Dicke Titten

Montag, 23. Juli 2018

July morning




...

Sonntag, 24. Juni 2018

Arschlochkarre und glücklicher Toni


Der grüne Ferrari, der ab und zu vor meinem Fenster parkt, stellte sich als Lamborghini heraus. „Wer lesen kann, ist im Vorteil“, wie meine Bürokollegin beim Dokumentieren des Öfteren sagt, wenn sie sich selbst berichtigen muss. Die Karren sehen für mich heute allesamt gleich aus. Das letzte Mal, als ich mich mit diesen Objekten auf vier Rädern noch halbwegs auskannte, spielte ich Autoquartett mit meinem Bruder und kaufte mir von meinem Taschengeld regelmäßig Matchbox-Autos. Ist auch wurscht, ob Maserati, Ferrari oder Lamborghini. In meinen Augen bleibt`s der Kiez-Ferrari.
Verwechslungen, Irrtümer und Fehleinschätzungen passieren auch in anderen Bereichen. Man glaubt einen Menschen zu kennen – doch dummerweise las man nicht das Kleingedruckte. Oder man will nach Indien und entdeckt aus Versehen Amerika. Dem ein oder anderen wurde auf dem OP-Tisch das falsche Bein amputiert. Menschen sind fehlbar. Wir alle kennen das. Du willst bremsen und kommst aufs Gas. Meist hat das gar keine ernsten Folgen. Nur manchmal, da könnte man sich in den Arsch beißen. Nehmen wir z.B. den Toni gestern beim Spiel gegen Schweden. In der ersten Halbzeit versemmelte er einen Pass und brachte dadurch Deutschland in Rückstand, aber schließlich verhalf er seiner Mannschaft, als keiner mehr dran glaubte, per Freistoß-Traumtor in letzter Minute noch zum wichtigen Sieg. Uff! Das ging gerade nochmal gut. That`s life – Glück und Unglück liegen dicht beieinander. Nicht nur im Fußball.

Der grüne Ferrari, meinetwegen Lamborghini, steht heute nicht vorm Fenster. Hoffentlich kein Menetekel. Inzwischen mag ich diese Arschlochkarre. Ich bin immer beruhigt, wenn ich sie wenigstens einmal am Tag zu Gesicht bekomme. Na, mal sehen.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Erste Pinselstriche...



und der Hund, der wirklich ins Bild lief

Sonntag, 10. Juni 2018

Hund, der ins Bild läuft am Bülowbogen




60 x 80, Acryl



Anfang Frühling war`s, d.h. Mitte April. Alles ging ratz-fatz. Ich dachte nicht, dass es so schnell passieren würde... Kein Anhalten möglich. Mit dem Licht kamen die Schatten. Der Schwarze Hund lief ins Bild. Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Alles um mich herum blüht und lebt, während ich wie konsterniert auf der Parkbank sitze, ein Bier süffele und mein Herz grau wird.

Donnerstag, 7. Juni 2018

C`est la vie


Bequem zurücklehnen und ein paar Longdrinks schlürfen. Twoday läuft bis Ende Juni wie gewohnt weiter, sagt skydance. Schön. Nehmen wir für`s Ende nochmal Anlauf. In der heutigen überkomplizierten Welt ist auch ein Abschalten nicht so einfach, wie man denkt. Und was kümmert`s uns? Ist halt so. Alles hat seine Gründe. Und wir können sowieso nichts dran ändern. C`est la vie. Obwohl mich das Schalten und Walten hinter den sogenannten Kulissen schon ab und zu interessieren würde. Wäre vielleicht ein Thema für die Sendung mit der Maus. Nachdem wir wissen, wie die Löcher in den Käse kommen… nun über die Hintergründe zum Sterben von Twoday - oder wie eine Blogplattform sich selbst überlebte. Der Kinosaal hat sich geleert, und der Film läuft weiter. Mich faszinieren solcherlei Phänomene. Jeden Abend vorm Einschlafen ziehe ich mir Wissensdokus über Schwarze Löcher, die Dunkle Materie und all so`n Kram rein. Wir Menschen machen doch immer total auf klug, und da finde ich es außerordentlich beruhigend, dass wir eigentlich gar nichts wissen.

