Dienstag, 6. Januar 2009

Schnoller

Nun wisst Ihr nicht, was ein "Schnoller" ist. Ich beginne das Neue Jahr mit einem neuen Wort. Vielleicht nenne ich fortan alle verrückten Träume "Schnoller" - Träume, die im Halbschlaf am Strand des Wachwerdens noch ein Weilchen nachwirken: Der Geruch des Schlafes hat sich noch nicht völlig verzogen - mumiengleich liegt man in seinen Gedanken, die Augen bereits geöffnet, in die heraufdämmernde Realität blickend - benutzte eine Traumfigur das Wort "Schnoller"? - in dieser Phase scheint mir noch klar zu sein, was das Wort bedeutet; aber bereits wenige Minuten später hat es sich samt Traum in den dunklen Abgrund des Irrsinns verabschiedet.
Einige Traumszenen aus der Neujahrsnacht will ich aufschreiben, bevor sie ganz im "Schnoller-Orkus" untergehen:
... Die Greisin mit den Streichholzarmen und -beinen wurde immer weniger, löste sich förmlich auf. Bereits wie mumifiziert lag sie im Pflegebett und sagte: "Ich habe noch Luft." Ihre Augen drohten den lebendigen Schimmer zu verlieren; trotzdem traf mich ihr Blick eindringlich, als sie zu mir sprach: "Du brauchst keine Angst haben ..."
Ihre Gestalt löste sich weiter auf, während sie ihre Worte gütig lächelnd wiederholte. Mund und Augen verschwanden zuletzt. Ich beobachtete, wie ihr Astralkörper langsam in die Tiefe des Raums davon schwebte. Neben ihr entdeckte ich zu meinem Erstaunen einen Begleiter, der wohl mit ihr den Weg ins Jenseits antrat.
"Wer ist das?" rief ich ihr hinterher.
"Herr Do..bo..rowski", antwortete sie, indem sie sich kurz zu mir umdrehte. Ich verstand den Namen nur undeutlich; und sie fügte hinzu, als ob sie meine Gedanken erraten hatte:
"Ja, auch aus dem Altenheim."
Mir lief es kalt den Rücken hinunter, bedeutete es doch, dass währenddessen noch ein Bewohner verstorben war - von uns völlig unbemerkt. Möglicherweise haben die Beiden sich verabredet, dachte ich amüsiert. Jedenfalls sollte ich vor dem Auftauchen des Frühdienstes herausfinden, um wen es sich dabei handelte ...
Zusehends entglitt mir der Traum ins echte "Schnoller-Traumversum", so dass sich das folgende Geschehen nicht mehr sinnvoll rekonstruieren lässt. Das Bild der abgemagerten Greisin, die sich vor meinen Augen völlig auflöste, blieb mir jedoch als bemerkenswert im Gedächtnis hängen.
Übrigens lebt die alte Frau noch. Sie sei noch "sehr lebendig" schrieb mir eine Kollegin, die über Silvester Dienst hatte, per SMS. Schön. Das "Schnollerversum" ist unergründlich. Doch manchmal bleiben geheimnisvolle Bilder und Eindrücke.


(04.01.2009)

