Komm


Ich bin kein Stubenhocker, und doch hocke ich viel in Stuben – zuhause, im Altenheim, in Kneipen.
Kälte, Wind und Regen verabschieden den Sommer. Noch ist die Natur vor meinem Fenster berstend grün. In mir abwartende Unruhe. Wohin geht die Reise des Lebens?

Meine Seele ist aufgefüllt mit Bildern. Immer neue kommen hinzu. Die alten verblassen. Oder sie wechseln in andere Räume. Nur manchmal in der Nacht werden sie wieder lebendig. Die Vergangenheit bekommt ein anderes Gesicht. Die vergessenen Menschen sprechen mit anderen Stimmen. Wenn ich nur an die Herzen der Frauen denke, die ich liebte. Wenn ich an meine Freundschaften denke. Wenn ich an meine Eltern denke. Wenn ich an die Orte denke, die ich bereiste.

Es kommen die Monate der dicken Jacken und Mäntel. Das Lächeln der Sonne wird schmallippig. Die Liebespaare kriegen kalte Nasen. Ich sehe den Hauch ihres Atems. Der Sommer war warm, und doch wärmte er mich nicht. Ich sitze in meiner Stube und verharre in Gedanken. Das Leben ist ein Traum. Nur an einem einzigen Punkt wird es zur Wirklichkeit – Jetzt! Jetzt, immer jetzt.
Ich schenke mir ein Glas Sehnsucht ein. Und warte.

ein literarisches Tagebuch

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