir Menschen sind nicht die schlimmsten Raubtiere auf der Erde – sondern Monster! Jawohl! Durch die Bank! Vom ersten Geburtsschrei bis zum Greisenalter und den letzten Atemzügen … Vor allem hasse ich dieses um sich greifende Selbstmitleid der Gebrechlichen und Hilfsbedürftigen. Es kotzt mich an, dass sie mir immer und immer wieder sagen, wie schlecht es ihnen geht, und dass sie sterben wollen – und warum Gott sie nicht endlich erlöst! In jedem verdammten Zimmer erwartet mich eine Litanei von Einsamkeit, Ohnmacht und Angst. Klar, es gibt graduelle Unterschiede …, und es gibt sogar nette Begegnungen. Nicht alles ist so furchtbar, wie ich es gerade darstelle. Um Gottes Willen! Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Ich mag diese Monster sogar. Also, meine Gefühle ihnen gegenüber sind reichlich ambivalent. Das dürfen sie sein. Das müssen sie sogar sein – denn ich bin kein verdammter Heiliger! Auch wenn jetzt Ostern ist. Ich scheiße, ehrlich gesagt, auf Ostern und den ganzen religiösen Humbug! Das ist doch alles eine Farce! Den Menschen in Not oder am Rande der Gesellschaft geht es an solchen Tagen eher noch dreckiger. Die Altenheimbewohner kommen mit dem allen nicht mehr klar. Die gutgemeinten Pflichtbesuche der Verwandtschaft bringen sie total durcheinander. Dann werden sie meist abgefüttert – alles in sie reingestopft! Man will ihnen ja was gutes tun. Und ich kann es nachts ausbügeln, und meine Kollegen tagsüber. Gerade an den Wochenenden oder über die Feiertage ist das ein Scheiß, weil dann natürlich keine Hausärzte zu erreichen sind. Und die Alten wollen, dass wir ihnen helfen, und wir können nicht mehr machen, als uns von Gesetzeslage aus erlaubt ist. Eigentlich. Für jede scheiß Tablette, die nicht in den Verordnungen steht, brauchen wir das Okay eines Arztes, und die Alten liegen uns in den Ohren, und ich muss ihnen sagen, dass wir keine Apotheke sind – dabei geht es oft nur um so dämliche Sachen wie Magen- oder Kopfschmerzen. Oder wenn die Monster nicht schlafen können, das ist überhaupt für mich das Schlimmste – da machen sie meine Nachtwachen zur Hölle, als wäre ich Schuld an ihrer verdammten Schlaflosigkeit – oder das, was sie für Schlaflosigkeit halten, aber in Wirklichkeit ist es nur die beschissene Angst vor dem Tod und diese Verzweiflung und Einsamkeit.
Für die gibt es keine Worte. Man muss sie erleben. Tag für Tag und Nacht für Nacht. Aber die Menschen feiern Ostern und suchen Ostereier … Fuck! Wir Menschen sind Monster. Diese ganze Nächstenliebesache ist ein verfluchter Schwindel! Ein ausgekochter, religiöser Schwindel! Nicht dass mir die Materialisten und Kapitalisten lieber wären … nein! Das sind genauso verwichste Monster, die nur auf einem anderen Pferd reiten. Sie fahren in ihren dicken Monsterautos durch die Straßen und machen auch auf Feiertagsidylle. Diese scheiß Idioten! Ich hasse sie! Ich hasse sie alle!
So, jetzt wisst ihr, wie ich ticke. Nun seid ihr dran. Kommt nur – ich bin gerade in der richtigen Stimmung! Von Monster zu Monster …

Frohe Ostern!

Dienstag, 1. April 2014

Der ganz normale Wahnsinn


Im Altenheim wird gestorben, was nicht weiter erstaunlich ist. Gestern Abend erwischte es mich mal wieder. Gleich beim ersten Rundgang. Ein Blick genügte. Als ich die Bewohnerin anfasste, hatte ich endgültige Gewissheit. Sie war bereits merklich kalt. Ihre leblosen Augen halboffen, das Gesicht kreidebleich. Automatisch ging mir durch den Kopf, was zu tun sei. Eile war keine mehr angesagt.
Ein Todesfall bringt den ganzen Ablauf durcheinander. Die Frau segnete überraschend das Zeitliche. Der Tod ist launisch. Bei vielen Bewohnern spannt er uns auf die Folter, und ein andermal schlägt er unerwartet zu, als wolle er uns foppen.
Die Nacht hatte erst angefangen. Ich rief den Ehemann an, der im selben Ort wohnt. „Kann ich hochkommen?“ fragte er. „Selbstverständlich.“ Wenig später kamen er und seine Enkelin. Am Bett der Bewohnerin brach die Enkelin in Tränen aus. Ich war von der Szene ergriffen. Am Liebsten hätte ich auch geheult. Es tat mir leid, und ich sagte es.
Ich ließ die Angehörigen allein mit der Verstorbenen und ging wieder an die Arbeit. Schon schizophren. Der ganz normale Wahnsinn – platt gesagt.
Kurz nach Mitternacht kam endlich die Bereitschaftsärztin, um die Leichenschau vorzunehmen. Eine alte Ärztin, selbst schon halb senil. Ich war froh, als schließlich alle weg waren. Endlich konnte ich mich etwas entspannen - das heißt, wenn da nicht die eine durchgeknallte Bewohnerin gewesen wäre, die auf dem Stationsflur randalierte. Sie war kaum zu beruhigen. Ich saß an ihrem Bett, bis sie einschlief.

