Sich fremd


An manchen Tagen bin ich mir selbst fremd.
Ich kann schwer glauben, dass ich seit 22 Jahren in der Altenpflege arbeite.
Auch die ganzen Liebesbeziehungen, die ich hatte, erscheinen mir unwirklich.
Die vielen Gedichte, die ich schrieb, kommen mir merkwürdig vor - wie aus einem anderen Leben.
Und meine Kindheit scheint so weit weg, als gehörte sie jemand anders.
Meine Mutter, mein Vater sind mir
wie seltsame Geister, die durch mein Leben spuken.
Mein Bruder ebenso.
Ich erinnere mich nur noch des Erinnerns wegen.
Ein bisschen ist es so, als würde ich in einer Raumkapsel über meinem Leben schweben.
Einsam.
Nur noch auf den Moment zulaufend.
Lebendig tot sind die einen.
Und ich scheitere am tot lebendig sein ...

ein literarisches Tagebuch

Kontakt



User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

keine ahnung, ob man...
keine ahnung, ob man mit selbstironie die wertschätzung...
bonanzaMARGOT - 13. Nov, 05:32
Tja, hast mich durchschaut....
Tja, hast mich durchschaut. Was wäre denn das?...
rosenherz - 12. Nov, 18:06
Es geht nichts über...
Es geht nichts über gesunden Humor. Dir auch eine...
bonanzaMARGOT - 12. Nov, 17:30
- das eis an meinen autoscheiben...
- das eis an meinen autoscheiben heute morgen, muss...
fata morgana - 12. Nov, 08:32
der eintopf ist noch...
der eintopf ist noch nicht fertig. - fuckin` montag....
bonanzaMARGOT - 12. Nov, 05:19
...wenn's nicht zu spät...
...wenn's nicht zu spät ist, hier noch ein paar...
fata morgana - 11. Nov, 15:21

Archiv

November 2010
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 1 
 3 
 4 
 6 
 7 
 9 
11
13
14
16
17
18
20
21
23
25
26
28
29
 
 
 
 
 
 

Neues in boMAs prosaGEDICHTE-Blog

Suche

 

Extras



prosaGEDICHTE (... die Nacht ist gut für die Tinte, der Tag druckt die Seiten ...)

↑ Grab this Headline Animator


Von Nachtwachen und dicken Titten

↑ Grab this Headline Animator



Status

Online seit 4079 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 13. Nov, 05:34