Dienstag, 30. Dezember 2008

Mit Cardinal ins Neue Jahr

Morgen ist Silvester, und ich fühle mich wie mitten im Jahr - also von wegen Silvesterstimmung. Die letzten Male schob ich über den Jahreswechsel Nachtwache. Es ist eine Weile her, dass ich Silvester feierte, bzw. bewusst miterlebte. Stattdessen wechselte ich Windeln, ging auf die Klingel, während draußen die Böller krachten, und Raketen den Nachthimmel über der Rheinebene erleuchteten. In einer Pause stießen meine Kollegin und ich dann auch mit einem Glas Sekt an. Es ist eine schöne Sache, sich und anderen Menschen, der ganzen Welt alles Gute für das Neue Jahr zu wünschen. Wir kennen die Wünsche, auf die es wirklich ankommt: Gesundheit, Frieden und Sicherheit für die Zukunft. Die Jahre plätschern dahin, die Wünsche bleiben. Die Lotterie des Lebens verteilt ihre Gewinne wie auch die Desaster. Ich versuche mich in Gleichmut zu üben: Wenn es nur nicht viel schlimmer wird, brauche ich es auch nicht unbedingt besser. Ich hege nämlich insgeheim den Verdacht, dass wer dem Glück zu viel abverlangt, im Gegenzuge dem Unglück das Tor öffnet. Mitunter wurmt mich das bescheidene Dahinplätschern des Lebens schon, und ich überlege mir gravierende Veränderungen; doch bleiben meine Vorstellungen auf halber Strecke hängen - spätestens wenn sich die hohe Dame Vernunft zurückmeldet: "Felix, lasse die Flausen, die führen zu nichts als zu Ärger. Dir geht es doch gut. Fordere das Glück nicht heraus ..." Ich lernte mit dem Älterwerden, die Vernunft nicht weg zu schieben, wenn ich mal wieder Blödsinn im Kopf habe. "Na gut, du hast mal wieder recht", sage ich mir, also der Vernunft, "warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück ist so nah. Ich müsste mich nur aufraffen, die vielen kleinen Dinge anzugehen, die mir schon lange vorschweben."Genau, Felix, du könntest eine Menge Sinnvolles für dich tun, nicht wahr?"
Morgen ist Silvester. Die Menschen überschütten sich mit guten Wünschen. Ich wünsche ihnen, dass ein paar davon in Erfüllung gehen. Ich fühle mich seltsam heute. Entschuldigt. Silvesterlaune kommt immer noch nicht recht auf. Ich habe eine ganze Woche frei. Wo ist meine Freude? Muss ich mich auf den Kopf stellen, damit sich die verkrampften Eingeweide lösen?

Morgen ist Silvester. Verdammt noch mal! Ich fahre nach Basel. Mich erwarten eine liebevolle Frau, türkisches Essen und ein mitternächtlicher Spaziergang an den Rhein. Und Cardinal Bier! Das Schweizer Bier ist nicht übel, vor allem das Cardinal. Wenn es nur nicht so teuer wäre. Und dann das Schwizzerdütsch - das verstehe ich nach drei Jahren noch nicht. Jeden Tag wollte ich es nicht hören.
Wenn ich erstmal unterwegs bin, wird sich meine Laune bestimmt bessern. Reisen finde ich immer spannend ...

Also Leute, lange Rede, kurzer Sinn: Alles Gute fürs Neue Jahr! (Und trinkt nicht so viel.)




Montag, 29. Dezember 2008

Mein diesjähriges Weihnachtsgedicht



Ausgelöscht



Herr L. packte es vor Weihnachten
wir hatten ihm gewünscht, dass
er nicht lange leiden muss
wie man halt so redet unter Kollegen
ich erschrecke allerdings davor
wie schnell ein Mensch im Altenheim spurlos verschwindet
mit Sack und Pack
wenige Tage später liegt in dem Zimmer
ein neuer Bewohner
wir sagen dann noch eine Zeit lang:
"die neue Frau im L.-Zimmer"
ich spürte, dass es mit ihm zu Ende ging
er spürte es auch
schon eine Weile
er war sehr tapfer
ein stolzer Mann
aber er konnte nicht mehr
bis zuletzt versuchte er seine Runden mit dem Rollator
über die Station zu drehen
sich alleine auf den Toilettenstuhl zu hieven
und zurück ins Bett
wir sammelten ihn ein paar Mal vom Boden auf
er wurde immer hagerer
sein Blick am Schluss stechend und wirr
ich wusste so gut wie nichts von Herrn L.
wir kamen erst während der letzten Monate ein paar Mal
ins Gespräch
über die Härten des Lebens
er war mir sympathisch
einer der Wenigen, mit denen man nicht nur oberflächlich Worte
wechseln konnte
er sah es kommen
er wollte sich seine Würde bis zuletzt nicht nehmen lassen
ich kam Heiligabend in den Nachtdienst
ging am Computer die Namen der Bewohner
durch
und fand Herrn L. nicht mehr
er war ausgelöscht
das Zimmer ausgeräumt
zwei Abfallsäcke mit seinen Habseligkeiten standen noch
herum