Den Juni also noch. Schwer zu sagen, was ich dabei fühle. Ich kratze mich am Kopf und mixe mir den ersten Longdrink…

Sonntag, 6. Mai 2018

Bin gerade in Kauflaune




Frau weg - Ferrari her!

Freitag, 4. Mai 2018

Vom Sieg der Vernunft




weiter so

Freitag, 30. März 2018

Begegnungen: Schwanz - Vagina


„Herrschaftszeiten, Sie hier! Welch ein Zufall!“
„Ganz ehrlich, Fräulein Vagina, es drängte mich in Ihre Nähe, bedeutet ihr Antlitz mir doch jedes Mal ein Augenschmaus, als auch eine Unterhaltung mit Ihnen stets besonders prickelnd ist.“
„Herr Schwanz, Herr Schwanz, immer noch ganz derselbe Charmebolzen, fällt nie mit der Tür ins Haus. Was macht die Gattin? Die Kinder müssten inzwischen erwachsen sein...“
„Ach, wissen Sie, man wird nicht jünger. Ja, der Gattin geht es wunderbar, und die Kinder studieren. Kommen ganz nach dem Vater, haha.“
„Freut mich zu hören. Alles nimmt seinen Lauf, und man selbst vertrocknet langsam.“
„Fräulein Vagina! Sie erstrahlen in meinen Augen noch in derselben Schönheit wie damals, wobei die Reife Sie erst zur Vollkommenheit führte. Warum, glauben Sie, schätze ich Ihre Gesellschaft so sehr? Warum zieht es mich nicht zu den jungen Hühnern?“
„Ach, guter alter Schwanz, was reden Sie da. Sind wir doch ehrlich. Auch Sie gehen inzwischen gebeugt, und wie mir scheint, sind Sie etwas in sich zusammengesackt.“
„Die Sorgen, Fräulein Vagina, das sind die Sorgen. Aber täuschen Sie sich nicht. In meinen alten Knochen fließt noch junger Saft. Vielleicht brauche ich etwas länger, um in Fahrt zu kommen, als früher. Aber dann!“
„Hüstel. Was für Sorgen denn, Herr Schwanz? Nur keine Zurückhaltung! – erzählen Sie, wo der Schuh drückt.“
„Na ja. Wie soll ich das sagen. Halten Sie mich bitte nicht für impertinent. Die Wahrheit ist…“
„Ja?“
„Darf ich mich an Sie lehnen?“
„Na, kommen Sie. Eine alte Vettel stößt niemanden mehr weg.“
„Es ist nicht, was Sie denken.“
„Was denke ich denn?“
„Schön warm sind Sie.“
„Hach.“
„Und eine nette Frisur haben Sie.“
„Frau geht mit der Mode, lieber Schwanz, selbst wenn sie in die Jahre kommt. Nun aber raus mit der Sprache. Sie erinnern sich – die Sorgen.“
„Ja-ha-ha. Ich fühle mich schon besser. Sehen Sie. Gar nicht mehr so eingefallen. Wissen Sie, dass Sie einen sehr sinnlichen Mund haben?“
„Herr Schwanz!!“
„Jaaaaaaaaaaaaa?“
„Sie machen mir Angst.“

Einige Minuten später. Herr Schwanz und Fräulein Vagina führen ihr Gespräch fort.

„Wie war ich?“
„War das Ihre Sorge, Herr Schwanz?“
„Vielleicht.“
„Ging so.“
„Ging so?“
„Ein Alberto Tomba sind Sie nicht mehr.“
„War ich wahrscheinlich nie, seufz.“
„Herrje, Schwanz, nun erkenne ich Ihr Problem. Sie haben einen Minderwertigkeitskomplex.“
„Wollen Sie mir helfen?“
„Na, mal sehen. Nicht, dass Sie sich daran gewöhnen.“
„Fräulein Vagina, Sie machen einen alten Schwanz unendlich glücklich!“
„Na-na.“
„Darf ich Sie einladen?“
„Was schlagen Sie vor?“
„Der Italiener um die Ecke. Ich habe Lust auf eine große Pizza mit Meeresfrüchten!“
„Schwänze...“
„Was?“
„Ach, ich sprach kurz zu mir selbst.“

Samstag, 17. Februar 2018

Der Nachfolger




gefaltet

Samstag, 3. Februar 2018

Genickstarre



...kann man schon mal kriegen

ein literarisches Tagebuch

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