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    <title>Von Nachtwachen und dicken Titten : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>bonanzaMARGOT</dc:publisher>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
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    <title>Von Nachtwachen und dicken Titten</title>
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  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/5079809/">
    <title>Der Anschiss</title>
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    <description>Die Oberschwester schaute von ihrem PC plötzlich zu mir herüber und erhob ihre raue Stimme:&lt;br /&gt;
&quot;Felix, was meintest du eigentlich, als du zu L. sagtest: Sollen die erstmal ihre Arbeit gescheit machen, dann mache ich auch gute Arbeit?&quot; Ihr schmaler Blick traf meinen feierabendmüden Geist wie eine Sense. Es haute mich fast vom Stuhl. Tatsächlich hatte ich mich etwas verärgert gegenüber dem Stationsleiter L. wegen einer Dienstanweisung geäußert, die mir ohne weitere Erläuterung bei meinem Dienstantritt nach meinem Urlaub vorgelegt wurde. Den genauen Wortlaut meiner Schimpfe wusste ich selbst nicht mehr. Ich meinte, dass &quot;die&quot;, also unsere Chefs, doch erstmal ihre Arbeit gut machen sollten, dann könnten sie auch erwarten, dass ich bzw. wir unsere Arbeit gut machten. Ich ahnte nicht, dass Stationsleiter L. brühwarm meine Worte an die Oberschwester weitergeben würde. Eigentlich hatten wir bis dato ein gutes Arbeitsverhältnis. Und ihn meinte ich schließlich nicht. &lt;br /&gt;
Natürlich würde ich die Dienstanweisung akzeptieren, verteidigte ich mich und versuchte die Situation meines Ärgernisses zu erklären - dass ich niemanden persönlich damit angreifen wollte und lediglich irriert über die Art und Weise war, wie mir die Dienstanweisung vorgelegt wurde. Die Oberschwester giftete indessen weiter: &quot;Ich kann ein solches Verhalten nicht mehr dulden. Ich werde das zu Protokoll nehmen, und du kannst dich bei der nächsten Nachtwachensitzung rechtfertigen.&quot; Meine Nachtwachenkollegin war inzwischen kleinlaut aus dem Dienstzimmer geschlichen. Zurück blieben meine Chefin, eine Kollegin vom Tagdienst und ich. Die Kollegin fungierte als Zeugin für die Oberschwester. Wir diskutierten noch ein paar Minuten herum, in denen ich meinen müden Geist anstrengte, hinter den Sinn der morgendlichen Zurechtweisung zu kommen. Ich war mir keines wirklichen Vergehens bewusst. Sie dagegen geiferte in gewohnter Manier, dass sie andere Seiten aufziehen würde, vor allem dem Nachtdienst gegenüber; und sie sei froh darüber, dass ihr Stationsleiter L. meinen Ausspruch übermittelte ... mir rauschten die Ohren - wahrscheinlich stieg mein Blutdruck über 200.&lt;br /&gt;
Stocksteif verabschiedeten wir uns - noch ein kurzer Blick in ihre wässrigen Augenschlitze. &lt;br /&gt;
Ich war derart in Gedanken wegen dieses Vorfalls, dass ich am Ausgang vergaß abzustechen. Ich werde wohl ein Formblatt über meine Dienstzeit ausfüllen müssen. Als Begründung könnte ich schreiben: &quot;Nach Kritikgespräch mit der Oberschwester kopflos das Altenheim verlassen und vergessen abzustechen - darum Rhythmusfehler.&quot; Das Formular werde ich zusammen mit der unterschriebenen Dienstanweisung in ihren Briefkasten werfen. Mal sehen, wie ich Stationsleiter L. das nächste Mal begegne.  Die Angelegenheit bescherte mir einen schlaflosen Tag.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/topics/Nach+der+Nachtwache+ist+vor+der+Nachtwache&quot;&gt;Nach der Nachtwache ist vor der Nachtwache&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-23T16:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/4608605/">
    <title>Zu den Rubriken</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/4608605/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;A wie Anfang:&lt;/b&gt; Blogentstehung und Erläuterungen&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4256898/&quot;&gt;Eröffnung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Als Gebüsche noch Gebüsche waren:&lt;/b&gt; Aufgewärmte Erinnerungen&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4795511/&quot;&gt;Mit Tibor in den Dschungel der Vergangenheit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4580136/&quot;&gt;IV - Pubertät&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4498341/&quot;&gt;Warum ich glaube, dass es ein realexistierendes Spießertum gibt ...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4446913/&quot;&gt;III - first cut was the deepest&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4378734/&quot;&gt;II - Die Summe ist mehr als ihre Einzelteile&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4344510/&quot;&gt;I - Mutter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4319503/&quot;&gt;Einschulung mit Zuckertüte&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Altenpflege im Bild:&lt;/b&gt; Bilder von typischen Objekten in der Altenpflege und anderes&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4708278/&quot;&gt;Der Lifter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4538927/&quot;&gt;Der Bettgalgen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4446512/&quot;&gt;So, muß mal wieder einkaufen (Rollator)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4333719/&quot;&gt;Die Nierenschale&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4313306/&quot;&gt;Der Toilettenstuhl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4288054/&quot;&gt;Hellblauer Montag (Urinflasche)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4263364/&quot;&gt;Vom Dachboden geholt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4262007/&quot;&gt;Atmosphärisch (Bettpfanne)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;boMAs Gedichte und Texte:&lt;/b&gt; bonanzaMARGOT schreibt (siehe auch das Blog &quot;prosaGEDICHTE&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4780169/&quot;&gt;Die Fremde in Zimmer 103&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4564109/&quot;&gt;In der Mottenkiste des www&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4513234/&quot;&gt;das imperium schlägt zurück&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4438516/&quot;&gt;aspekt der sinnlosigkeit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4348922/&quot;&gt;Fliegende Puffs und schwimmende Altenheime&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4331537/&quot;&gt;fällige retrospektive&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4305851/&quot;&gt;der gerontogiurg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4300055/&quot;&gt;ahab&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4260982/&quot;&gt;Dear Doc&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4259475/&quot;&gt;... ein mensch ist gestorben&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4257077/&quot;&gt;Zur Eröffnung schenkte mir boMA ein Gedicht (Nachtwache)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dicke Titten:&lt;/b&gt; Das pralle Leben in Wort und Bild, (Komisches)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/5073107/&quot;&gt;Malerischer Jupiter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4892487/&quot;&gt;FSFG&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4856166/&quot;&gt;Was ist uns die Freiheit wert? - Olympia 2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4729447/&quot;&gt;Ja, ich weiß, aber wenn mir doch nichts besseres einfällt &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4623579/&quot;&gt;Vier Goldbuben auf einen Blick&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4577545/&quot;&gt;Dicke Lippen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4550739/&quot;&gt;Die Versuchung des heiligen Antonius&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4537687/&quot;&gt;Der Verdacht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4403394/&quot;&gt;Mandalas&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4389671/&quot;&gt;Der Pyramidenbusen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4355274/&quot;&gt;Hypnosetitten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4295968/&quot;&gt;Uschi vorm Waschbecken&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4269800/&quot;&gt;Der Kilimandscharo von oben ...