Samstag, 9. Juni 2018

Die Hölle friert niemals zu


Da klebe ich am Arsch des Lebens, und nur ich weiß, was ich denke, wenn ich`s nicht gerade aufschreibe und als Prosa oder Gedicht aufs Blog stelle. Ich gehe dabei sehr rücksichtslos vor. Beinahe täglich verpeste ich meine Umwelt mit meinen Gedanken. Wenn das jeder machen würde – unerhört! Seine Gedanken sollte man besser für sich behalten, und so ist es wohl auch von der Natur angedacht. Sonst würden wir ständig hören, was unsere Mitmenschen denken, und das kann wirklich niemand wollen.
Okay, ich notiere und veröffentliche nur, was ich für besonders wertig oder in irgendeiner Weise bemerkenswert* finde. All meinen Gedanken käme ich niemals hinterher. Auch frage ich mich manchmal: habe ich das wirklich gedacht? Und warum? Wo kommt der ganze Mist her? Unglaublich. Vielleicht kriege ich das alles von irgendwoher telepathisch geschickt oder suggeriert. Kann ich mit Sicherheit wissen, dass das originär meine Gedanken sind? Dann noch so ein zersetzendes Zeugs. Ich wünschte mir mehr spaßige Gedanken. Viele meiner Mitmenschen kommen mir vor, als hätten sie eine Menge davon. Gut, das kann man nicht genau wissen. Wir sehen nur die Oberfläche von uns. Zu tief sollte man bei einem Menschen besser nicht schürfen. Ebenso ist es besser, wenn man nicht in jedem Restaurant, in dem man speist, die Küche oder den Koch sieht. Der Blick hinter die Kulissen kann einem mehr als nur den Appetit verderben.
Am Ende finden wir heraus, dass (fast) alle Menschen (kleine) Faschisten im Geiste sind. Solche Erkenntnisse würden sofort nach hinten losgehen. Unsere Dämonen lassen sich ungern in die Suppe spucken.




(* damit zog ich den Unmut mancher Mitmenschen auf mich - eine Erfahrung aus der Zeit, als ich in sogenannten Literaturforen unterwegs war)

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