Samstag, 10. März 2018

Samstagvormittag zuhause


Mir gefällt meine Berliner Bude. Sie liegt zwar nicht in Kreuzberg und auch nicht im Bezirk Prenzlauer Berg, aber ich fühle mich mittendrin. Drinner geht`s kaum, ohne wehzutun. Nach drei Jahren lebte ich mich halbwegs ein im Potse-Kiez.
Die Wohnung selbst ist weder zu groß noch zu klein. Für eine Person gemütlich, für zwei Personen aber auch noch machbar. Leider nicht ganz günstig. Die Miete durch zwei zu teilen, war angenehm. Das ist nun vorbei. Auch die ganzen Erinnerungen, die ich mit der Wohnung verbinde, sind schmerzhaft. Vorerst habe ich aber nicht vor umzuziehen. Da ist vor allem der kurze Arbeitsweg, der eine große Bequemlichkeit darstellt. Darum werde ich immer wieder von den Hühnern beneidet.
Also, ich würde es mal so formulieren, was meine Zukunft hier angeht: Nichts Genaues weiß man nicht. Es kommt ganz drauf an, wie es beruflich und privat weitergeht. Bevor ich zur Mumie werde, würde ich gern ausbrechen.

Ein Zuhause zu verlassen und zu sagen, dass sich damit nichts ändert… Ich glaube, sowas sagen Teenager, wenn sie aus dem Elternhaus ausziehen. Sie wollen damit Mamma und Papa trösten. Wie aber ist eine solche Aussage zu interpretieren, wenn sie vom Partner kommt?
Ich weiß nicht. Ich krieg`s nicht in die Birne. Resultat: Ich fühle mich verarscht.

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