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4259058/&quot;&gt;Beim Surfen entdeckt (4 sexy Affen)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Arschwischmaschine hat frei:&lt;/b&gt; Gedanken und Unternehmungen in den Tagen zwichen den Nachtwachenblöcken&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/5057932/&quot;&gt;Gong - zur letzten Urlaubswoche&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/&quot;&gt;Das Halbfinale&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/5004806/&quot;&gt;Deutschland - Portugal, getränkt mit Ahnungslosigkeit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4988628/&quot;&gt;Deutschland - Kroatien&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4944671/&quot;&gt;Wurmige Lyrik&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4910970/&quot;&gt;Wieso wird &quot;genausogut&quot; auseinander geschrieben, verdammtnochmal?!?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4859264/&quot;&gt;Ich träume, mein Wach-Sein ist eine Illusion&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4844195/&quot;&gt;Bilde neue Worte aus: Freiheit, Toleranz, Anarchie und Glück&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4823207/&quot;&gt;Heute Morgen ging die Welt unter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4751167/&quot;&gt;... doch es sieht nicht nach Regen aus&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4730991/&quot;&gt;Himmel, Arsch und Zwirn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4682724/&quot;&gt;Mein Herz schlägt am Fenster&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4658490/&quot;&gt;Der Traum von der fliegenden Schuhschachtel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4652408/&quot;&gt;Altenheime - Lügengebäude&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4595418/&quot;&gt;TOO OLD TO ROCK `N` ROLL: TOO YOUNG TO DIE&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4547722/&quot;&gt;Vorprogrammierte Altersarmut&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4461918/&quot;&gt;Im Irrsinn liegt das Gold&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4456945/&quot;&gt;Fragestunde&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4443306/&quot;&gt;Der nächste, der mir am Telefon was verkaufen will, den kille ich!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4438046/&quot;&gt;Glaubst du an Gott?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4429656/&quot;&gt;Analski&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4429301/&quot;&gt;Am Ende Krautwickel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4397072/&quot;&gt;Die Frauen dürfen 2011 vor der eigenen Haustür kicken!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4387299/&quot;&gt;Wenn das Leben nur noch eine Denkbumsgeschichte ist&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4382799/&quot;&gt;Neben der Arschwischmaschine&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4375924/&quot;&gt;Komposition: Fast Zuhause&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4375198/&quot;&gt;Schlaflos&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4364193/&quot;&gt;Urlauburlauburlaub ...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4362699/&quot;&gt;Wow, Jasmin Tabatabai finde ich geil!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4359318/&quot;&gt;Deutschland - Tschechien&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4340806/&quot;&gt;Ein wonniger Donnerstag&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4337670/&quot;&gt;Die Treppe runter gefallen?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4323128/&quot;&gt;Lou Reed&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4322393/&quot;&gt;Eine alte Liebe neu entdeckt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4319276/&quot;&gt;Fußmut&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4315260/&quot;&gt;Die Horrorkneipe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4308439/&quot;&gt;Die Arschwischmaschine hat frei&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4295609/&quot;&gt;Wirkliche Träume und erträumte Realitäten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4292136/&quot;&gt;Was sind Geranien?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4269710/&quot;&gt;Ich träume von Urlaub am Kilimandscharo&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4266352/&quot;&gt;Hanglage&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4263781/&quot;&gt;Mein Wort zum Sonntag&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4261932/&quot;&gt;Ein schöner neuer Tag, völlig zwanglos&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4259321/&quot;&gt;Was anfangen mit der ganzen Zeit?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nach der Nachtwache ist vor der Nachtwache:&lt;/b&gt; Über und um die Nachtdienste&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/5079809/&quot;&gt;Der Anschiss&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/5072909/&quot;&gt;Die Trauminsel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/&quot;&gt;Frage&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4932271/&quot;&gt;Zu spät&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4901834/&quot;&gt;Wer pflegt meine Eltern?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4892307/&quot;&gt;Rennen, Windeln und Romantik&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4877482/&quot;&gt;Frühlingserwachen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4767152/&quot;&gt;Die Arschwischmaschine macht sich Gedanken über Politik&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4699488/&quot;&gt;Müde&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4671500/&quot;&gt;Sonne, Staub und Lethargie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4641070/&quot;&gt;Die Suche nach Trost&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4573691/&quot;&gt;Silvestergedanken&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4570482/&quot;&gt;Tod und Sterben&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4544621/&quot;&gt;Es weihnachtet&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4522401/&quot;&gt;Verlorenheit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4518432/&quot;&gt;Gewalt in Altenheimen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4475113/&quot;&gt;Kurz davor - ein Telegramm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4351993/&quot;&gt;Waschen in der Nacht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4346920/&quot;&gt;Letzte Reisen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4327511/&quot;&gt;Zombies im Altenheim&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4325538/&quot;&gt;Bevor&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4307152/&quot;&gt;Lebenserhaltung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4305582/&quot;&gt;Der Schreihals aus Zi 317&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4303458/&quot;&gt;Ich bin gefrustet, denn ...&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4297673/&quot;&gt;Der Neuzugang (3)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4287980/&quot;&gt;Der Neuzugang (2)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4285562/&quot;&gt;Von gestohlenen Tagen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4283867/&quot;&gt;(Hübsche Frauen in der Altenpflege)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4281567/&quot;&gt;Der Neuzugang (1)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4277671/&quot;&gt;Nach der Nachtwache ist vor der Nachtwache&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was ich lese:&lt;/b&gt; Ich zitiere aus den Büchern, die ich gerade lese&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/5053736/&quot;&gt;Lew Kopelew &quot;Aufbewahren für alle Zeit&quot; (18. Nach dem Sieg)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4869108/&quot;&gt;Lew Kopelew &quot;Aufbewahren für alle Zeit&quot; (Grausame Feiglinge)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4827151/&quot;&gt;Über die Grenzen der Vernunft (Friedrich Schiller)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4736274/&quot;&gt;Was ist Aufklärung? (Immanuel Kant - 1)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4691384/&quot;&gt;Dieter Hildebrandt &quot;Nie wieder achtzig!