Mittwoch, 26. März 2014

Brechdurchfälle


Der alle paar Jahre wiederkehrende Albtraum des Altenpflegers: Brechdurchfälle.

Die alte Frau lag nackt auf dem Boden der Nasszelle. Sie grinste mich an. Das Zimmer roch infernalisch nach Stuhlgang und Erbrochenem. Die Schmutzspur reichte vom Bett bis auf die Toilette. Ich wusste nicht, wo ich hintreten sollte. Wenigstens schien es der Frau gut zu gehen. Sie meinte lapidar, dass sie einen schlechten Tag gehabt habe. Das Chaos um sie herum nahm sie gar nicht wahr. Nachdem ich geprüft hatte, dass sie wohl nicht verletzt war, machte ich mich an die ersten Säuberungsarbeiten: ich kämpfte mich durch die bräunliche Soße mit unverdauten Essensresten, beseitigte die groben Verschmutzungen und legte mit Handtüchern einen Weg aus, auf dem ich gehen konnte, ohne in die „Scheiße“ zu treten.
Ich duschte die Frau und sammelte die dreckigen Klamotten ein, die überall, kaum noch identifizierbar, herum lagen. „Ich hatte einen schlechten Tag“, sagte sie, „aber nehmen Sie mir doch nicht meine Kleidung weg! Die will ich nachher anziehen!“ Ich beruhigte sie und lenkte sie ab. Schließlich hatte ich sie halbwegs sauber – wenn man das unter diesen Umständen sagen kann – und führte sie über die ausgelegten Handtücher zurück zu ihrem frisch bezogenen Bett.
Nun musste ich nur noch ein wenig aufräumen und putzen, was eben ging. „Sind Sie fertig?“ fragte sie. „Gleich.“ „Ich wollte mich bei Ihnen bedanken.“ Ich lächelte sie an. „Schlafen Sie gut, und seien Sie bitte vorsichtig, wenn Sie aufstehen.“

Sie war die dritte Bewohnerin in dieser Nacht mit Brechdurchfall. Vier Uhr morgens.

Sonntag, 23. Februar 2014

Vor der Nachtwache


Der Mensch ist keine Bio-Maschine. Der Mensch ist mehr als eine Zellanhäufung. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Ich schlief so lange, dass ich erst 90 Minuten, bevor mein Bus wieder zum Nachtdienst fährt, aufwachte.
Es dämmert. Ich blicke durch das Fenster auf den blasser werdenden, blauen Himmel. Es muss ein schöner Tag gewesen sein.
Aufwühlende Träume. Von meinen Eltern und meiner Heimatstadt. Großes Durcheinander. Ich stehe noch ganz unter dem Eindruck der Traumerlebnisse. Ich träumte vom Sterben meiner Eltern. In wenigen Tagen jährt sich der Tod meines Vaters. Das Meer der Zeit schluckt alles …, an den Stränden unseres Alltags finden wir die skurrilen Überreste … der eigenen Vergangenheit.
Gestern verstarb im Altenheim eine alte Frau. Es war zu erwarten. Neben der Trauer hatte man das Gefühl der Erlösung. Was ist das noch für ein Leben, das kaum noch am Leben Teil nehmen kann, in völliger Abhängigkeit zu unseren pflegenden Händen?
Letztendlich schluckt das Meer uns alle. Wir sinken hinunter in Tiefen voller bizarrer Erscheinungen, dort, wo kein Licht mehr vordringt und die Zeit still steht.

Sonntag, 16. Februar 2014

Der Clou


Glücklicherweise lief "Der Clou" zur nächtlichen Zeit, als ich außer ein paar Klingelgängen nichts zu tun hatte. Ich konnte meine Füße hochlegen und fernsehen. Ich weiß gar nicht, wie lange es her ist, dass ich diese wunderbare Gauner-Komödie das letzte Mal sah. Robert Redford und Paul Newman in Hochform! Die beiden gehörten damals zu meinen Lieblingsschauspielern. Was brauche ich Brad Pitt und George Clooney? Von wegen "Oceans Eleven, Twelve, Thirteen …" "Der Clou" ist ein Klassiker und wird unerreicht bleiben.
Es kommt selten vor, dass ich im Altenheim das Altenheim vergesse. Nicht nur der Film – ich fühlte mich in meine jungen Jahre zurückversetzt, als die Welt noch etwas unkomplizierter war und ich vor Jugend nur so strotzte. Meine erste Liebe, die zweite Liebe …, die ersten Besäufnisse.
Außerdem habe ich ein Faible für die damalige Zeit (die 20er, 30er), in der die Handlung spielt, für den Stil der Klamotten, die sie trugen, die Autos, die Frauen … Passt hervorragend zu dem Buch von John Fante, dass ich gerade lese "Warten auf Wunder". Sogar beim Humor gibt`s Übereinstimmungen. Nur dass John Fantes Geschichte im L.A. der damaligen Zeit spielt und "Der Clou" in Chicago. Westküste, Ostküste – die zwei Pole der Neuen Welt. Ich muss unbedingt einmal in die USA reisen, auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass das heutige Amerika ein ganz anderes ist. Es ist wie mit dem Berlin Döblins, das er in seinem Roman „Berlin Alexanderplatz“ beschreibt und der heutigen Metropole Berlin. (Seufz.)
Die Nacht verlief in ruhigen, normalen Bahnen. Die Alten ließen mir Zeit zum Träumen. Mal sehen, was heute auf dem Programm steht ...

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