2012 - Reisen

Dienstag, 10. Juli 2012

Besuch auf der Burg Hochosterwitz


Es war Fronleichnam. Am nächsten Tag würden wir nach Venedig reisen. Wir fuhren mit den Kindern zur Burg Hochosterwitz bei St. Veit. Ich war an dem Tag etwas griesgrämig - keine Ahnung mehr, was der Grund war.
Als Kind war ich geil auf alle Sorten Burgen. Und auch heute noch staune ich zumindest. Es ist immer eine kleine Zeitreise ins Mittelalter.
Mit der Schrägbahn ging es vom Parkplatz hoch zur Burg. Olivia hat Höhenangst, und ausgerechnet zwei "Tanten", die mit uns in der Kabine waren, machten blöde Bemerkungen darüber, wie steil die den Berg hinauf geht etc., so dass Olivia Blut und Wasser in den wenigen Minuten schwitzte.





Blick von den Zinnen hinunter zum Parkplatz





... ein Kreuz





Blick in die Landschaft





Die Gastronomie im Burghof - mein Lieblingsplatz





Blickfang an der Burgmauer



Tut mir leid, Olivia, dass ich an dem Tag nicht gut drauf war.

Freitag, 6. Juli 2012

Ausflug nach Tarvisio


Unweit von Tarvis mit seinem bekannten Markt liegen zwei Bergseen unter der Nordwand des 2677 Meter hohen Mangarts. Nachdem wir in Tarvis bummeln waren, fanden wir eine malerische Bergkulisse und eine magische Ruhe am oberen der beiden Seen vor. Kein Bild kann diese Atmosphäre einfangen. Der See schimmerte grün, weitgehend umsäumt von Wald. Wir kraxelten einen schmalen Pfad am Ufer entlang und genossen den Blick …





Lago superiore Fusine





wir kletterten auf die kleine Insel und ließen die Seele baumeln

Mittwoch, 4. Juli 2012

Venedig (4)


Schnappschüsse auf Murano













Montag, 2. Juli 2012

Mit dem Fahrrad in Kärnten






In Feldkirchen ein gebrauchtes Fahrrad gekauft. Dazu natürlich einen Brooks Sattel, der das Bike ein wenig aufwertet.
Auch wenn es in Kärnten leicht bergiger ist als in der Kurpfalz, bin ich nun wesentlich mobiler, z.B. wenn ich mal alleine auf Tour gehen will; oder wir können zusammen schöne Radwanderungen machen, ohne dass ich mir dazu ein Fahrrad leihen muss.
In meinem Urlaub fuhr ich bereits viele Kilometer in die Umgebung.





z.B. an den Ossiacher See





an einen nahen Waldsee





mit Olivia auf dem Wörthersee, im Tretboot

Samstag, 30. Juni 2012

Venedig (3)


Das Wetter war wie bestellt. Das Hotel lag nicht mal fünf Minuten Fußweg von einer Vaporetto-Station entfernt. Für venezianische Verhältnisse kamen uns die Übernachtungen günstig. Also, wenn man nicht zu hohe Ansprüche an den Komfort hat, kann ich das Hotel weiterempfehlen. (Wie hieß es nochmal, Olivia?) Sowieso waren wir den ganzen Tag unterwegs. Leicht verliert man die Orientierung, wenn man einfach drauflos schlappt - und wundert sich dann, wo man raus kommt. Natürlich hatten wir einen Stadtplan dabei. Vom Hotel bis zum Markusplatz war es gar nicht so weit, - wären wir den direkten Weg gegangen. Aber man hat ja so viel zu schauen, und es ist auch viel spannender auf Abwegen zu wandeln.
Abends gingen wir Essen und waren danach reif fürs Hotelbett. Auch wenn die Entfernungen relativ klein erscheinen, man merkt gar nicht, wie viel man doch den ganzen Tag über auf den Beinen ist. Durch die vielen Eindrücke ist man ständig abgelenkt. Venedig ist eine Stadt der Sinne, der Sinnlichkeit. Dann die vielen Bier – jedenfalls was mich angeht – ermatten auch. Ja, ich weiß …
Drei Tage vergingen wie im Fluge, und manches wird unvergesslich bleiben.






Canal Grande






Markusplatz






auf Abwegen

Donnerstag, 28. Juni 2012

Venedig (2)




Kanäle






Glaskunst auf Murano






ein Riese geht auf Reisen




Ein Riese zog an uns vorbei, ein Ozeanriese, der die Stadt überragte. Tausende Menschen standen auf seinen Decks und gafften auf Venedig, und wir gafften zurück. Ich war fassungslos, oder: mir blieb der Mund offen stehen (wenn ich nicht gerade ein Bier ansetzte). Monströs! Demgegenüber die filigrane Lagunenstadt, die Vaporettos wie Nussschalen. Modernität prallte brutal auf Nostalgie. Ich konnte mich nicht abwenden, bis das Ding an mir vorübergefahren war. Das Meer verschluckte es nach kurzem mühelos.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Venedig (1)


Der doppelstöckige Intercitybus fuhr drei Stunden. Über Udine. Es war ein freundlicher Morgen. Die Autobahn führte entlang dem Kanaltal. Wir durchfuhren zig Tunnel. Dann lag plötzlich die Ebene vor uns. Es sah immer italienischer aus. Um uns die Zeit zu vertreiben, spielten wir Siebzehn und Vier. Ich gewann und durfte mir etwas geiles wünschen.
Im Hafen von Venedig lagen große Kreuzfahrtschiffe. Mit einem Vaporetto ging es durch den Canal Grande Richtung Hotel. Wir konnten uns gar nicht sattsehen an den Gebäuden, den Fassaden, dem Getümmel der Boote auf dem Wasser. Meeresgeruch stieg in unsere Nasen. Dann die ersten Meter bei leichtem Nieselregen durch die engen Gassen Venedigs. Es war erst Halb Zwölf. Das Zimmer war noch nicht bezugsfertig. Also deponierten wir das Gepäck im Hotel und zogen los.
Wir waren in Venedig! Wir hatten uns! Das Glück gluckste uns zu. Tausend Brücken – tausend Küsse. Und als wir uns schließlich im Hotel erfrischen und ausruhen konnten, löste ich meinen Spielgewinn ein. Was will Mann mehr?
Der Tag wurde noch heiß - wir waren gefangen von den vielfältigen neuen Eindrücken in diesem venezianischen Irrgarten von Gassen, Häuserzeilen, Plätzen und Kanälen ...






Tausend Brücken - tausend Küsse






Fassaden






Plätze

Samstag, 26. Mai 2012

Colours




am Ossiacher See

Abkühlung




Füße nach der Radtour im Brunnen auf dem Hauptplatz von Feldkirchen gekühlt

Perspektive




auf einer Bank am Millstätter See

ein literarisches Tagebuch

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