&quot;, 50 plus Feierabend&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4608521/&quot;&gt;Dieter Hildebrandt &quot;Nie wieder achtzig!&quot;, Geschlossene Gesellschaft&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4509258/&quot;&gt;Dieter Hildebrandt &quot;Nie wieder achtzig!&quot;, Es kommen immer mehr alte Menschen auf die Welt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4432325/&quot;&gt;Eduard Limonow &quot;Fuck off Amerika&quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4405974/&quot;&gt;Aldous Huxley &quot;Schöne neue Welt&quot; - ausgelesen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4389271/&quot;&gt;Aldous Huxley &quot;Schöne neue Welt&quot; lädt in den letzten Kapiteln noch mal durch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4312738/&quot;&gt;Romano Guardini &quot;Vom Sinn der Schwermut&quot; (Für die alte Säckin)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4287869/&quot;&gt;Aldous Huxley &quot;Schöne neue Welt&quot;, Ende 4. Kapitel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4277713/&quot;&gt;Aldous Huxley &quot;Schöne neue Welt&quot;, 3. Kapitel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4269358/&quot;&gt;Aldous Huxley &quot;Schöne neue Welt&quot;, Ende 2. Kapitel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4264020/&quot;&gt;Memplex (Zur memetischen Theorie von Susan Blackmore)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/stories/4263288/&quot;&gt;Aldous Huxley &quot;Schöne neue Welt&quot;, Ende 1. Kapitel&lt;/a&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/topics/Zu+den+Rubriken+%28Inhalts%C3%BCbersicht+-+verlinkt%29&quot;&gt;Zu den Rubriken (Inhaltsübersicht - verlinkt)&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-12T09:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/5073107/">
    <title>Malerischer Jupiter</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5073107/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;jupiter&quot; width=&quot;292&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/abendGLUECK/images/jupiter.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hubble sei Dank!</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/topics/Dicke+Titten&quot;&gt;Dicke Titten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-21T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/5072909/">
    <title>Die Trauminsel</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5072909/</link>
    <description>Heute morgen, als ich aufwachte, lief im TV eine Doku über eine Trauminsel - North Island liegt in den Seychellen - eine Urlaubsinsel für VIPS und Superreiche. Wie schön die Menschen dort leben - paradiesisch, ohne Verkehr, ohne Lärm, unter Kokospalmen, am weißen Sandstrand, in der Nachbarschaft lediglich ein Paar kopulierende Riesenschildkröten. Den reichen Gästen liest ein persönlicher Butler, der rund um die Uhr zur Verfügung steht,  jeden Wunsch von den Lippen ab. Währenddessen werden Technik und Logistik im Verborgenen abgewickelt; das Ambiente der Inselbehausungen ist der natürlichen Landschaft angepasst; das ca. 100köpfige Personal wohnt in einem Dorf in der Inselmitte. &lt;br /&gt;
Für gestresste Manager, Politiker, Schauspieler, Popstars der ideale Ort, um in der Natur bei höchstem Lebensstandard anonym zu relaxen mit dem sinnlichen Erlebnis von Meer, Wind und Sonne vor der Terrasse sowie einer intakten Inselökologie. Selbst das Personal scheint zufrieden und in völliger Harmonie zu leben - lediglich die Einsamkeit, das Leben weg von der Familie, macht einigen zu schaffen. &lt;br /&gt;
Ich stelle mir vor, wie ich auf dieser Insel als Dichter und Künstler lebe. Nach dem Luxus hätte ich kein Verlangen. Ich würde bei dem Personal wohnen, einige kleinen Arbeiten übernehmen und in meiner Freizeit schwimmen, schnorcheln, schreiben oder malen. An einem solchen Ort würde ich die Zeit vergessen, ich wäre frei wie die Natur und würde mir vorstellen, so alt wie die Riesenschildkröten zu werden - der Pascha unter ihnen ist 150 Jahre alt.&lt;br /&gt;
Die Bilder von der Insel zerren an meinem Herz. Schöne Träume können weh tun. Im Dokumentationskanal diskutierte man inzwischen über das Für und Wider des Autos in unserer Gesellschaft und über die tragischen Schicksale von Eigenheimbesitzern vor und nach der Pleite. Ich nippe am Morgenkaffee und schiebe die Gedanken an den bevorstehenden Nachtdienst möglichst weit von mir. Es ist vertrackt - beinahe unerträglich, dass es etwas wunderschönes wie North Island gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.north-island.com/&quot;&gt;http://www.north-island.com/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/topics/Nach+der+Nachtwache+ist+vor+der+Nachtwache&quot;&gt;Nach der Nachtwache ist vor der Nachtwache&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-21T09:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/5057932/">
    <title>Gong - zur letzten Urlaubswoche</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5057932/</link>
    <description>Mit Erschrecken stelle ich fest, dass meine letzte Urlaubswoche beginnt.&lt;br /&gt;
Alles in allem verlebte ich kurzweilige Tage. Nicht alles war Gold, aber einiges wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Manches erscheint mir bereits weit weg, so dass ich mich frage, ob ich es wirklich erlebte oder nur träumte. Vieles auf meiner Fahrradreise passierte wie im Tagtraum. Ich fuhr wie durch einen Tunnel, um mich herum ein riesiges 3D-Kino. Ich schummelte mich über die Wege und Straßen, als gäbe es mich nicht. Das dachte ich wirklich zwischendurch, wenn ich alleine Kilometer um Kilometer in die Pedalen trat. Das Universum existierte lediglich in meinem Kopf. Ich hatte beinahe autistische Anwandlungen. Es war derart intensiv, dass sich mein Geist vielleicht auf diese Weise schützte.&lt;br /&gt;
Warum verrinnt die Zeit nur so schnell? Nichts kann man festhalten. Immer der Blick nach Vorne.&lt;br /&gt;
Am schlimmsten waren die trüben Tage. Wenn ich dann noch die Orientierung verlor, wurde die Welt zu einem riesengroßen Irrgarten, in dem ich alleine und von Gott verlassen herumirrte. Da wurden ein paar Sonnenstrahlen zum schönsten Trost. Schließlich fand ich auch den Weg immer. &lt;br /&gt;
Und manche Tage waren unbeschreiblich schön. Mir fehlen die Worte, darüber zu erzählen. Alles war in wunderbares Licht getaucht und verwandelte sich vor meinen Augen gleichsam zu Gold. Ich war vor Glück ganz aufgeregt - jetzt nur nicht auf eine Straße und sich die Stimmung vom Auto- und Lastverkehr vermiesen lassen! &lt;br /&gt;
Wieder entdeckte ich viele schöne Orte und Landschaften Deutschlands. Die hässlichen Seiten einer überindustrialisierten Gesellschaft zeigten sich natürlich auch viel zu oft. Wir leben in einer Autowelt. Straßen durchschneiden brutal die Landschaften, und ich hatte stundenlang das Verkehrsgebrumme in den Ohren. Auf stark befahrenen Straßen fühlte ich mich ohnmächtig, förmlich erdrückt von der Blechlawine, die an mir vorbeirauschte. Es war teilweise sehr beängstigend. Haben wir uns an das alles bereits zu sehr gewöhnt?&lt;br /&gt;
Die Anspannung löste sich auf den Radwanderwegen, die ich immer wieder suchte.&lt;br /&gt;
Ich lächele für mich in Gedanken an meine Reise. Es war schön ... und ich blieb heil.&lt;br /&gt;