(29.12.08, boma)





Mittwoch, 24. Dezember 2008

Zwei Weihnachtsgedichte

1


weise weihnacht


es starb niemand
an weihnachten 2002
ansonsten war alles wie immer
süßigkeiten standen auf den nachttischen
und manche altenheimbewohner kotzten
schokoladensoße
ich selbst aß eine menge kekse
und hörte die weihnachtswünsche
meiner kolleginnen
cool
wie immer
nach 6 nächten hatte ich die schnauze
gestrichen voll, und
kurz vor feierabend hatte der typ in
zimmer 128
durchfall
und die scheiße stand ihm bis zum
genick
wir wuschen ihn, zogen ein neues laken
aufs bett
ich bin müde nach diesen feiertagen
wie ich immer müde bin
der mann, der nicht mehr ins krankenhaus
sollte, überlebte die nacht
er hatte aspiriert
und schrie die ganze nacht trotz
beruhigungsmitteln
ich sagte zu meiner kollegin:
„stelle endlich den sauerstoff ab!“
er belüftet sich selbst
und er stirbt mit sicherheit nicht vor
seinem 90sten geburtstag
eine andere bewohnerin weinte
seit 2 wochen jede nacht, weil sie ein
kribbeln in den beinen verspürte
sie verlangte nach bonbons
und nach einem marmeladebrot, das ich ihr
richtete
sie sagte: „danke felix“
woher kannte sie meinen
namen?
jede tür birgt ein anderes geheimnis
hinter jeder tür treffe ich einen
menschen
das wird immer so bleiben
weihnachten hätten wir uns im altenheim
sparen können
liebe menschen, seid ihr euch dessen bewusst?
seid einmal ehrlich zu euch
gebt euch eine chance
wir haben nur dieses eine leben



(27.12.2002 21:12 von boma)



2


Fröhliche Weihnacht 2005


ab heute gehe ich in den Hungerstreik
als Protest gegen die Weihnachtsvöllerei
und die Verlogenheit des alljährlich
praktizierten Schenkens
sage ich das?
mir wäre danach
ein Jahr lang wollte ich hungern
bis zur nächsten Weihnacht
aber ich mache mir da keine Illusionen
bevor ich zum Schatten würde
würde ich zwangsernährt
wie man es mit den Alten tut
wenn sie sterben wollen
auf Gedeih und Verderb müsste ich
noch ein paar Weihnachten miterleben
wenn auch in einer elend langen
Agonie
am Rande des Wahnsinns
während der Wahnsinn in der Welt
fröhlich Karussell fährt, und nur wenige
versuchen abzuspringen
ich wünsche mir, daß ich in dieser Welt
nicht alt werde
ich habe sie satt
die Menschen, die in ihren goldenen
Käfigen rumflattern und sich bemitleiden
sie wollen die Freiheit nicht
wer weiß, was sie da draußen erwartet
sie bauen sich ihre Gefängnisse selbst
und führen sie voller Stolz vor
sie sind Angsthasen
am liebsten würden sie sich gegen den Tod
versichern
ich liebe den Tod
den großen Gleichmacher
ich finde es beruhigend, daß diese ganzen
Schreihälse sterben werden
mein Gott ist Nihil
ich bin satt von der Welt
noch ein paar Bier
heute
mich noch mal um den Verstand ficken
dann in Lethargie verfallen
bis nächste Weihnacht keine feste Nahrung
anrühren
falls ich das überlebe
wenn nicht
wünsche ich euch schon jetzt eine
fröhliche Weihnacht 2005



(26.12.2004 11:13 von boma)

Sonntag, 21. Dezember 2008

I remember



The Beatles

Sonntag, 14. Dezember 2008

Irgendwas fehlt mir heute



Die Beißer fischte ich in der Nacht aus einem Papierkorb und drapierte sie kunstvoll mit einer Scheibe Toast für den Tagdienst.

