TV-Tipp:

"Misery", 22 Uhr 45, SWR/SR
Lange-Weile - 07. Okt. 12, 16:09

Stephen King

in seinem Buch schrieb er über seine Alkoholsucht. Mit gebrochnenen Knochen, gefesselt ans Bett und verschlossener Tür musste er auf dem letzten, alles entscheidenen Schlag warten. Unter den Bedingungen Hilfe von außen nahezu unmöglich.

Komischer Weise hab ich den Film nur ab der Mitter her gesehen und am Ende schloss ich nicht nur einmal die Augen....echt gruselig

Ich sollte erst das Buch lesen.. King ist ja der Meister des langsamen Spannungsaufbaus und beginnt immer erst mal ganz gemütlich mit seiner Geschichte und am Ende raubt sie einem fast den Atem ;-)

LG LaWe


bonanzaMARGOT - 07. Okt. 12, 16:14

dieser film läßt eine menge interpretationsspielraum.
Lange-Weile - 07. Okt. 12, 16:42

Transfomiert

Hallo Bo,.

Stephan King zeiget seinen Lesern den Hintergedanken seines Buches selber auf. "Shining" gehört auch zu den Büchern, in denen er sich mit seinem Alkoholismus auseinander setzt. Damals hatte er Angst, er würde seine Kreativität verliere, würde er nicht mehr trinken. Heut zeigt sich, er ist der produktivtse und erfolgreichste Buchautor und dass auch ohne Alkohol.

Der Film "Das unsichtbare Fenster" ist eine Auseinandesetzung mit seiner Schreibblockade. Genial, wie der Mann sich mit der Kraft seiner Fähigkeiteen selber durch die tiefen Täler des Lebens tragen kann und sie dann am Ende in bare Münze umwandeln kann.

Ich denke..er kann den Menschen tiefer in die Augen schauen, als wir uns es vorstellen konnen und was er sieht, sind Abgründe, mehr als genug. ;-)

LG LaWe

bonanzaMARGOT - 07. Okt. 12, 16:56

tut mir leid, ich lese lieber knut hamsun als stephen king, lawe.
nun repetiere ich hier aber deswegen nicht knut hamsuns werke.
guten horror mag ich - egal von stephen king oder ... schnatzelbutz.
noch lieber mag ich menschen wie knut hamsun und eine reihe anderer, die ... mit eigener psychologie und sprachkunst ihre weltsicht schilderten.
na ja, sprachlich besser als stephen king zu sein, ist ja kein großes kunststück.
aber klar. ich achte ihn trotzdem.
vor allem weil ich selbst nur mittelmäßig bin.
und da sucht man sich halt neben der sprache als instrument andere gebilde bzw. injektionsspritzen für die köpfe der menschen.
nehmen wir mal goebbels.
der war ein arschloch, wie ich kein größeres kenne. trotz hinkefuß.
aber er konnte etwas, was nur wenige können.
scheiße. er konnte etwas, was ich nicht kann.

ein literarisches Tagebuch

boma hoerbar

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