Ein freundlicher Montagmorgen läutet meine letzte Urlaubswoche ein. Bevor ich anfange darüber Trübsal zu blasen, schwinge ich mich lieber auf mein Bike und drehe eine Runde.  Arrivederci, Freunde!</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/topics/Die+Arschwischmaschine+hat+frei&quot;&gt;Die Arschwischmaschine hat frei&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-14T08:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/#5056842">
    <title>klar bin ich ein preuße!</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/#5056842</link>
    <description>ein waschechter, wenn man das bißchen polenblut herausgewaschen hat ..., aber wer ist heute schon noch rein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
cordoba? was ist das? ein griechischer sportwagen? oder eine insel? oder ist das eine neuer mond vom jupiter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 war ich 16 und ... tja. ich war halt 16, mein gott, jeder ist mal 16, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die österreicher haben jedenfalls den ball nicht erfunden. bei österreich denke ich an ... wiener schnitzel. bestimmt, wenn es einen sport gäbe, des fussballs ähnlich, aber mit einem sportgerät gespielt, das aussähe wie ein wiener schnitzel - ja, dann wäre österreich vielleicht tatsächlich zumindest darin international eine größe.&lt;br /&gt;
ich habe gar nichts gegen österreich. österreich ist ein land ohne küste aber mit einer menge berge. österreich hat innsbruck, wien und salzburg und noch einige andere dörfer. österreich hat falco und ambros - hatte ...&lt;br /&gt;
wahrscheinlich fallen die schatten der österreicher alpen zu lang aus, so dass man nichts wirklich bedeutendes erkennen kann ...&lt;br /&gt;
hoppla - mozart!&lt;br /&gt;
wie konnte ich diesen kleinen klaviererotiker vergessen?&lt;br /&gt;
doch wie ging man damals mit mozart um?&lt;br /&gt;
eine schande!!&lt;br /&gt;
realy!&lt;br /&gt;
da haben sie mal ein geniales kind in ihren reihen und behandeln es wie den letzten dreck.&lt;br /&gt;
gut, schnee von gestern. künstler werden selten von der zeit akzeptiert, in der sie leben. &lt;br /&gt;
genaugenommen ist es der tod eines künstlers, wenn er von den eigenen landsleuen  angenommen wird.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-13T15:45:16Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/#5056808">
    <title>Ähhhm....</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/#5056808</link>
    <description>... was war noch mal mein Anliegen? Hatte ich eins? &lt;br /&gt;
Oh ja, richtig: Cordoba 1978 ;-).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Habsburger sind doch gemeinsame Geschichte. Außer natürlich, du betrachtest dich als einen Preußen.</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 virago</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-13T15:25:42Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/#5056780">
    <title>ich sollte den schweizer</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/#5056780</link>
    <description>mit meinen rudimenten französicher kenntnisse, äh französischkenntnisse, ne, tut mir leid, also beeindrucken, das wäre doch schwachsinniger gewesen als einen goldfisch in einem weinglas schwimmen zu lassen, womöglich noch ein leeres.&lt;br /&gt;
die schweizer können mir allesamt den buckel runterrutschen. ich habe einen breiten. und danach sollen sie sich im gotthard-tunnel einschließen - selten sah ich ein volk, das derart von sich eingenommen ist und dabei absolut keine echte idee von seiner identität hat.&lt;br /&gt;
okay, das liegt wahrscheinlich daran, dass ich in letzterer zeit mehr in der schweiz war und weniger in frankreich, italien, holland ... und in vielen ländern noch gar nicht. das deutsche identitätsproblem wurde ja von hitler aufgeblasen und implodierte schließlich nach dem verlorenen krieg zu einem krümel armseligen, heuchlerischen, schleimigen bewußtseins. da ist es noch heute. ein paar blöde schwenken inzwischen fahnen. ich denke mir: prima, so kann man sich auch outen. eigentlich wollte ich gar nicht wissen, dass es so viele blöde unter den deutschen gibt.&lt;br /&gt;
das nächste mal kaufe ich mir auch eine deutschlandfahne. wozu sich noch tarnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
virago, tut mir leid, was war nochmal dein anliegen? du bist österreicherin. habsburg also. wie kann man eine nation österreich nennen? ätzend. weißt du es?</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-13T15:03:50Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/#5056636">
    <title>Eigentlich</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/#5056636</link>
    <description>meine ich: Du hättest mit dem Schweizer Französisch sprechen oder es zumindest versuchen können, damit er sich nicht mit Deutsch plagen muss - vermutlich konnte der auch nicht gut Französisch und dann hättet ihr euch beide gleich geplagt ;-). Für Schweizer ist Hochdeutsch doch eine Fremdsprache! (Hat mir mal ein Schweizer gesagt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tor auf französisch? Keine Ahnung... porte? Nein, Blödsinn, das heißt ja Tür. Portal? &lt;i&gt;Nous n&apos; avons pas tiré un portal parce que le baton etait dans le chemin ...&lt;/i&gt; *gg*</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 virago</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-13T13:46:44Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/5053736/">
    <title>Lew Kopelew &quot;Aufbewahren für alle Zeit&quot;</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5053736/</link>
    <description>Aus:&lt;b&gt; 18. Nach dem Sieg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber morgens beim Aufwachen repetierte ich auswendig das Vaterunser lateinisch, russisch und deutsch. Ich war betrübt, wenn ich steckenblieb, ein Wort vergessen hatte - das bedeutete: mein Gedächtnis ist schwach geworden. Wenn ich aber alles ohne Stocken schaffte, freute ich mich und wiederholte noch und noch: &quot;... und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel.&quot;&lt;br /&gt;
Russisch heißt es von dem &quot;Arglistigen&quot;. Ich dachte darüber nach, warum das Lateinische von &quot;malo&quot; spricht, das Deutsche vom &quot;Übel&quot; und das Russische vom &quot;Arglistigen&quot;; ich fand dafür allerlei sozialhistorische Deutungen und überlegte, man müsse ein Buch über die Eigenarten in der Entwicklung der russischen Moralphilosophie schreiben. Aus meinen Gefägnisreflexionen über ein katholisches Brevier entstand viele Jahre später ein Begriff, eine Vorstellung: in der russischen Sprache und in der russischen Kunst ist das Gewissen nicht nur eine sittliche, moralische, sondern auch eine selbständige ästhetische Kategorie. Noch später erklärte ich gerade damit die organische Nähe des deutschen Katholiken Heinrich Böll zu unseren Lesern, zu den Traditionen unseres Schaffens und unserer Literaturrezeption.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/topics/Was+ich+lese&quot;&gt;Was ich lese&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-11T16:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/#5050295">
    <title>virago,</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/#5050295</link>
    <description>du meinst, ich hätte so machen sollen, als ob ich französisch rede? mit meinem schulfranzösisch kann ich bestenfalls noch ratebrechen.  das reicht zur steinzeit-kommunikation: &quot;tor!&quot;, &quot;au! weh!&quot; (was heißt auf französisch &quot;tor&quot;?)&lt;br /&gt;
da mime ich doch besser einen engländer: &quot;fuck, fuck!&quot;, &quot;fucking fuck!&quot;, &quot;fucking goal!&quot;</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-10T07:46:08Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/#5049106">
    <title>wir wurden nicht bösartig zueinander,</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/#5049106</link>
