Donnerstag, 26. Januar 2017

Chump Change


… Seine Träume waren nicht mehr da. Die ungelesenen Geschichten und Bücher, die er geschrieben hatte und die ihm das Leben bedeutet hatten, würden niemals veröffentlicht werden. Er würde niemals mehr Anerkennung finden. Die Schönheit und Klarheit seiner Worte und Träume waren tief in ihm verloschen. Sein Aufbegehren gegen Gott und das Leben war vorüber. Er war ein wirklicher Künstler gewesen, ein einzigartiger Mensch. Niemand würde je davon erfahren.
Es löste in mir das Bedürfnis aus, für ihn zu schreiben. Etwas zu Papier zu bringen, das sich so gut verkaufen würde, dass ein paar Leute es wahrnähmen und ich ihnen sagen könnte, sie sollten meinen Vater lesen, einen echten Schriftsteller, einen wirklichen Dichter, vergessen und großartig und wunderschön.


Dan Fante in „Chump Change“ nach dem Tod seines Vaters John Fante

ein literarisches Tagebuch

Kontakt



User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Nur mal so gedacht: Hat...
Nur mal so gedacht: Hat deine letzte Frau mit ihrer...
iGing - 18. Jul, 10:59
Toi toi toi dabei, immer...
Toi toi toi dabei, immer wieder die richtige Person...
rosenherz - 18. Jul, 10:21
Mittwochs-Bitte
Lieber Gott, bitte schicke mir das nächste Mal...
bonanzaMARGOT - 18. Jul. 18, 06:14
ich meinte die inhaltlichen...
ich meinte die inhaltlichen unterschiede. aber egal....
bonanzaMARGOT - 18. Jul, 05:12
Apropos Liebe und Lügen,...
Apropos Liebe und Lügen, möglicherweise interessant...
rosenherz - 18. Jul, 00:14
Nun, ich sehe keinen...
Nun, ich sehe keinen Unterschied in deinem und in meinem...
rosenherz - 17. Jul, 08:11

Archiv

Januar 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 2 
 5 
 6 
 7 
 9 
10
14
16
19
21
23
27
28
 
 
 
 
 
 

Neues in boMAs prosaGEDICHTE-Blog

Suche

 

Extras



prosaGEDICHTE (... die Nacht ist gut für die Tinte, der Tag druckt die Seiten ...)

↑ Grab this Headline Animator


Von Nachtwachen und dicken Titten

↑ Grab this Headline Animator



Status

Online seit 3961 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 18. Jul, 10:59