la-mamma - 13. Jun. 14, 20:11

ich find die eingangsfrage spannend: wollen wir nicht eher, dass sich die anderen dem bild nähern, das wir von uns haben ...

bonanzaMARGOT - 14. Jun. 14, 07:19

guten morgen, la-mamma.
verständlicher weise wollen wir von unseren mitmenschen verstanden werden. insofern müssen wir uns gegenseitig empathisch und kommunikativ oder auch im diskurs annähern. dabei geht es um das soziale wohlgefühl und die befriedigung eigener sozialer bedürfnisse. wir finden uns in unseren mitmenschen, ihren bedürfnissen, stärken und schwächen wieder, oder wir reiben und messen uns an ihnen - auch für unsere selbstwahrnehmung und unser selbstbewusstsein.
ich fände es langweilig und eher abtörnend, wenn alle so wären wie ich. Ich hebe mich in meinem selbstbild gern von der masse meiner mitmenschen ab.
die frage ist auch, in wie weit unser selbstbild durch gesellschaftliche strömungen, moden, durch religionen und traditionen, durch ideologien und gesellschaftliche moralvorstellungen und erziehung geprägt und ständig beeinflusst wird.
in dem beitrag lasse ich anklingen, dass ich glaube, selbstbewusst an meinen ganz eigenen vorstellungen und fragen festzuhalten ... und mich also nicht weiter von mir entfernte sondern mich in einer permanenten annäherung (z.b. auch durch das schreiben) zu mir selbst befinde. ich habe seit jeher klare vorstellungen von gerechtigkeit und von gut und schlecht. freilich wäre zu erfragen, woher diese realtiv fixen vorstellungen kommen. ich weiß es nicht. vielleicht gibt es sowas wie eine balance der welt, welche ein lebendiger geist in sich selbst wiederfindet und reflektieren kann. natürlich ist dieser denkprozess keine reibungslose sache, und als mensch steckt man voller widersprüche. auch diese widrigkeiten gehören zu dem bild, das man von sich hat. wir können uns keinem ideal nähern sondern nur der wahrheit.

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