    <description>so war es nicht, aber ich kann in meinen kurzen texten schließlich nicht die ganze differenziertheit einer kommunikation darstellen. ich würde es als halb-derbe andeutungen bezeichnen, aus denen ich mich etwas larmoyant - und im richtigen moment souverän - herauswand.  ich hatte nichts von diesen kappen zu befürchten. schließlich befand ich mich nicht in sachsen.&lt;br /&gt;
allerdings war ich kaputt von ca. 100 km fahrt, war verbrannt von der sonne, hatte bereits 8-10 bier unterwegs getrunken ... hatte in die scheiß berge fahren müssen wegen der rhein-verschlingungen ... kurz gesagt, ich war einfach froh, dass ich mein zelt aufgestellt hatte ... erwartete das endspiel ... sozusagen als betthupferl.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-09T17:31:40Z</dc:date>
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    <title>Tja... sei halt kein Deutscher. Oder lerne wenigstens Schwyzerdütsch, wenn du schon...</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/#5049034</link>
    <description>Tja... sei halt kein Deutscher. Oder lerne wenigstens Schwyzerdütsch, wenn du schon deinen Geburtsfehler nicht korrigieren kannst. Wirklich, wie taktlos von dir, während eines EM-Finales mit einem Schweizer hochdeutsch zu sprechen! Hättest du nicht auf Französisch ausweichen können? ;-)</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 virago</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-09T16:57:08Z</dc:date>
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    <title>Das Finale</title>
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    <description>bekam ich irgendwo zwischen Schaffhausen und Basel mit. Ich wußte nicht, auf welcher Seite ich eigentlich mein Zelt aufschlug. Die Campingplatzmutter sah wie eine Spanierin aus, und die Typen, die sich neben mich setzten, redeten Schwitzerdütsch, dabei waren wir auf der deutschen Seite. Ich fragte sogar nochmal nach, denn ich hatte an dem Tag meiner Fahrradreise bestimmt ein dutzend Mal die Grenze zwischen Schweiz und Deutschland überquert. Mir war also ganz schön schwindlig - nicht nur von der Hitze und dem Bier. Am Ende orientierte ich mich am Zahlungsmittel. Ich mußte in Deutschland sein, wenn ich mit Euro bezahlte.  Warum wurde ich aber dann auf einem deutschen Campingplatz  von einem Schweizer blöde angemacht?  &quot;Warum ich so hochdeutsch spreche?&quot; &quot;Ich dachte nur, dass man mich am Besten verstehe, wenn ich hochdeutsch spreche&quot;, sagte ich, &quot;außerdem könne ich gar nicht anders ...&quot; Ich merkte sogleich, dass es zu sehr ins Detail gehen würde, wenn ich erklärte, warum ich für seine Ohren zu hochdeutsch spreche ... und ich ihn in seinem Dialekt nur schwer verstehe. Ja ja, auch ich bin lernfähig. Aber warum soll nur ich lernfähig sein? &lt;br /&gt;
Ich lese eben hauptsächlich Schriftdeutsch, und so spreche ich - das ist doch geradlinig, oder?&lt;br /&gt;
Das Spiel hatte längst angefangen, und statt eines Pflaumenkuchens, der mir von der Wirtin empfohlen wurde, hatte ich eine Wurst mit Kartoffelsalat durchgesetzt.  Noch stand es Unentschieden in dem Finale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest läßt sich schnell erzählen: Nachdem ich gesättigt war, fiel das 1 : 0 für Spanien. Scheinbar gab es um mich herum nur Schweizer und Spanier, die sich nicht trauten, sich wirklich darüber zu freuen, dass die deutsche Mannschaft zurücklag. Für mich war es gelaufen ... an diesem Ort ... und überhaupt. Ich verdaute die Riesenwurst in meinem Magen und erwartete den nächsten Morgen, um nach Basel aufzubrechen.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-09T16:12:10Z</dc:date>
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    <title>Das Finale fand ich spannender. Gut, dass die Spanier nicht so defensiv spielen wie...</title>
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    <description>Das Finale fand ich spannender. Gut, dass die Spanier nicht so defensiv spielen wie die Italiener. Erst in den letzten Minuten wurde es langweilig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Halbfinale war das Gewitter spannender.</description>
    <dc:creator>virago</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 virago</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-09T14:43:13Z</dc:date>
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    <title>Das Halbfinale</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5048337/</link>
    <description>Das Halbfinale schaute ich auf einem Campingplatz am Bodensee zwischen Friedrichshafen und Lindau, d.h., es nannte sich Freizeitpark und war gleich mal 3 Euro teurer als normal. An der Rezeption standen drei Typen, die wie Wachleute aussahen - fehlte nur noch der Schlagstock am Gürtel - jedenfalls gaben sie sich derart.  Das Bier musste ich mir vorher im Supermarkt des drei Kilometer entfernten Dorfes kaufen. War ja kein Problem an sich. Ich bin flexibel. Vom Zeltplatz zu den Waschräumen waren es gut 200 Meter Weges - was auch kein Problem war - 1. habe ich eine trainierte Blase, 2. war ich mit dem Fahrrad unterwegs. Außerdem pinkele ich nachts dann einfach auf den Boden, geschützt vom Zelt. Also alles kein Problem. Am Supermarkt des Freizeitparks, der aber leider geschlossen war, hatten sie einen großen Fernseher installiert. Dort saßen wir, es werden mit der Zeit doch um die zweihundert Menschen gewesen sein, und gafften auf den &quot;kleinen&quot; Bildschirm. Solidarisch rutschten wir zusammen. Einige brachten eigene Stühle mit, fast alle hatten ihre &quot;Grundverpflegung&quot; mitgebracht. &lt;br /&gt;
Neben mir saß eine Österreicherin, um die Fünfzig, schätze ich; sie zog mich wegen meines Getränkereservoirs auf. Dabei war das nur ein Sixpack. Da ich bereits eine dreiviertel Stunde vor Spielbeginn Platz genommen hatte, war es bereits zur Halbzeit ausgetrunken. Ich gab mir echt Mühe, langsam zu trinken. Umso erstaunter darauf die Österreicherin, als ich einen Liter Rotwein hervorzauberte.  Ausserdem österreichischer. &quot;Das ist ein guter&quot;, meinte sie. Yeah, Gott sei Dank, kam es nicht zur Verlängerung und zum Elfmeterschießen. Ich wäre auf dem Trockenen gesessen.&lt;br /&gt;
Ich glaube, wir spielten gegen die Türken. Nicht wir - was rede ich - die Deutschen - nicht die Deutschen, was rede ich - die deutsche Nationalmannschaft ... Glücklicherweise gewannen wir (nicht wir - was rede ich - die Deutschen - etc.); glücklicherweise fing es erst nach dem Spiel an zu regnen, denn wir saßen alle im Freien. Nicht vorstellbar, wenn nach dem zwischenzeitlichen Bildausfall noch der absolute Regenausfall hinzugekommen wäre auf diesem Luxus-Campinplatz, in diesem super Freizeitpark mit den freundlichen Wachsoldaten an der Rezeption.&lt;br /&gt;
Die &quot;Deutschen&quot; gewannen das Halbfinale, und ich wunderte mich über mich, dass ich mich darüber gar nicht recht freuen konnte - natürlich schrie ich &quot;Ach!&quot; und &quot;Oh!&quot; und &quot;Yuppie!&quot; und &quot;Verdammt!&quot; ... das ganze neben der Österreicherin,  der ich für die Unterhaltung während des Spieles ausdrücklich danke. Links von mir saß nämlich ein älterer Alki, bei dem ich immer nachfragen musste, wenn er das Wort an mich richtete, weil ich ihn nicht verstand. Vielleicht war es auch sein Dialekt. Er nuschelte jedenfalls unverständlich, und ich war so verflucht höflich, immer wieder den Kopf in seine Richtung zu drehen, wenn er etwas von sich gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich nochmal Pinkeln war, fuhr ich zu meinem Zelt. Brot und Käse warteten auf mich. Ich hätte dieses Halbfinale bald vergessen, würde ich hier nicht davon erzählen.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/topics/Die+Arschwischmaschine+hat+frei&quot;&gt;Die Arschwischmaschine hat frei&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-09T10:59:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/5004806/#5005808">
    <title>Wow!!</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5004806/#5005808</link>
    <description>Und dieser Sieg zeigt mal wieder, wie wenig man als Mensch Prognosen für sich und sein Umfeld sichern kann. &lt;br /&gt;
