Viktor Pelewin / Das heilige Buch der Werwölfe / 270-271


... Die Wörter, die die Wahrheit ausdrücken, sind jedem geläufig - und wenn nicht, hat man sie in fünf Minuten ergoogelt. Die Wahrheit selbst kennt aber so gut wie keiner. Sie ist wie ein Magic-Eye-Bild: ein chaotisches Gewirr aus farbigen Linien und Flecken, das, fokussiert man die Augen richtig, sich in ein räumliches Bild verwandeln kann. Dem Anschein nach supereinfach, doch dieses Fokussieren kann dem Betrachter kein noch so wohlmeinender Helfer abnehmen. Die Wahrheit ist genau so ein Bild. Sie ist vor aller Augen ... Doch nur die wenigsten sehen sie. Dafür sind es umso mehr, die vorgeben, sie zu wissen. Was natürlich Quatsch ist - Wahrheit ebenso wie Liebe ist nichts für den Verstand. Es ist dann meist nur irgendeine ausgeklügelte Spitzfindigkeit, die dafür gehalten wird ...

ein literarisches Tagebuch

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