Die ersten Unterrichtstage


Der für die Computer verantwortliche ist ein freundlicher, junger Bursche mit Irokesenschnitt. Die rotbackige Schulleiterin verspricht uns Weihnachtsgebäck von ihrer Schwiegermutter. Wir sind zu fünft, vier Dokumentarinnen und ich. Ich frage mich, warum mir die Dozentin vertraut vorkommt, obwohl ich ihr sicher vorher nie begegnete. Vielleicht in einem anderen Leben – was weiß ich. Parallel zur Fortbildung werde ich bei ihr in einer großen Berliner Klinik ein Praktikum absolvieren. Schon beim Vorstellungsgespräch fand ich sie recht sympathisch. Gut so. Denn was in den nächsten drei Monaten für mich auf dem Programm steht, wird keine leichte Sache. Meine Mitschülerinnen sind bereits vertrauter mit der Software für die Tumordokumentation und auch mit den ganzen Tumor-Klassifikationen, Fachtermini und Abkürzungen. Sie wurden von den Krankenhäusern, in denen sie arbeiten, zur Fortbildung geschickt - auch nicht ohne, zwanzig Schulstunden pro Woche zu einer Vollzeitstelle zusätzlich. Alle sagen sich: drei Monate werden schon rumgehen.
Was habe ich mir damit nur eingebrockt? denke ich, aber es ist der Weg, den ich einschlug, und ich sollte nicht schlappmachen.

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