Die einen sterben zu früh - und die ander`n wollen verdammt noch mal nich` sterben. Als Altenpfleger erlebe ich alle Optionen, und ich zweifle sehr oft, sehr oft einfach am Leben ... &lt;br /&gt;
Lebe ich nicht selbst? Wo stehe ich?</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-19T21:05:50Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/5004806/#5005358">
    <title>na dann.....</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5004806/#5005358</link>
    <description>.....stress dich heute Abend, vergiss dein Tascntuch nicht, es gibt bestimmt viel zu heulen :))&lt;br /&gt;
Eine schöne Urlaubszeit wünsche ich dir,&lt;br /&gt;
Gruß von Amaretta</description>
    <dc:creator>AmarettazuBlaue</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AmarettazuBlaue</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-19T17:35:09Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/5004806/">
    <title>Deutschland - Portugal, getränkt mit Ahnungslosigkeit</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/5004806/</link>
    <description>Es kann eigentlich nur besser werden seit dem Kroatienspiel. Das Spiel gegen Österreich gewann Ballack - und die Österreicher waren mal wieder glücklos. Irgendwie ist Österreich doch sowieso nur ein Wurmfortsatz von Deutschland, oder? Die Schweizer empfinde ich als Nation wesentlich eigenständiger und originärer. Man könnte Österreich vielleicht als den kleinen Bruder Deutschlands ansehen. Österreichische Nationalisten wirken wie trotzige Jungs, die nicht immer die ausrangierten Sachen des großen Bruders anziehen möchten.  Oder anders ausgedrückt: Die Österreicher haben sich von ihrem großen Bruder noch lange nicht emanzipiert. &lt;br /&gt;
Scheiße, ich wollte kein Österreicher sein - allerdings auch nicht Deutscher. Aber ich bin`s. Darum werde ich heute Abend wieder in der Kneipe sitzen, um wahrscheinlich leidvoll mitzuverfolgen, wie die deutsche Mannschaft gegen Portugal sang- und klanglos untergeht. Beim Kroatienspiel fuhr ich nach der ersten Halbzeit nach Hause. &lt;br /&gt;
Es regnete Hunde und Katzen, und ich  wurde nass bis auf die Knochen. Ich hoffe beim heutigen Spiel auf ein schnelles, trockenes Tor der Deutschen, und ich werde mir wünschen, dass der türkische Kampfgeist auf sie übergeht.  Vielleicht schaffen sie es, ihre Komplexe abzulegen  und im Kampf zu überzeugen. Die Deutschen können Fussball spielen,  sonst hätten sie bis dato nicht so viele Titel sammeln können. Sie spielen, wie sie spielen - deutsch halt. Und die Portugiesen spielen portugiesisch.  Es ist doch auch Quatsch portugiesischen Wein mit deutschem Wein zu vergleichen.  Ist es nicht schön über Fussball, Nationalitäten und Wein zu reden, ohne wirklich eine Ahnung von Fussball, Nationalitäten und Wein zu haben? Ist es nicht wunderbar, so ahnungslos wie die meisten Menschen zu sein? Man schwätzt dumm daher, und es macht nichts, denn alle schwätzen irgendwie dumm daher. Wow! Ich bin auf das Spiel heute Abend gespannt und hoffe, dass es nicht regnet. Weder hier noch in Basel. Obwohl: Schuhmacher gewann meist die Regenrennen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ach übrigens: die Arschwischmaschine hat Urlaub!)</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/topics/Die+Arschwischmaschine+hat+frei&quot;&gt;Die Arschwischmaschine hat frei&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-19T13:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/4988628/">
    <title>Deutschland - Kroatien</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/4988628/</link>
    <description>Juchhu, wir spielen Fußball, wir sind Deutschland, wir sind happy, und wir sind Sommer!&lt;br /&gt;
Hisst die Nationalfahnen, schwenkt sie über den Köpfen, hängt sie aus den Fenstern und fahrt mit ihnen spazieren. Wir sind eine Nation und grüßen den Fußballgott. Wir grüßen alle Nationen der EM, wir grüßen die Menschen auf der ganzen Welt, wir grüßen den Sport und die Spieler, wir grüßen die Fairness und den Sportsgeist.&lt;br /&gt;
Heute Abend spielt die deutsche Mannschaft. Deutschland gegen Kroatien. Obwohl ich kein ausgemachter Fußballfan bin, werde ich mir das Spiel in Gesellschaft angucken. Bestimmt ist Volksfeststimmung - wie mir ein Arbeitskollege, ein Eingeborener, sagte, sind überall im Dorf Videoleinwände installiert worden. Ich bin noch unschlüssig, wo ich zum Spiel verweilen werde. Zu viel Tumult mag ich nicht. Am liebsten sitze ich gemütlich bei einem Bier an der Theke. Wie schon bei der WM 2006 habe ich ein komisches Gefühl angesichts dieser kollektiven Euphorie, der in den Deutschlandfarben angemalten Gesichter, der Nationaltrikots und der Fahnen. Alles ist gut, was Spaß macht, sagt man. Auch ich werde 90 Minuten lang mit der deutschen Mannschaft fiebern: bei einem Tor, das sie schießt, jubeln, bei brenzligen Situationen Grimassen schneiden und bei einem Gegentor fluchen.&lt;br /&gt;
Gut, dass ich  mich dabei nicht sehe. Was macht die Lust an diesem Sportereignis aus? &lt;br /&gt;
Der Fußball verbindet Menschen, die sich sonst nicht mit dem Arsch anschauen würden - die Fans der gegnerischen Mannschaft ausgeschlossen. Die Menschen befinden sich in einem seltsamen Gleichklang der Körpersprache. Man freut sich gemeinsam, und man leidet gemeinsam. Jeder Zuschauer wird zum Fußballspezialisten: es wird diskutiert und fachgesimpelt, dass die Köpfe rauchen - die Kühlung erfolgt mit Gerstensaft. Ich suche die Ablenkung und Unterhaltung in Gesellschaft. Mit mir allein ist es mir auf Dauer zu langweilig. (Zuhause schaue ich mir selten ein Fußballspiel in voller Länge an.)  Die Aufmerksamkeit aller ist auf das Fußballspiel fokussiert - es ergeben sich ganz zwanglos Gespräche zwischen an sich fremden Menschen zu dem Geschehen auf dem Spielfeld. Hinzu kommt, dass man sich bei einem Länderspiel plötzlich durch seine Nationalität verbunden fühlt; was im Alltag eher unwichtig und nur unterschwellig vorhanden ist, wird einem in der Rivalität mit einem anderen Land, einer anderen Nation plötzlich gewahr. Dabei kann man im besten Fall durchaus mit Lust seine Aggressionen entladen. Fußball ist ein Kampfspiel, und die Zuschauer kämpfen gleichsam mit. Die Anziehungskraft und Bedeutung solcher großen Sportereignisse liegt in den Ambivalenzen Kampf und Spiel, Freude und Anspannung,  Abgrenzung und Handreichung.  (Gestern sah ich zufällig eine Dokumentation über den Verhaltensforscher und Volkskundler Eibl-Eibesfeldt. Bestimmt hätte er zu diesem Thema einiges Erhellendes zu sagen. &lt;a href=&quot;http://erl.orn.mpg.de/~fshuman/de/hpeibl.html&quot;&gt;http://erl.orn.mpg.de/~fshuman/de/hpeibl.html&lt;/a&gt; )&lt;br /&gt;
Was ich nicht wirklich verstehe, dass so viele junge Menschen geradezu geil darauf sind, ihre Autos zu beflaggen und sich grotesk, &quot;karnevalesk&quot; mit nationalen Devotionalien zu schmücken. Unter meinen Arbeitskollegen/ -kolleginnen sind nicht wenige, die eine große Freude daran haben. Sie machen es ganz arglos, als gehörte es einfach dazu. Manche mögen auch etwas stolz sein, sich als Deutsche zu fühlen.&lt;br /&gt;
Wie soll man dieses Verhalten einschätzen?&lt;br /&gt;
Wir sind Deutschland! Wir sind Fußball! Wir sind Papst! Bald sind wir Gott ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland - Kroatien, 18 Uhr, ein Muss für alle Verhaltensforscher!</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/topics/Die+Arschwischmaschine+hat+frei&quot;&gt;Die Arschwischmaschine hat frei&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-12T11:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/#4977484">
    <title>Danke für die ermutigenden Worte, Elke,</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/#4977484</link>
    <description>das Pflegepersonal steckt in der Zwickmühle. Es steht zwischen den Bedürfnissen der alten Menschen und den Arbeitsbedingungen. Die Arbeitsbedingungen erlauben es oft nicht, adäquat auf die Bedürfnisse der alten Menschen einzugehen. Natürlich verursacht ein solches Missverhältnis auf Dauer Frust und eine Verrohung der Berufsethik. Die Altenbewohner werden zunehmend als Last und Objekte gesehen und immer weniger als Menschen mit einer Würde und einer Lebensleistung empfunden. Man behandelt sie herablassend oder wie Kleinkinder. &lt;br /&gt;