Wo sind wir geblieben?


Heute Nacht zählten meine Kollegin und ich, wir sind etwa gleichaltrig, die Fernsehserien auf, die wir in unserer Kindheit und Jugend gern sahen und im laufenden Programm vermissen. Wir waren einer Meinung: Es flimmert so viel Schotter über die Kanäle, da könnten doch die Fernsehmacher öfter mal wieder gute alte Sachen ausgraben. Das TV kann inzwischen auf einige Jahrzehnte Geschichte zurückblicken, in denen sich einige Highlights ansammelten - im Vergleich zur heutigen Dutzendware immer noch sehenswert. Technische Professionalität kann Originalität und Phantasie nicht ersetzen. Okay, nicht alles ist Müll, was heute produziert wird, aber die Qualität verlor doch augenscheinlich gegen die Quantität. Schade, dass sich Marcel Reich Ranitzky bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises vor ein paar Wochen derart zum Affen machte, dabei hatte er völlig recht. Seine Kritik wurde vom Medienmoloch ausgeschlachtet und geschluckt. Er wurde selbst Opfer der TV-Fastfood-Mentalität. Aber was soll`s.
Meine Kollegin und ich hatten Spaß daran, in der Erinnerung an die ganzen alten Serien zu schwelgen, die sich mit einem ganzen Lebensabschnitt für uns verbinden - damals, als die Welt noch überschaubar war, insbesondere das Fernsehen: Drei Programme und ein Funkbild während der Nacht.
"Erinnerst du dich noch an "Die Leute von der Shiloh Ranch?" fragte ich meine Kollegin, "Trampas war meine Held. Und natürlich Little Joe bei Bonanza."
Sie lachte und sagte, dass ihr am Besten "Tarzan" gefiel, gespielt von Johnny Weissmüller.
Die einzige Serie, die später bis zum Erbrechen weiterlief, war "Raumschiff Enterprise". Wir freuten uns als Kinder schon im Voraus, wenn im Vorabendprogramm "Daktari" anstand oder "Rauchende Colts". Das war ein ganz anderer Fernsehgenuss.
"Oder erinnerst du dich an "Ein Herz und eine Seele?". Dieter Krebs startete damals seine TV-Karriere. Was war das für eine Zeit?" Wir schauten andächtig. Es hatte sich in den letzten vier Jahrzehnten eine Menge getan. "Verrückt", meinte ich. Meine Kollegin nickte.
"Nicht jeder Fortschritt ist wirklich ein Fortschritt."

Zwischen den Rundgängen saßen wir im Aufenthaltsraum der Station und zappten durch die Fernsehkanäle. Es kam wirklich viel Mist. Ich glaube, es ist leichter, sich an den Niveauzerfall zu gewöhnen als umgekehrt. Die Entropie schlägt in der Welt voll zu. Alles zerfällt irgendwie. Die Alten liegen in ihren Betten und warten, dass sie abgeholt werden. Manchmal zählen wir die Verstorbenen auf, die uns noch einfallen und wundern uns, wie viele es wurden - über die Jahre. "Kannst du dich noch an Frau M. erinnern? Oder Herrn H., der unten in Zimmer 17 lag?"
"Mein Gott, ja ..."
Und wie bei den alten Fernsehserien fallen uns noch eine Menge Bewohner ein, die von der endlosen schwarzen Nacht verschluckt wurden, die aber noch in unseren Köpfen und Herzen herumspuken.

