Sonntag, 3. Mai 2009

Sad Lisa




Jeder Tag hat seine Traurigkeit.

Kleine Anekdote über eine Einladung von Michael Perkampus


Überraschend bot mir vor ein paar Tagen Michael Perkampus eine Kolumne auf seinem Blog "p-`s veranda" an. Als ich nach dem Warum fragte, schrieb er mir, meine Texte wären originell, somit ich eine Bereicherung für sein Blog darstellen würde. Ich könne mich einfach anmelden und loslegen - texten, was ich wolle. Na gut, dachte ich, nachdem ich sein Blog besucht hatte, schaden kann es ja nicht.
Als Autor freue ich mich über jeden neuen Leser.
Gestern stellte ich den Text "Smegma" http://abendglueck.twoday.net/stories/5678129/ in Michael Perkampus` Blog. Ich dachte mir nichts weiter dabei. Inspiriert hatte mich ein Sterninterview mit Mary Roach zu ihrem neuen Buch "Bonk". Mir gefiel ganz besonders das Wort "Smegma". Als Altenpfleger habe ich davon schon einiges gesehen.
Am Abend erfuhr ich über einen Kommentar von "Sturznest", der offensichtlich keine gute Meinung von Michael Perkampus hat, dass meine Kolumne aus "p-`s veranda" verschwunden war. Natürlich fragte ich sogleich nach bei Michael Perkampus, und erhielt folgende Antwort:
"... Im Grunde muss ich mich bei dir entschuldigen, aber dein Text heute kann nichts anderes als "Spam" gewesen sein. Im Grunde nicht nur eine Zumutung sondern eine Frechheit."
Eine Mail vorher schrieb er noch:
"... Am ende zählt das was du schreibst, und das sollst du möglichst frei tun können."

Liebe Leser, was soll ich von einem solchen Meinungsumschwung halten? Was hat mein Text (der Definition nach) mit Spam zu tun? Wenn er ihn einfach schlecht bzw. unpassend findet, kann er das doch sagen und mich bitten, ihn aus dem Blog zu entfernen. Was meint er damit, dass mein Text eine Frechheit sei? Fühlte er sich etwa angesprochen?
Ich war schon reichlich irritiert darüber, dass Michael Perkampus meine Kolumne ohne vorauseilende Mitteilung und Erklärung löschte. Nun, das war ein kurzes Gastspiel - und ich bin um eine Erfahrung reicher über schizophrene Autorenpersönlichkeiten, die sich im Netz tummeln.

Und die Moral von der Geschicht`: Traue dem Perkampus nicht.

ein literarisches Tagebuch

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