Samstag, 31. Dezember 2016

Auf ein Neues


Silvester, wieder was mit fortlaufenden Zahlen. Kaum habe ich mich an eine Ziffernfolge gewöhnt, muss ich umdenken. Vor kurzem hatte ich erst die Sache mit dem Lebensalter. Warum feiert man Silvester eigentlich am 31. Dezember? Die Winter- oder Sommersonnenwende fände ich sinniger, um den Wechsel ins nächste Jahr zu begehen. Jedenfalls hat die Erde wieder eine Runde geschafft. Sie flitzt mit gut 100.000 Stundenkilometern um die Sonne, und wir merken es kaum bis gar nicht. Mal ausrechnen, wie viele Kilometer ich in meinem Leben schon um die Sonne zurücklegte… Nein, mache ich jetzt nicht. Mir ist schwindelig genug von den ganzen Zahlen im Leben. Ich fände es gut, wenn wir an Silvester mehr an die Erde dächten und weniger an uns. Statt Abermillionen Euro in den Nachthimmel zu verfeuern, könnte man mal alle Lichter ausschalten und den Sternenhimmel bestaunen – geht natürlich nur, wenn`s nicht bedeckt ist. Also, ich fände das sinniger… Wir schmoren so sehr im eigenen Saft, dass wir gar nicht mitkriegen, wie rätselhaft und unglaublich wunderbar das Weltgefüge ist, dessen Teil wir sind. Wir Menschen hätten die Intelligenz und Einsichtsfähigkeit, aber unsere Ignoranz ist einfach riesen-riesengroß. (Wahrscheinlich werden Intelligenz und Einsichtsfähigkeit des Menschen auch überschätzt.) Aber wurscht. Es ist, wie`s ist. Wir sind Sternenkinder, wir sind unsere eigenen Außerirdischen… Lasst uns zur Abwechslung mal nicht auf uns anstoßen, sondern auf die fantastische Erde! Und wenn wir schon mal dabei sind, auch gleich auf den Mond und die Sonne! Und auf alle unsere Nachbarplaneten! Also, wenn die nicht wären…!
Begrüßen wir die nächste astronomische Umkreisung der Sonne – jeder neue Tag ist ein Geschenk, dem wir nicht gerecht werden.

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