Mittwoch, 28. April 2010

Allen einen schönen Tag



und einen gesunden Stuhlgang!

Donnerstag, 22. April 2010

Von wem ist dieses Zitat?

"Die Liebe ist die einzige Disziplin, bei der auf Dauer die Amateure den Profis überlegen sind."


Ich hatte zwischen den Rundgängen meine Füße hoch gelegt und chillte so durch die Nacht; zappte durch die Fernsehprogramme und versuchte mich wachzuhalten, damit ich keine Klingel verschlafe.
Neben Star Trek blieb ich auch bei Richter Alexander Hold hängen, wobei ich mir obiges Zitat notierte. Richter Hold fügte es seinem Urteilsspruch als letzte Weisheit für den abgehandelten Fall hinzu ...
Aber von wem stammt dieses Zitat?

Samstag, 17. April 2010

Und nach dem Song starte ich in die Sonne

Freitag, 16. April 2010

Was wäre eine Welt ohne Erinnerung?

Die Bedeutung von Erinnerung wird ungeheuer unterschätzt, da wir seltsam und selbstverständlich mit ihr leben und uns in keinem Moment vorstellen können, ohne Erinnerung zu sein - ich meine nicht den partiellen Gedächtnisverlust nach einer berauschenden Nacht oder nach einer Gehirnerschütterung - ...; wir können nicht wissen, wie ein Leben ohne Erinnerung ist, da uns niemand aus eigener Erfahrung/Erinnerung davon erzählen kann.

Mittwoch, 14. April 2010

I remember Eugen Drewermann


... der vor zwanzig Jahren über grundsätzliche Fragen mit seiner Kirche im Clinch lag und deswegen seine Lehrerlaubnis verlor und vom Priesteramt suspendiert wurde. Ich verfolgte damals gespannt viele Interviews und Diskussionen mit ihm in Funk und Fernsehen.
Nun vermisse ich sein klares und weises Wort zu der aufbrandenden Mißbrauchsdiskussion in den Medien, gerade im Zusammenhang mit der Kirche. Ich finde, man sieht und hört diesen streitbaren und humanistischen Menschen und Theologen viel zu selten.

Beim Surfen stieß ich auf ein Interview durch Deutschlandradio Kultur:

Drewermann kritisiert Umgang der katholischen Kirche mit Mißbrauchsvorwürfen

... und auf ein Interview im Der Tagesspiegel:

Katholische Sexualmoral ist repressiv

Außerdem sind von ihm einige Diskussionsbeiträge und Vorträge bei youtube zu sehen und zu hören, wie z.B. der folgende Ausschnitt, wo er über die negative Bedeutung des Geldes für den Menschen spricht.


Montag, 12. April 2010

Der Anfang eines Gedichts

Der Algorithmus,
der zum Spießer führt,
in eingängigem Rhythmus
dich zum Erwachsenen kürt
...

Samstag, 10. April 2010

Lakonie auf Balkonie



- man gönnt sich ja sonst nichts.

Donnerstag, 8. April 2010

Sucht

Warum ist die Welt, wie sie ist? Um in ihr alt zu werden, unter dem Sternenzelt gefangen, zu glauben, zu lieben und zu hassen. Alles steht sich gegenüber, und ist gleichsam aufrecht. Die Ebenen krümmen sich, und ebenso die Ideologien. Ehe man sich versieht, macht man das Konträre von dem, was man erdachte. Wir laufen uns selbst hinterher - und aus der anderen Perspektive vor uns weg.
(Die Musik spielt: "Es lebe der Zentralfriedhof" von Ambros.)
Ich plage mich mit Gedanken-Nekrosen. Ich trage sie ab, und manchmal schneide ich das Gesunde mit heraus. Auch die Liebe. Die Zeit heilt, und ich spucke drauf ...
Die Gedanken müssen befreit werden. Sie liegen in Ketten. Der Alltag schlägt seinen Rhythmus und macht müde. Wir sind versklavt im Leben. Die Ketten, die ich sprenge, werden beinahe augenblicklich wieder durch neue ersetzt. Der Henker ist eine Frau mit Kapuze, ansonsten nackt. Ich kriege einen Harten, als er/sie mir die Schlinge um den Hals legt. Das ist Leben. Das ist mein Unglück - und aus der anderen Perspektive mein Glück.
Ich trinke den Wein aus einem Krug. Doch ich kann nicht ertrinken. Niemals. Das Bad in der Sentimentalität mit tausend Lichtern am Fluss der Tränen ... Es endet, wenn es am schönsten ist. Wie die Liebe. Und dann, nach ein paar Jahren der Gewohnheit und abgedrückten Gefühle, gilt es wieder, die gebildeten Nekrosen herauszuschneiden. Es ist zum Lachen - ein grausamer Humor.
Warum zur Hölle kommen wir nicht um die Tragik herum? Es gibt keine Befreiung, nur Illusion.
Ein Trupp Bauarbeiter und eine riesige Dampfwalze teeren die Straße des Lebens. Auf der Dampfwalze sitzt der Teufel. Ich spüre bereits seine Hitze im Nacken. Nur gut, dass es Besenwirtschaften gibt, denke ich, und Biergärten. Der Krug ist leer.
Mein Leben ist leer.

ein literarisches Tagebuch

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