"Ich würde gern wieder ein paar Folgen "Bonanza" sehen."
"Und ich "Die kleinen Strolche", entgegnete meine Kollegin.
"Oder "Dick und Doof."
""Die Adams Family"".
Wir lachten. Die Nacht ging in die zweite Kurve. Es war eine kalte Mondnacht. Die Erinnerungen wärmten uns.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Multitasking

Dass im Pflegealltag vieles drunter und drüber läuft, liegt (mitunter) darin begründet, dass man als verantwortliche Schichtleitung das Gefühl hat, gleichzeitig an vielen Stellen sein zu müssen: Da muss der Dienst umorganisiert werden, weil ein Mitarbeiter kurzfristig krank wurde; eine Aufnahme schneit unerwartet herein; Angehörige von Heimbewohnern wollen etwas per Telefon erfragen; wichtige Medikamente müssen bestellt werden; Behandlungspflegen sorgfältig ausgeführt werden; nebenher muss man die Mitarbeiter motivieren und ihnen ab und zu auch auf die Finger schauen; ein Bewohner braucht besondere Fürsorge, weil er krank oder depressiv ist; und die Pflegedienstleitung oder Heimleitung liegt einem auch noch mit Irgendwas in den Ohren. Passiert dann ein Fehler, dann bist du derjenige, der sich den Anschiss abholt, denn du, so sagt die PDL, hast dich gefälligst darum zu kümmern.
In letzter Zeit höre ich oft den Begriff "Multitasking" und finde (nachdem ich nachschlug, was er bedeutet), dass er haargenau auf die Arbeitssituation einer Schichtleitung im Pflegeheim zutrifft. Man weiß manchmal nicht, wo einem der Kopf steht. Am liebsten wäre man an allen Stellen gleichzeitig, würde das Denken noch für die Anderen übernehmen, steigert sich regelrecht in einen Rausch hinein - es kommt einem vor, als wäre man die wichtigste Person auf dem Planeten - die Station wird zur zweiten Haut - scheint es - dabei merkt man gar nicht, dass man einen Tunnelblick kriegt und die Kontrolle verliert, weil es einem schlicht nicht erlaubt ist, die Kontrolle zu verlieren. Es ist zwangsläufig, dass Fehler und Nachlässigkeiten passieren. Manche Sachen macht man nur halb, um Zeit und Kraft zu sparen. Von Problemen wendet man einfach den Blick ab - nach dem Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Man eiert so durch den Stationsalltag und redet sich ein, dass es gar nicht anders geht. Die Kollegen und Kolleginnen eiern schließlich genauso herum. Der Dreck wird unter den Tisch gekehrt, was gut geht, solange niemand genauer hinsieht. Kommt dann die Heimaufsicht und hat dies und jenes zu bemäkeln, ist die Aufregung groß. Die PDL hält danach wieder einen ihrer Vorträge und droht mit Abmahnungen, wenn wir in Zukunft nicht pflichtbewusster arbeiten. Wir ducken uns und kriegen rote Birnen, weil wir genau wissen, wo der Hase im Pfeffer liegt: Wir sind mit dem Scheiß Multitasking überfordert: Man hat einfach zu viel um die Ohren, um alles richtig zu machen. Und die Anforderungen wachsen noch. Die Pflegedokumentation, der Pflegeprozess und die Qualitätssicherung nehmen immer mehr Zeit in Anspruch, so dass die Schere zwischen erfüllbarer Praxis und theoretischer Anforderung immer größer wird. Arbeitsethisch fährt man mit einer solchen Einstellung den Karren unweigerlich an die Wand. Aber wir haben ja unseren Pflegeleitfaden aushängen. Darin kann man unerfüllbare Ziele nachlesen. Den Alten, den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen können unsere Probleme freilich egal sein. Sie dürfen erwarten, was im Pflegeleitfaden großspurig versprochen wird.
Als ich diesen Gewissenskonflikt und die Notlügen gegenüber z.B. den Angehörigen und den Heimbewohnern satt hatte, ging ich in die Nacht. Wobei mir egal ist, ob manche Kollegen/Kolleginnen und die Chefin meinen, wir hätten nichts zu schaffen in der Nacht. Sollen sie ...




Artikel zu Multitasking:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,491334,00.html

Dienstag, 9. Dezember 2008

I remember



Klaus Kinski

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