Wer einmal aus dem Blechnapf frißt (359)


Er dreht sich um nach ihr. Er geht einen Schritt auf sie zu. Und plötzlich umfaßt er sie. O Gott, es ist ja die Frau, die Frau, die Frau nach der ich seit Jahren mich gesehnt, es ist das vermißte Glück, die ewig ausgebliebene Erfüllung ... Frau, Weib, Brust ... es ist das Glück, es ist das Glück, es ist das große, große Glück ... Müde zurück ins Zimmer, ins einsame Bett ...
Und er fällt hinab auf sie mit dem Sturm all seiner Küsse. Er betäubt sie mit dem Sturzbach seiner Berührungen, er ist hier, da, dort. Er stammelt Worte dazwischen, abgerissene, sinnlose Worte. "O du, dass ich dich wiederhabe ... ach, du bist mein ... wie ich dich liebhabe ...!"

(aus "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt" von Hans Fallada)

ein literarisches Tagebuch

Kontakt



User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Nur mal so gedacht: Hat...
Nur mal so gedacht: Hat deine letzte Frau mit ihrer...
iGing - 18. Jul, 10:59
Toi toi toi dabei, immer...
Toi toi toi dabei, immer wieder die richtige Person...
rosenherz - 18. Jul, 10:21
Mittwochs-Bitte
Lieber Gott, bitte schicke mir das nächste Mal...
bonanzaMARGOT - 18. Jul. 18, 06:14
ich meinte die inhaltlichen...
ich meinte die inhaltlichen unterschiede. aber egal....
bonanzaMARGOT - 18. Jul, 05:12
Apropos Liebe und Lügen,...
Apropos Liebe und Lügen, möglicherweise interessant...
rosenherz - 18. Jul, 00:14
Nun, ich sehe keinen...
Nun, ich sehe keinen Unterschied in deinem und in meinem...
rosenherz - 17. Jul, 08:11

Archiv

Mai 2012
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 3 
16
17
18
19
20
21
22
 
 
 
 

Neues in boMAs prosaGEDICHTE-Blog

Suche

 

Extras



prosaGEDICHTE (... die Nacht ist gut für die Tinte, der Tag druckt die Seiten ...)

↑ Grab this Headline Animator


Von Nachtwachen und dicken Titten

↑ Grab this Headline Animator



Status

Online seit 3961 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 18. Jul, 10:59