Ich beobachte die &quot;Pflegekrise&quot;, seit ich in diesem Beruf vor 20 Jahren anfing zu arbeiten, damals als Zivildienstleistender. Gott sei Dank hatte ich seitdem auch positive Erlebnisse - mit gut funktionierenden Pflegeteams, mit Kollegen und Kolleginnen, von denen ich menschlich und fachlich lernte; und vorallem wuchsen mir die Altenbewohner mit der Zeit doch mehr ans Herz, als ich es vielleicht zugeben will - ich weiß nicht, ob ich sonst diese Arbeit länger machen könnte. &lt;br /&gt;
Manchmal fühle ich mich allerdings müde und ausgelaugt. &lt;br /&gt;
Seit 20 Jahren wird von den Politikern und den gesellschaftlich Verantwortlichen immer nur vom &quot;Pflegenotstand&quot; geredet. Die einzige Veränderung, die ich sehe, ist, dass wir nun mit Computern in der Dokumentation und Pflegeplanung arbeiten, dass wir mehr Zeit für administrative Aufgaben aufwenden müssen und dadurch noch weniger Zeit für die Altenbewohner haben. Anspruch und Wirklichkeit klaffen weiter auseinander denn je.&lt;br /&gt;
Wie du es schreibst, Elke, wird die Pflege immer mehr zum Geschäft. Wohin das noch führen soll, kann einem Angst und Bange machen, zumal wenn man mit und ohne Riesterrente in die Altersarmut rutscht. Eine Zweiklassenpflege wird sich in unserer Gesellschaft manifestieren: Auf der einen Seite die, die an den Schläuchen hängen, und auf der anderen Seite die Privilegierten, die sich Zucker in den Arsch blasen lassen.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-07T10:40:08Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/#4977232">
    <title>Pflegeheime gleichen jetzt schon irgendwie Legebatterien: Geringster Einsatz, geringste...</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/#4977232</link>
    <description>Pflegeheime gleichen jetzt schon irgendwie Legebatterien: Geringster Einsatz, geringste Kosten und größtmögliche Einsparungen.&lt;br /&gt;
Die Alten werden mehr schlecht als recht, ohne persönliche Bedürfnisse zu berücksichtigen, mit billigsten Nahrungsmitteln versorgt, und genau so, wie die Pflegenden, allein gelassen. Die, die &quot;in Würde sterben sollten, ein langes, ereignisreiches Leben hinter sich haben und jeder für sich irgendwie am Erhalt unserer Gesellschaft und unseres Landes beteiligt waren, sind nun zu nichts mehr nütze. Also werden sie nur noch &quot;aufbewahrt&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das ist sozialer Notstand in unserem Land. Die (Pflege-)Kassen sind leer.  Sparen kann der Staat nur da, wo Masse vorhanden ist! Andererseits gibt es immer aberwitzigere  Vorschriften, was Bau, Technik, Hygienevorschriften und wirtschaftliche Unterhaltung solcher Heime angeht. Das verschlingt Unsummen. Da muss man natürlich an anderer Stelle streichen. Wo? Na, bei den zu Pflegenden und am Personal natürlich. Statt Menschlichkeit und Fürsorge, werden Windeln mit größerem Fassungsvolumen hergestellt und Magensonden zur künstlichen Ernährung gelegt, weil keine Mitarbeiter zum Füttern Zeit haben (dürfen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann Dich gut verstehen, Ralph. Das, was Du tagtäglich machst, ist keine &quot;Berufung&quot; mehr, ist kein Beruf, ist ein würdeloser Job.&lt;br /&gt;
Geht an die Öffentlichkeit. Schließt Euch Heim übergreifend zusammen und macht die Missstände sichtbar. Jeder, der seinen Beruf aus Verzweiflung hinschmeißt, ist einer zu viel.  Denn es wird im nächsten Jahrzehnt noch viel schlimmer kommen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche Dir Kraft und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß&lt;br /&gt;
Elke</description>
    <dc:creator>alteFrau</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 alteFrau</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-07T08:10:57Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/#4973818">
    <title>404, Amaretta,</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/#4973818</link>
    <description>ich schätze, ihr versteht mich falsch. Mir geht es um Grundsätzliches. Es geht nicht um mein persönliches Erholungsbedürfnis. Davon abgesehen habe ich bald Urlaub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
404, du hast recht, es ist Zeit aufzuhören - und zwar sollte man endlich mit den gesellschaftlichen Lügen über die Pflege aufhören. Nichts anderes als diese Lügen tuen mir nämlich weh und entziehen mir nicht wenig Kraft für meine eigentliche, wichtige Arbeit am hilfsbedürftigen Menschen.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-05T14:45:56Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/#4973786">
    <title>Wer weiß</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/#4973786</link>
    <description>Es ist wohl Zeit aufzuhören!</description>
    <dc:creator>404</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 404</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-05T14:32:53Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/#4973781">
    <title>Reif für die Insel</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/#4973781</link>
    <description>Noch kein Urlaub in Sicht?&lt;br /&gt;
Oder mal außer der Reihe ein paar Überstunden abzubummeln? Wäre doch schön, ich wünsche es dir!&lt;br /&gt;
Gruß von Amaretta</description>
    <dc:creator>AmarettazuBlaue</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AmarettazuBlaue</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-05T14:29:04Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/#4973664">
    <title>Amaretta,</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/#4973664</link>
    <description>momentan fühle ich mich tatsächlich ziemlich müde in meinem Beruf, beinahe meines Berufes müde.&lt;br /&gt;
Meine Frage wollte aber nicht zu sehr auf meine persönliche Situation Bezug nehmen sondern verstand sich allgemein als Appell an die Gesellschaft, die Manager und die Politiker. Von den Pflegekräften wird von allen Seiten nur gefordert. Sie sollen unter allen Umständen funktionieren. Manchmal fühle ich mich wie ein Soldat an der Front - nur schwörte ich keinen Fahneneid.&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass viele meiner Kollegen/Kolleginnen ihre Überforderungssituation verdrängen, vertuschen oder verleugnen, weil es ja alle so machen, und weil es viel Mut braucht, Schwächen zuzugeben, während andere noch behaupten, sie machten das alles spielend (wahrscheinlich aus billiger Profilierungssucht). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht nicht so sehr um mich. Ich bin ein Kämpfer. &lt;br /&gt;
Trotzdem - das ist natürlich eine Art Hilfeschrei, den ich hier formulierte.</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-05T13:26:01Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/#4973515">
    <title>Ziemlich alleingelassen....</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/#4973515</link>
    <description>Fragen, die deine Stationsleitung wachrütteln müssten, wenn sie denn an sie gerichtet wären. Was passiert, wenn du  die Fragen dort wirklich stellst? Gibt es keine Betreuung für das betreuende Personal???&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall würde ich an deiner Stelle eine Kur beantragen, schon allein um dort  Abstand zu bekommen und um mir in Ruhe einen Überblick zu verschaffen, welche Möglichkeiten, außer Pflegebetrieb, noch für mich in frage kämen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder willst du generell auf die schwierige Situation von Pflegekräften aufmerksam machen?&lt;br /&gt;
Waren deine Zeilen so gemeint?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grübelnde Grüße von Amaretta</description>
    <dc:creator>AmarettazuBlaue</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 AmarettazuBlaue</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-05T12:24:23Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/">
