Dienstag, 24. März 2015

Angekommen


Da sitze ich in einer fremden Wohnung. In Berlin Schöneberg. Der Hausherr ist ausgeflogen, und so lange wohnen wir zur Untermiete. Eine typische Junggesellenbude. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Seine Mutter übergab mir die Schlüssel und erklärte mir das Notwendige. Ich konnte ein paar Tage vor meiner Partnerin anreisen. Nun habe ich mich schon etwas eingelebt. Nicht nur in der Wohnung. Ich erforschte die Nahverkehrsverbindungen in die Innenstadt... Friedrichstraße, Zoologischer Garten, Alexanderplatz. Schnell waren mir einige Orte und Gegebenheiten wieder vertraut. Unser letzter Aufenthalt in Berlin liegt erst vier Monate zurück. Berlin, Berlin, Berlin! Die ersten Wohnungsbesichtigungen sind absolviert. Die letzte Wohnung gefiel mir recht gut. Also im Vergleich zu den anderen. Und vom Gefühl her. Vielleicht klappt es dort schon, was grandios wäre! Obwohl diese Besichtigungstermine abenteuerlich waren, eine Art Schnitzeljagd - wie ich zur rechten Zeit an diese Orte kam – und auch, was man dort erzählt bekam. Trotzdem verspüre ich keine große Lust, noch wochenlang auf Wohnungssuche zu sein.
In Berlin wurde es am Wochenende wieder winterlich kalt. Ich schlappte über gefrorene Pfützen, die Hände tief in die Manteltaschen vergraben zur nächsten U-Bahnstation (am Tempelhofer Damm), die etwa ein bis zwei Kilometer entfernt liegt. Berlin ist ein einziges Häusermeer. Man verliert leicht das Gefühl für Entfernungen. Am Besten geht man nach der Uhr. Eine Bushaltestelle liegt quasi vor der Haustür. Aber ich wollte auch etwas von der unmittelbaren Umgebung sehen. Im Großen und Ganzen eine vorstädtische Wohngegend durchsetzt mit etwas Industrie. Nicht gerade spannend. Ein paar Wochen wird es schon gehen. Und außerdem bin ich bald nicht mehr alleine. Ich hole meinen Schatz morgen 11 Uhr 25 vom Flughafen Tegel ab...




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