Freitag, 10. Februar 2017

Uff!


In der „Deponie“ stießen wir auf meinen Abschluss an. O. bestellte sich Eisbein, ich ein schnödes Schnitzel mit Salzkartoffeln. Es genügte unseren Ansprüchen. Außerdem gibt die Gastwirtschaft nicht viel mehr her. Langsam legte sich die Anspannung der letzten Tage.

Die Prüfung bestand aus drei Teilen: einem Multiple Choice Test, der Dokumentation eines Falles im GTDS* und einem mündlichen Teil, wo wir einen Fall vortragen mussten, wie wir ihn dokumentieren würden, abschließend noch einige fachliche Fragen. Insgesamt gut vier Stunden, in denen wir unsere Konzentration hochhalten mussten. Wir dachten alle: Hauptsache vorbei! Es waren anstrengende drei Monate. Für meine Mitschülerinnen bedeutete es: nach einem Achtstundentag die Schule, und zusätzlich kostete es den Samstag als freien Tag. Aber alle hielten fleißig durch. Respekt! Wir sind die ersten in Berlin, die ein solches Zertifikat für die Tumordokumentation erhalten.
Aufgrund des KFRG** und dem Stichtag des 01.07.2016*** sollte der Bedarf an Tumordokumentaren bald noch ansteigen, in den Krankenhäusern sowie in den Registerstellen. Die Schulleiterin wirbt bereits für den nächsten Kurs und drückte uns Flyer zum Auslegen an den Arbeitsplätzen in die Hand.

Nach dem Essen wurde ich schnell müde. Ich hatte kaum geschlafen. In meinem Kopf eine Achterbahn, in der Bruchstücke des Lernstoffs hin und her flitzten. Wenn mich mein Gefühl nicht trügt, habe ich wirklich was gelernt…


* Gießener Tumordokumentationssystem
** Krebsfrüherkennungs- und -registergestz
*** Staatsvertrag über die Errichtung und den Betrieb eines klinischen Krebsregisters zwischen dem Land Berlin und dem Land Brandenburg tritt in Kraft


ein literarisches Tagebuch

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