    <title>Frage</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/4971198/</link>
    <description>Was ist, wenn man es satt hat, alte und kranke Menschen zu pflegen?&lt;br /&gt;
Was ist, wenn ich ihre Exkremente nicht mehr riechen kann?&lt;br /&gt;
Was ist, wenn ich ihr Sterben, ihr Siechtum einfach nicht mehr ertrage?&lt;br /&gt;
Was ist, wenn ich ihr Jammern nicht mehr hören will?&lt;br /&gt;
Was ist, wenn mich ihre Verzweiflung nur noch wütend macht? &lt;br /&gt;
- Wütender und wütender auf die ganze Welt und auf mich - &lt;br /&gt;
Was ist, wenn ich nicht mehr verdrängen kann, was ich sehe?&lt;br /&gt;
Was ist, wenn mir mein Gewissen einen Strich durch die Rechnung macht?&lt;br /&gt;
Was ist, wenn ich sage, was ich denke?&lt;br /&gt;
Was ist, wenn mich die Kraft verläßt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hilft mir, wenn ich am Boden bin?</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://abendglueck.twoday.net/topics/Nach+der+Nachtwache+ist+vor+der+Nachtwache&quot;&gt;Nach der Nachtwache ist vor der Nachtwache&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-04T12:55:00Z</dc:date>
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    <title>Hallo Kambeck,</title>
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    <description>danke für dein Gottesstatement.&lt;br /&gt;
Mir sind alle Gottesvorstellungen lieb, die mit der Vernunft korrelieren und sich in tolerantem Denken üben.&lt;br /&gt;
Ich stehe nicht unter dem Druck, mir die Frage nach Gott in meinem Leben zu beantworten. Die Frage selbst ist mir hinreichend, um das Mysterium des Seins voll Verwunderung gedanklich zu überfliegen. Wozu sich festlegen? Wozu sich einem religiösen Dogmatismus unterordnen? Was wäre das Leben ohne das Geheimnis der Schöpfung? Weder Wissenschaften noch Religionen werden das Geheimnis lüften. Die Wissenschaften liefern uns Erkenntnisse über unsere Umwelt und unsere Wahrnehmungen, die Religionen bieten sich als ein Zuhause für unsere suchende Seele an; wobei die Wissenschaften sowie die Religionen zu oft von den Menschen mißbraucht werden: die Wissenschaften führen zur Hybris mittels Technik und allerlei Gerät, und die Religionen neigen zur Knechtung durch Dogmatismus und Intoleranz.&lt;br /&gt;
Soweit meine Meinung.&lt;br /&gt;
Eine Welt ohne Wissenschaften und deren technischen Verheißungen ist nicht mehr denkbar, ebenso eine Welt ohne Religionen - falls sich nicht die Menschheit selbst auslöscht. Die Zeit lässt sich nicht zurück drehen.  Es bleibt also nur die Hoffnung, die du in deinem Schlußsatz ansprichst ... in diesem Sinne: carpe diem!</description>
    <dc:creator>bonanzaMARGOT</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 bonanzaMARGOT</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-28T10:43:21Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://abendglueck.twoday.net/stories/4438046/#4952024">
    <title>Glaubst Du an Gott?</title>
    <link>http://abendglueck.twoday.net/stories/4438046/#4952024</link>
    <description>Bisher konnte weder die Existenz Gottes wiederlegt noch belegt werden. Alle Argumente für oder gegen eine solche Existenz sind nur indirekt abgeleitete Schlussfolgerungen. Diese spekulieren lediglich über Wahrscheinlichkeiten und sind daher nicht zwingend.&lt;br /&gt;
Jeder Mensch muss für sich seine eigenen Vorstellungen und lebbaren Wahrscheinlichkeiten suchen. Er findet seine Antworten dafür eher in seinem Inneren als über Messgeräte und Computer. Dabei sollte er sich jedoch sehr zurückhalten, irgend welche beschreibenden Bilder für sich daraus abzuleiten. diese als Realität verstehen und gegenüber anderen Menschen als bessere Erkenntnis zu vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich ist eine gewollte Schöpfung und ein leitender Gott ohne Widerspruch zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen denkbar.&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Beschreibung ist nur ein Beispiel und eine Möglichkeit. Das Konzept hegt keinerlei Anspruch auf eine ihm entsprechende Wirklichkeit. Es ist jedoch, nach meiner Einschätzung, nicht zu widerlegen und damit genauso richtig oder falsch wie alle übrigen Thesen zur Basis unserer Existenz. Mir hilft es jedoch eine Unterscheidung zu den einfachen Vorstellungen von einem Gott, der das einzelne Schicksal eines Menschen steuert, zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwurf eines möglichen Schöpfungsbildes: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schöpferischer Kraft, ein planend wollender Geist - von uns vereinfachend Gott genannt  hat diese Welt mit allen Substanzen und Naturgesetzen erschafft. Diese ist so angelegt, dass sich zwingend Leben in einer unbeschreiblichen Vielfalt entwickeln muss (Evolution). Darin eingeschlossen ist die Entwicklung von Wesen mit Intelligenz und einer Sehnsucht nach Verbindung mit dem schöpferischen Geist. Diese Wesen (bei uns auf der Erde ist dies der Mensch) unterliegen uneingeschränkt der Evolution, d. h. bei Versagen, wie Krieg oder Gewalt, müssen wir Menschen ohne Hilfe Gottes die Folgen daraus erleiden. Die Frage: Wie kann Gott dies zulassen? stellt sich daher nicht.&lt;br /&gt;
Die Evolution findet nicht nur biologisch statt, sonder ist auch Basis für die Entwicklung geistiger Konzepte. Der Mensch befindet sich somit in einem ständigen, von Gott gewollten, Lernprozess, der ihn im Laufen seiner steigend positiven Entwicklung immer näher an den Geist Gottes heranführt. Am Ende dieser Entwicklung kann dieser Mensch eins sein mit Gott, d. h. Gott erfahren und verstehen. Bedingt durch die evolutionäre Vielfalt und die dann erreichte Qualität erfährt der Geist Gottes somit eine gesuchte und gewollte Bereicherung. Dies ist Sinn und Ziel der Schöpfung.&lt;br /&gt;
In dieser Konzeption ist Gott daher nicht zwingen allmächtig und unbegrenzt wissend, sonder wächst qualitativ durch die Ergebnisse seiner Schöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung Gottes auf unser Leben beschränkt sich nicht auf einen einmaligen Schöpfungsakt, sondern ist in Form eines alles durchdringenden positiven geistigen Feldes ständig und überall präsent. Dieses Feld kann der Mensch für sich positiv und schicksalhaft nutzen, indem er sich innerlich und seelisch diesem Feld öffnet. Die Form dieser Öffnung spielt dabei keinerlei Rolle (Gebet, Meditation, Traum etc.). Die sich daraus ergebende positive Wirkung entspricht nicht der Erfüllung von Wüschen (typisches menschliches Wunschverhalten), sonder muss man sich eher wie eine Stärkung positiver Kräfte durch eine Resonanz mit diesem Gottesfeld vorstellen.&lt;br /&gt;
Mit der menschlichen Vorstellung eines liebenden Gottes ist diese Wirkung, zwar vereinfacht, aber dennoch passend beschrieben.&lt;br /&gt;
Wenn man die Religionen dieser Erde von den, natürlich menschbezogenen, Bildern und den sie stützenden Geschichten befreit und auf die philosophische qualitative Basis zurückführt, stehen diese alle nicht im Widerspruch zum o. g. Schöpfungskonzept. Vielmehr sind sie intuitive Ahnungen, die soweit mit Beiwerk ausgeschmückt wurden, dass sie für die Menschen in der jeweiligen Kultur und Zeit begreifbar und handhabbar waren. Dies wird auch heute noch so gehandhabt.&lt;br /&gt;
Die religiösen Inhalte und Verhaltensregelungen stützen natürlich auch die jeweiligen religiösen Kasten und versorgen sie mit Macht und Ansehen.&lt;br /&gt;
Wir können daher die Weiterentwicklung unserer Vorstellungen von der Schöpfung nicht den Religionsführern überlassen. Vielmehr müssen wir auf die integrale Vereinigung von Geistes  und Naturwissenschaften und die Entwicklung der geistigen Eliten der Völker hoffen.</description>
    <dc:creator>Kambeck</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Kambeck</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-27T10:11:46Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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