Der Dschungel vor meinem Fenster







Seit gestern Mittag regnet es in einer Tour. Bei gerade mal 10°C Außentemperatur. Pfingsten fiel regelrecht ins Wasser. Das Grün wuchs bei dem vielen Regen in der letzten Zeit vor meinem Fenster zu einem undurchdringlichen Blätterwald heran. Es ist so düster, dass ich tagsüber in der Wohnung Licht brauche. Immer wieder blicke ich von meinem Schreibtischplatz wie konsterniert hinaus auf das Blätter-Universum. Es gleicht einem Urwald oder Dschungel. In der Hauptsache ist es ein alter Baumriese, der das Blickfeld ausfüllt. In seinem Ast- und Blattwirrwarr glaube ich manchmal Gesichter und Figuren zu erkennen (– ich meine nicht den TV-Bildschirm, der sich in der Fensterscheibe spiegelt.)
Einfach irre, wie sich die Natur in den letzten Wochen wandelte, als wäre ein Riesentopf voll grüner Farbe über die Wiesen, Wälder und Gärten geschüttet worden. Dazwischen bunte Farbsprenkel. Ich muss an impressionistische Gemälde denken. Als Kind hätte ich mir Tarzan in der Baumkrone vorgestellt. Heute betören mich vor allem die Kraft der Natur, das Wunderwerk direkt vor meiner Nase, ein Bild, an dem ich mich gar nicht sattsehen kann, - eine schiere Lust für die Phantasie!

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