Freitag, 7. Juni 2013

Wohin geht's


Der Urlaub fing beschissen an, Mann,
In Dresden Hermann Van Veen war schön,
Trotz Regen und Kälte im Zelte,
In Görlitz ging es erst richtig
los - famos,
Ich wurde nass bis auf die Haut - alles versaut,
Trübe die Tage, eine Plage,
Ich dachte an die Lieben, die ich versiebe,
Ich dachte an die Welt und das Geld,
Ich dachte an dich und mich,
An der Ostsee kam endlich die Sonne, welche Wonne,
Doch mit der Sonne noch mehr Sehnsucht - verflucht,
Am Ende der Reise werde ich leise, 
Ich denk', alles ist ein Geschenk,
So manches vergibt man, ist schuld dran,
Es gibt solche und solche Tage, je nach Wetterlage,
Doch bleibt immer - der Kummer,
Doch bleibt stets die Frage - wohin geht's?

Nun, da meine Reise dem Ende zugeht


Danke für die Reise - Punkt Punkt Punkt
Danke den Wegen und Orten,
Danke Dresden, Görlitz, Bad Muskau, Gartz, Ueckermünde, Usedom, Freest, Greifswald, Stralsund, Zingst, Rostock (schon im Voraus)
Danke allen Orten, wo ich übernachtete oder Rast machte
- Punkt Punkt Punkt
Danke den lieben Menschen, denen ich begegnete, die mir ihre Gastfreundschaft anboten, die mir Auskunft gaben, die wie ich Reisende waren,
Danke Perlentaucherin für das Hermann Van Veen Konzert in Dresden, danke Freni für deine Begleitung per Mail, als ich in der Lausitz unterwegs war, danke Lawe für Gastfreundschaft und Unterkunft in Rostock (schon im Voraus) - Punkt Punkt Punkt
Danke meinem Fahrrad, das mich die vielen Kilometer durch die Landschaft trug, mir ein treuer Begleiter war, mehr als nur ein Ding
Danke meinen Beinen, die nimmermüde in die Pedalen traten, danke allen Organen, die die Strapazen wacker mitmachten, besonderen Dank meiner Leber und meinem Herzen - letzteres schmerzte nur metaphorisch, wenn mich wehmütige Gedanken ereilten
Danke meinen grauen Zellen, die mich auch in schwierigen, einsamen oder trunkenen Stunden nie ganz im Stich ließen
Danke meinem Durchhaltevermögen - weiß der Teufel, woher das kam - Punkt Punkt Punkt
Danke dem Wetter, das mir nach bitterkalten und regnerischen Tagen noch Sonne bescherte
Danke meinem Zelt, das weitgehendst dicht hielt und mir ein Schlaflager war 
Danke Victor Hugo für dein Meisterwerk "Les Miserables", welches mir eine wertvolle Reiselektüre war - Punkt Punkt Punkt
Danke, dass die Reise trotz aller Unannehmlickeiten zu einem schönen und unvergesslichen Erlebnis wurde
Danke allen Menschen, die derweil an mich dachten

ein literarisches Tagebuch

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